Lechweg mit Hund – Etappe 2 : Lech – Lechleiten


Etappe 2: Lech – Lechleiten 

In der Nacht gab es schwere Gewitter, dadurch hatte der Lech seine Farbe auf grau verändert.

Lechweg mit Hund - 2. Etappe

Frühstücken konnten wir um 7:30Uhr. Danach packten wir schnell unsere Rucksäcke und machten uns auf den Weg. Vorher bezahlten wir noch für Jule 10€ im Hotel. Für Jule wurde im jedem Hotel extra abgerechnet.

Auf diese Etappe waren wir sehr gespannt, vor allem nach dem Regen. Bei der Anfahrt im Bus konnten wir einen Blick in die hier Tief eingeschnittene Lech Schlucht werfen. Wir waren nicht sicher, wie nah an der Kante der Weg verlaufen würde.

Zu nah kommt man aber nicht ran, das wäre wohl auch zu steil. Tolle Ausblicke wären es aber bestimmt. Ab und zu gab es aber zum Glück mal einen Blick.

Dauer :   5:26 Stunden
Länge :   14,2 km
Bergauf : 450 Meter
Bergab :  400 Meter
Höchster Punkt :1510 Meter
Tiefster Punkt :   1310 Meter
(Karte bei www.komoot.de)
Karte und weitere Bilder bei www.komoot.deGPX Download

 

Es war trocken, nur in den Bergen hingen dicke Wolken. DSC03243

Im ersten Teil mussten wir immer wieder Kuhweiden durchkreuzen.

Hier trafen wir zwei unmotivierte Wanderer, die scheinbar auch nicht richtig wussten, wo sie lang wollten oder mussten. Wir rätselten, wie bei vielen anderen Wanderern, ob sie wohl auch auf dem Lechweg unterwegs waren. Es hatten ja nicht alle grpße Rucksäcke dabei.

Uns machte es wieder richtig Spaß und wir führten unseren Weg fort. DSC03246

Einen Vorteil des Gewitters in der Nacht war, dass es überall Wasserfälle gab. An jeder Ecke kam Wasser vom Berg. DSC03255

Gelegentlich ein Blick auf den Lech tief unten

Auf der anderen Talseite sieht man mal die Straße nach Lech

Eine Besonderheit auf dieser Etappe war auch, dass wir häufig Zuläufe des Lechs überqueren mussten. Oft über einfache Holzbretter, die nicht immer fest waren, sicher auch durch die Gewitter. Hier eine kleine Auswahl. Zum vergrößern der Fotos einfach draufklicken.

Die Wege waren sehr spannend, abwechslungsreich und manchmal auch knifflig. Eine kleine Auswahl an der Wegbeschaffenheit.

Die kniffligen haben wir weniger fotografiert, weil wir doch etwas aufpassen wollten. Ein paar Tage hatten wir ja noch vor uns. Das Wetter wurde immer besser, allerdings auch sehr schwül. DSC03309

Der Lechweg ist hervorragend ausgeschildert, unser GPS Gerät brauchten wir nie. Immer dem großen „L“ folgen. Zum Aufzeichnen nutzten wir es und ab und zu mal ein Sicherheitsblick, ob wir noch richtig sind. Kurz vor Warth gab es ein Schild, mit zwei Weg Variationen. Einmal 20min. nach Warth und einmal 40min. nach Warth. Bei den 40min war ein kleines L markiert. Uns war sofort klar, dass die meisten sich für die 20min. entscheiden.  Wir nicht und es war die absolut bessere Wahl. Es war ein wunderschöner Waldweg und wir waren ganz allein unterwegs.

DSC03324

Bergauf ging es in diesem Teil auch, aber nicht so wie auf dem kürzeren Stück über die Wiesen. Zudem wanderten wir schön durch Wald und nicht auf einem Schwülen Feldweg. Wie sich später herausstellte waren wir trotzdem schneller, weil wir in Warth eine Pause machten und da erst alle nach und nach eintrudelten. ☺ DSC03330

Wir hatten im Vorhinein von einer tollen Metzgerei in Warth gehört, der Wäldermetzge. Dort machten wir unsere Pause und können diese Metzgerei nur empfehlen. Brötchen mit Leberkäse für nur zwei Euro (Stand 2017). Dazu ein großes Glas Buttermilch aus der Kanne. Der Wahnsinn sind die Öffnungszeiten der Metzgerei. DSC03331

365 Tage im Jahr , durchgehend geöffnet! Wahnsinn!
Wir waren sehr gut in der Zeit und so machten wir eine ausgedehnte Pause in der Sonne. Während dieser Zeit traf auch unser unmotiviertes Pärchen ein. Wir wussten nicht ob wir in unseren nächsten Unterkunft abends essen könnten und deshalb haben wir uns fürs Abendbrot noch etwas vom Metzger mitgenommen. Frisch erholt und gestärkt wanderten wir weiter. Diesmal wanderten wir über offene Flächen, mit schönen Weitsichten.

DSC03333

Wir waren sehr auf unsere nächste Unterkunft gespannt. Für uns war kurz vor Lechleiten im Bio-Bergbauernhof Gehrner Hof ein Zimmer reserviert. Ein kleiner Biohof in privater Hand. Die Gastwirte stellen möglichst alles selbst her. Auf dem Weg dorthin, sahen wir, dass auf dem Wanderweg auf der anderen Talseite ein Erdrutsch passiert werden musste. Uns blieb nichts anderes übrig, als einfach weiter zu laufen. Einen anderen Weg gab es nicht. Von weitem konnten wir nicht erkennen, ob wir dort vorbei kommen, vor allem Jule, zur not mussten wir sie halt irgendwie rüber tragen. DSC03343

Vielleicht erkennt man auf dem Foto die Entfernung, es war noch ein gutes Stück zu laufen bis wir an der Stelle waren. Es ging in einem großen Bogen erst nach links. DSC03341

Der Krumbach musste überquert werden und dann waren wir erst auf der anderen Seite. Zwischendurch genossen wir die Aussichten und machten jede Menge Fotos. Bei Interesse könnt ihr auch bei Koomot vorbei schauen, dort haben wir noch weitere Fotos hinterlegt.

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Blick zurück auf Warth

Und noch eins!😃

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Der Erdrutsch sah von weitem schlimmer aus als er war.

Ein bisschen klettern und wir waren vorbei. Jule hatte damit auch keinerlei Probleme. DSC03347

Am Gehrner Hof wurden wir sehr freundlich empfangen. Ein wunderschönes Haus mit sehr viel Liebe hergerichtet. Am Eingang muss man seine Schuhe zum Trocknen aufhängen. Es stehen jedem ein paar Hausschuhe zur Verfügung. Im ganzen Haus ist ein Holzboden verlegt. Aus diesem Grund sollten keine Wanderschuhe getragen werden, was wir sehr gut verstehen können. Für die Gäste steht ein Kaffeeautomat bereit. Unser Stichwort! Den Nachmittag verbrachten wir auf der Terrasse mit „Kaffee“. Von der Wirtin bekamen wir noch einen selbst gebacken Kuchen. Herrlich! Uns ging es hervorragend. Während wir dort saßen, kam das Pärchen, dass auf uns so lustlos wirkte. Wir kamen kurz ins Gespräch. Er teilte uns mit, dass sie auf dem Lechweg unterwegs seien und er darüber berichten „müsste“. Da es bezahlt würde, machten sie es mal mit. Also lagen wir mit unsere Vermutung nicht daneben. Später stellten wir uns die Frage, welch ein Bericht dabei rauskommt, wenn man kein wirkliches Interesse am Wandern hat, kann der Bericht nicht objektiv und positiv ausfallen. Sie wollten uns noch etwas ausfragen und waren fast erstaunt, dass uns die Wanderung gefällt und Spaß machte.  Uns fehlten die Worte. Jedem das seine, aber ob die einen Wanderg beurteilen können?

Unser Zimmer war super schön und von allen Hotels hatten wir dort das beste WLAN. Sehr schöner gemütlicher Landhaustil aber alles top moderne Technik.

Beim Kaffee gab es frische Milch. Wir fragten die Wirtin, ob wir vielleicht eine Kanne Milch haben könnten. Sie war sichtlich erfreut über unsere Frage. So hatten wir zu unserem Leberkäs Brötchen noch eine Kanne echter Rohmilch.

Hoffentlich hat euch die zweite Etappe von unserem Lechweg mit Hund gefallen und freut euch auf die dritte Etappe. Folgt uns einfach und ihr werdet informiert, wenn es einen neuen Bericht gibt. Eure Email Adresse wird in keinem Fall von uns weitergegeben und mehr als zwei Berichte in der Woche veröffentlichen wir nicht. Also keine Angst vor lästigen Emails 😃.

Vielen lieben Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerli Gebern.

Bis bald und bleibt Gesund

Jule und ihre Dosenöffner

 

 

 

22 Gedanken zu „Lechweg mit Hund – Etappe 2 : Lech – Lechleiten

  1. Hallo,
    es gibt so Reise- und Livestyle-Blogs. Wenn da so Unternehmen drauf aufmerksam werden, dass die viele Follower haben, dann kann das sein, dass sie die Blogger fragen, ob sie Lust haben, über Ort XY zu berichten. Vielleicht war das in dem Fall auch so etwas, wobei ich bei den Blogs, die ich mitverfolge, eher den Eindruck habe, dass es die Blogger zunehmend nervt, wenn ihr Blog mehr und mehr „fremdbestimmt“ wird. …Wenn sie also mehr Werbung für Marken, Reiseunternehmen, Veranstalter machen,…als dass sie selber noch das schreiben, was sie schreiben wollen.
    …oder dieses Pärchen wurde von einem Radiosender losgeschickt…oder von irgendeinem Veranstalter im Tourismusbereich. Einfach mal zum Testen.
    Die Unterkunft sieht auf jeden Fall nett aus!!! 🙂

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    • Vielen lieben Dank! 😀 Das kann schon sein. Wir hatten den Eindruck, dass er von seinem Arbeitgeber dazu verdonnert wurde. Vielleicht irgendeine Zeitung. Wir sind froh nicht auf solche Angebote eingehen zu müssen und frei entscheiden zu können. Die Unterkunft war fantastisch 😀. LG und noch ein schönes Wochenende von Jule und ihren Dosenöffnern.

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    • Vielen lieben Dank!😀 Ja die Landschaft ist grandios und wunderschön. Genau aus diesem Grund Wandern wir so gerne, weil man so nah an der Natur ist und wir die Landschaft viel besser genießen können. LG und ein schönes Wochenende von Jule und ihren Dosenöffnern.

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    • Vielen lieben Dank!😀 Wir möchten so die Wanderung/ Wanderwege zeigen. Keine Wegbeschreibung, wie links oder an der nächsten Kreuzung rechts. Solche Beschreibungen lesen wir nicht gerne und meistens fehlt ob die Wege mit Hund begehbar sind. Wir freuen uns, wenn es euch gefällt 😀. LG und ein schönes Wochenende von Jule und ihren Dosenöffnern

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    • Vielen lieben Dank! 😀 Wir sind froh nicht auf solche Angebote eingehen zu müssen. Wir denken er ist von seinem Arbeitgeber dazu verdonnert worden. Wir haben sie allerdings nicht gefragt. Das hatten wir vor, haben sie aber später nicht mehr getroffen. Vielleicht haben sie ja abgebrochen. LG und ein schönes Wochenende von Jule und ihren Dosenöffnern. 😀

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  2. Die Farbänderung beim Lech ist beeindruckend! Und ich bin begeistert von den tief hängenden Wolken, tolles Bild! Die Wasserfälle haben etwas malerisches! Eine feine „Nebenwirkung“ des Regens! Spannend, die Holzbretter, und bestimmt oft eine wackelige Angelegenheit. Wunderschön, der Waldweg!
    Ja, das sind Öffnungszeiten, meine Güte, und die Preise sind klasse!
    Oooh, vor den Erdrutschen muß man sich bestimmt in Acht nehmen, das sieht gefährlich aus! Aber gut, das es dann doch „harmloser“ war als gedacht! Und Jule ihn auch gut bewältigen konnte!
    Na, das glaub ich aber auch, daß da kein toller Bericht bei rauskommt, wenn man so lustlos eine Wanderung unternimmt wie das Pärchen! Ganz im Gegensatz zu euch!!!
    Schön, das Zimmer!
    Ich freu mich schon sehr auf die 3. Etappe und bin wieder gerne „mitgelaufen“, liebe Grüße
    Monika und Mimi.

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