1. Etappe und unsere Anreise

18.-19. Juli 2015

Gmund am Tegernsee – Wildbad Kreuth

Länge: 19,5 km

Dauer: 6 Stunden

Rauf : 250 Meter

Runter: 180 Meter

Mittelschwere Wanderung, Trittsicherheit erforderlich, Gute Kondition erforderlich.

Im Vorfeld buchten wir eine zusätzliche Nacht in Gmund/Ostin, weil wir nach der Autofahrt nicht direkt loswandern wollten. So konnten wir uns erst akklimatisieren und uns ein wenig umsehen. Je nach Anreise würden wir dies in jedem Fall empfehlen.

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Bei unserer Entdeckungstour am Tegernsee fanden wir das erste Alpenüberquerung Schild. Wir konnten es kaum noch abwarten, nur die Temperaturen waren nicht angenehm. Es war zwar tolles warmes Wetter, aber zum Wandern unpassend. Am Tegernsee war alles im Wasser. Sogar richtig viele Hunde.DSC02473

An der Strandpromenate gingen wir in einem netten Restaurant etwas essen und dann ins Bett um am nächsten Tag fit fürs Wandern zu sein. Leider waren unsere Hotels nicht so richtig auf Wanderer eingestellt. Frühstück gab es entweder um 7:30 oder erst um 8 Uhr. Dies fanden wir zum Wandern etwas spät, besonders wenn der Wetterbericht nicht  so vorteilhaft war. Entweder wegen der Hitze, damit man früh unterwegs ist, oder es sind für nachmittags Gewitter angesagt.

Nach einem guten Frühstück, ging es endlich los. Unser Auto stellten wir auf dem Festplatz von Gmund ab. Der Parkplatz war kostenfrei (Stand 2015) . Über Veranstaltungen sollte man sich im Vorfeld erkundigen. Vom Parkplatz wanderten wir nun den kurzen Weg zum nördlichen Seeufer.DSC02489

Noch war relativ wenig los. Weiter führte der Weg über den Tegernseer Höhenweg, etwa 100 Meter oberhalb des Tegernsees. Mittlerweile waren es schon 30 Grad und mit unseren vollen Rucksäcken eine schweißtreibende Angelegenheit.

Zwischenzeitlich hatten wir immer wieder tolle Ausblick auf den Tegernsee.

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Der Wanderweg führte uns zurück zum Tegernsee, dort kamen wir an einem Bootsverleiher vorbei. Hier machten wir eine Pause und tranken jeder ein Liter Apfelschorle. Bei diesen Temperaturen versuchen wir so viel wie möglich Trinkpausen einzulegen, um nicht an unsere Trinkflasche  im Rucksack zu gehen. DSC02513

Plötzlich kam starker Wind auf und wir halfen den Bootsverleihern noch die Sonnenschirme zu sichern.

Nächste Station sollte eine Ruderfähre sein. Wir waren uns nicht ganz sicher ob Jule damit einverstanden ist. Sie hatte Glück, der Fährmann wollte nicht so richtig, weil der Wind noch zu stark war und so mussten wir etwas mehr laufen (macht ja spaß) . DSC02522

Weiter führte uns der sehr gut beschildert Weg auf einen naturnahen Steig entlang der Weißach. Unser Thermometer zeigte jetzt 38 Grad. Da wir gut in der Zeit lagen, überlegten wir eine Pause an der Weißach zu machen, damit Jule sich im Wasser abkühlen konnte. Das wurde sehr lustig. Wie wir schon mal erwähnten, geht Jule nur ins Wasser, wenn wir ein Stöckchen ins Wasser werfen und sie es retten kann. Wir fanden keine Stöckchen und so nahmen wir Steinchen um sie ins Wasser zu locken. Die gehen aber bekanntlich unter. Jule schaute, nahm eine Pfote zur Hilfe und tauchte. Erst dachten wir es war ein Versehen, aber sie wollte sofort, dass wir wieder ein Steinchen werfen.

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Sie hatte einen riesen Gaudi und war nicht zu beruhigen. Etwas sorgen machten wir uns über ihre Ohren, weil Hunde eigentlich nicht tauchen. Aber sie schüttelte sich das Wasser aus den Ohren und alles ging gut.

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Die Weißbach ist wunderschön und wir wollten gar nicht mehr aufbrechen.

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Zum vergrößern einfach auf dir Bilder klicken!

Langsam zog ein Gewitter auf und wir machten uns wieder auf den Weg. Dieser wurde uns versperrt. Kuck Kuck!!!

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Nachdem die Kühe  uns den Weg wieder freigegeben hatten konnten wir weiter.

Ein Stück weiter erlebten wir etwas nicht sehr schönes. Vom Ufer schossen zwei sehr große Hunde auf den Weg und einer attackierte sofort Jule. Wir versuchten es mit brüllen, aber der Hund versuchte sofort Jule zu beißen. Herr Dosenöffner schaffte im letzten Moment seinen Schuh dazwischen zu bringen und die Hunde nahmen reiß aus. Wir waren richtig erschrocken und sauer, weil der Besitzer noch nicht mal fragte ob alles in Ordnung sei. So etwas kann ja passieren, dass sich zwei Hunde mal nicht mögen, aber man hat eine Verantwortung für seinen Hund. Unsere Meinung nach, erkundigt man sich zumindest, ob etwas passiert ist. So schnell hatte unsere Wanderung fast ein Ende. Glücklicherweise ging es gut aus und wir konnten weiter wandern, mit einer Menge Adrenalin im Gepäck.

Jetzt wollten wir auf direkten Weg zu unserm Hotel nach Kreuth. In diesem Hotel wurden wir super freundlich empfangen. Für Jule lag ein Leckerli bereit und fürs Zimmer bekamen wir einen Napf mit Unterlage. Eine super Idee und sehr nett!

Im Zimmer legten wir sofort unsere verschwitzte Kleidung ins Waschbecken und fingen an zu waschen. Alle unsere Zimmer hatten einen Balkon und somit war das aufhängen kein Problem. Nach der Wäsche ging es unter die Dusche. Diese Prozedur machten wir jeden Tag. Im Anschluss suchten wir ein Restaurant zum Abendessen.

Jules Schlafsack legten wir auch immer sofort aus, damit sie wusste, hier ist erstmal ihr zu hause.

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Am nächsten Tag lag einer der schweren Etappen vor uns und so lagen wir früh im Bett.

Ein herzliches Dankeschön an alle Follower fürs lesen und liken! Habt eine schöne Zeit!

Frau Dosenöffners Lieblingsfoto von diesem Tag möchten wir euch nicht vorenthalten.DSC02583

Weiterlesen: 2. Etappe Wildbad Kreuth – Achenkirch

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14 Gedanken zu „1. Etappe und unsere Anreise

  1. Chapeau! Bei 38 Grad so zu wandern ist schon eine echte Herausforderung die für Normalos wie mich niemals in Frage kommen würde! Aber Ihr Alte Hasen habt das ja anscheinend sehr gut gemeistert und zudem noch genügend Energie für tolle Fotos übrig gehabt! Meine Lieblingsbilder: Jule unter Wasser und die Kuh! Echt witzig… Eine wunderschöne Sommerzeit, Nessy von den happinessygirls.com

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  2. Habe euren Blog eben erst entdeckt und mich etwas umgeschaut – sehr schöne Berichte und Touren. Jule im und unter Wasser ist wirklich sehenswert. Bei uns wird übrigens auch gerne getaucht – aber lieber nach Leckerlies als nach Steinen 🙂 Aber es ist doch schön zu sehen, wenn die Hunde so eine Freude am Wasser haben.
    Die Begegnung mit den anderen Hunden war natürlich nicht so schön … und eine Nachfrage hätte ich sicher auch erwartet. Nur gut, dass außer dem Schreck nichts passiert ist.

    Liebe Grüße,
    Isabella

    Gefällt 1 Person

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