Lechweg


Berich unserer Wanderung Lechweg mit Hund – von der Quelle bis zum Fall


Vorfreude Lechweg Wanderung – Von Lech am Arlberg nach Füssen.

Wie wir euch schon oft berichteten, ist der Lechweg dieses Jahr unser großes Wanderevent. Wir haben uns lange intensiv mit dieser Wanderung beschäftigt. Als die Entscheidung auf diesen Weg fiel, versuchten wir die Tour selber zu planen. Das heißt die einzelnen Hotels eigenständig zu buchen. Nach der dritten Hotelbuchung, kam die erste Absage. Also alles wieder von vorne, weil die Etappen so nicht mehr passten. DSC00580

Irgendwann wurde es uns zu anstrengend und wir überlegten die Wanderung bei einem Reiseveranstalter zu buchen. Bei der Alpenüberquerung hatten wir mit einer solchen Buchung gute Erfahrungen gemacht. Es war alles perfekt geplant und wir waren auf der Sichern Seite. So schrieben wir den gleichen Veranstalter an und baten um ein Angebot.

Wir erhielten einen unpersönlichen Formbrief zurück, der uns nicht zusagte. So schrieben wir weitere Veranstalter an. Uns gefiel das Angebot der Firma Kleins Wanderreisen am besten. Auf der Messe Tour Natur hatten wir schon einen netten kontakt mit Kleins Wanderreisen. Nun mussten wir uns nur noch entscheiden, in wie vielen Wandertagen wir den Lechweg erwandern wollen. Die Wahl, viel auf eine gemütliche Wanderung, mit kürzeren Etappen. Eigentlich wollten wir einen Ruhetag buchen, doch dies bot keiner der Veranstalter an. Wir möchten auf dieser Wanderung einfach etwas mehr Zeit haben und die Landschaft genießen. Zudem kam die Überlegung, bei kürzeren Etappen, dem Wetter besser ausweichen zu können. Damit wir bei drohendem Gewitter unsere Wanderung auf den Vormittag oder auch auf den Nachmittag zu legen. So weit so gut.

Ein Problem bei der Buchung gab es noch und zwar waren bei dem ein oder anderen Hotel Halbpension mit Menü angegebenen. Das gefiel uns gar nicht, weil wir gerne selber entscheiden wollen, wo, wann und besonders was wir essen möchten. Nach Rücksprache mit dem Veranstalter, wurde bis auf ein Hotel, nur Übernachtung mit Frühstück gebucht. In einem Hotel geht es nicht anders und es gibt keine Alternative. Mit einmal können wir leben und so wurde gebucht.

Hier schon mal eine kleine Übersicht der Etappen.

1.Wandertag

Formarinsee (1800 Meter) nach Lech (1500 Meter) ca. 14 km

2. Wandertag

Lech (1500 Meter) nach Lechleiten (1550 Meter) ca. 15 km

3. Wandertag

Lechleiten (1550 Meter) nach Holzgau (1100 Meter) ca. 17 km

4. Wandertag

Holzgau (1100 Meter) nach Elbigenalp (1000 Meter) ca. 14 km

5. Wandertag

Elbigenalp (1000 Meter) nach Elmen (1000 Meter) ca. 15km

6. Wandertag

Elmen (1000 Meter) nach Forchach (900 Meter) ca. 15km

7. Wandertag

Forchach (900 Meter) nach Höfen (850 Meter) ca. 14km

8. Wandertag

Höfen (850 Meter) nach Pflach (900 Meter) ca. 11 km

9. Wandertag

Pflach (900 Meter) nach Füssen (800 Meter) ca. 15 km

Wie ihr seht sind die Etappen relativ kurz. Normalerweise wandern wir längere Etappen. Es sollte ja auch Urlaub sein und sportliche Wanderungen machen wir ja oft genug. Etwas Sportlich wird es, weil wir auf den Gepäcktransport verzichten und unsere Gepäck unser Rucksack sein wird.

Etwas bedenken wegen der Tour haben wir allerdings. Wir ihr wisst machen wir sonst unsere Wanderurlaube mit Zelt oder wir fahren mit dem Wohnwagen in ein Wandergebiet. Dabei lieben wir die Freiheit, wie wir unsere Tage verbringen und planen. Das fängt schon morgens an. Wecker stellen oder ausschlafen. Frühstücken wann man will. Bei der Alpenüberquerung hatten wir oft, dass Problem, dass Gewitter angesagt waren und wir früh los wollten. Frühstück gab es aber erst um 8 Uhr. Bis man gefrühstückt hatte, Rucksack wieder zusammen packen und umziehen zum wandern. Oft konnten wir erst gegen 9 Uhr loswandern, dass war uns viel zu spät.

In der Zwischenzeit sind unsere Reiseunterlagen angekommen. Ehrlich gesagt waren wir zunächst sehr enttäuscht. Erster Punkt, die Hotels sind uns zu hochwertig. Da wir nur unseren Rucksack dabei haben, wird uns die passende Abendkleidung fehlen. Natürlich haben wir Kleidung zum Frühstücken und zum Abendessen dabei, ob diese Kleidung für ein 5 Sterne Hotel ausreicht, wird sich zeigen. Uns hätten kleine Landgasthäuser oder Pensionen besser gefallen.

Nächster Punkt ist die Lage der Hotels. In zwei Hotels schlafen wir sogar zweimal. Wir sollen am Hotel vorbei wandern und am Etappenziel mit Bus oder Taxi zurückfahren. Das gefällt uns überhaupt nicht. Wir wollten eine Wandertour unternehmen und keine Bustour. Besonders Jule wird davon nicht begeistert sein. In Österreich ist in öffentlichen Verkehrsmittel Maulkorb Pflicht. Herr Dosenöffner verbringt momentan die Abende damit, unsere Wanderung etwas um zu planen. Die Etappen werden so nicht bleiben, es wird einige Änderungen geben. Text_Swag_8-4-2017_100225_PM

Trotz allem lassen wir uns nicht die Vorfreude nehmen und werden die Zeit genießen. Wir freuen uns riesig auf den Lech. Wir hoffen ihr habt auch etwas Vorfreude auf unsere Berichte vom Lechweg.

Bis bald

Jule und ihre Dosenöffner

UPDATE 18.08.2017:

Hier nun die endgültige Tourenplanung:

Länge: 141 km
Dauer:  39,57 Stunden (8 Etappen mit Ruhetag)
Rauf:    2200 Meter
Runter: 3320 Meter

(Karte bei www.komoot.de)
Karte bei www.komoot.deGPX Download

Lechweg mit Hund – Anreise und Anwanderung Füssen

Wanderung Füssen Neuschwanstein  

Dauer :               5:21 Stunden
Länge :               17,2 km
Bergauf :             460 Meter
Bergab :              470 Meter
Höchster Punkt : 990 Meter
Tiefster Punkt :    790 Meter

(Karte bei www.komoot.de)
Karte und weitere Bilder bei www.komoot.deGPX Download

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Unsere Lechwanderung ist nun schon vorüber und wir hatten eine wunderbare Zeit. Vielen Dank für Eure Reisewünsche.Den Beitrag Vorfreude Lechweg veröffentlichten wir von unterwegs. Live berichten ist leider etwas schwierig, wenn man so wie wir, nur mit Rucksack unterwegs ist. Ein Notizbuch hatten wir mit, um jeden Tag unsere Erlebnisse aufzuschreiben. Unsere Beiträge veröffentlichen wir immer etwas Zeitversetzt, weil wir nicht öffentlich machen wollen, wann wir genau unterwegs sind. Wir hoffen ihr habt Verständnis und verzeiht uns die kleine Schummelei.😉

Die gebuchte Lechwanderung begann Montags. Erst Montags los fahren und das Wochenende davor warten, bis es los geht, kam für uns nicht in Frage. Im Vorfeld buchten wir noch für zwei Nächte in Füssen ein Hotel. Ein Best Western Plus, dass ganz neu eröffnete hatte. Es funktionierte noch nicht alles, aber sie waren sehr freundlich und das Zimmer war sehr gut.

Samstag:

Die Fahrt nach Füssen klappte sehr gut, ohne größere Staus. Jule bewerkstelligt lange Autofahrten problemlos. Samstag nachmittag kamen wir an und nach dem Eingechecken, machten wir uns direkt auf den Weg, um uns Füssen anzusehen. Wir fühlten uns sofort sehr wohl. DSC02883

Zum Lech mussten wir natürlich, er sollte uns ja die nächste Zeit begleiten.  Bei unsere Ankunft war der Lech wunderbar Türkis. Wir wussten, dass sich das je nach Wetterlage ändern könnte. Bei starken Regenfällen, verfärbt er sich in grau/braun. Wir hofften, dass uns das nicht allzu oft passiert. DSC02894

Jule schaute sich den Lech schon mal genau an. 😊Lech in Füssen

Bei diesen Aussichten wuchs unsere Freude ins unermessliche. DSC02901

Dies ist die Bergrettung von Füssen. Hoffentlich brauchen wir sie nicht. Gut das es sie gibt! Für den nächsten Tag hatten wir eine Wanderung zum Schloss Neuschwanstein geplant. Auf der letzten Etappe vom Lechweg bekommt man einen Blick auf die Schlösser. Die letzte Etappe wird auch die Königsetappe genannt, hauptsächlich wegen ihrem Schwierigkeitsgrad. Da war uns klar, dass wir an diesem Tag die Schlösser nicht besuchen werden und so planten wir, sie vorher zu besichtigen.

Sonntag:

Noch konnten wir mit kleinem Gepäck wandern.😊 Das Wetter war bescheiden an diesem Tag. Es sollte regnen und keine Sonne, den ganzen Tag bedeckt. In den nächsten Tagen müssen wir das Wetter so nehmen wie kommt und so dachten wir Augen zu und durch. DSC02902

Los wanderten wir durch Füssen, da Sonntag war und es regnete , war die Stadt sehr leer. DSC02907

Von der Altstadt aus, gingen wir wieder zum Lech. Er hatte immer noch seine wunderbare Farbe. DSC02916

Nur der Himmel strahlte nicht, wie am Vortag. Auf einem Fußweg an einer Straße entlang, wanderten wir in Richtung Schlösser. Schon bald erblickten wir das erste Schloss Hohenschwangau, der Wohnsitz der Könige Max II. und Ludwig II. von Bayern.

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Leider lag alles im Nebel. DSC02921

Wir kamen immer näher. Die Schlösser locken sehr viele Touristen an. Es sollen täglich bis zu 10000 Besucher sein. Solche Menschenansammlung meiden wir normalerweise, hier wollten wir es uns mal ansehen. Für die nächsten Tage sollten wir noch genug Ruhe bekommen. DSC02927

Der erste Blick auf Neuschwanstein. Die Schlösser sind besonders bei asiatischen Touristen beliebt. Was auch auf den Hinweisschildern erkennbar ist.

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Hier merkten wir, dass trotz schlechten Wetter viel los war. Sollte jemand an Führungen Interesse haben, empfehlen wir im Vorfeld, sich online Karten zu bestellen. Die Schlangen am Kartenverkauf sind gigantisch. Für uns Stand dies nicht zur Debatte, wegen Jule. Nun wanderten wir hoch zum Schloss Neuschwanstein. Wir fanden einen Waldweg, der kaum genutzt wird und wir so ein Stück allein unterwegs waren. DSC02932

Dort erhaschten wir einen Fernblick. DSC02934

Irgendwann wechselten wir auf den Weg, den alle Touristen nehmen. Die asiatischen Touristen finden Jule oft sehr spannend und möchten sie fotografieren. Manchmal hatten wir das Gefühl, dass Jule die Attraktion war und nicht das Schloss.😂DSC02937

Hier sieht man ein wenig, wie voll es am Schloss ist. DSC02940

Es lohnt sich auch mal den Blick vom Schloss zu wenden und in die Ferne zu blicken. Dabei erkennt man warum König Ludwig II. dort das Schloss bauen lies. DSC02941

Hohenschwangau von oben, im Nebel und überfüllten Parkplatz, mit unzähligen Reisebussen.

An diesem Zeitpunkt fing es an zu regnen und es sah so aus als würde es vorerst nicht aufhören. Alle spannten ihr Schirme auf oder zogen einen Regenponcho an. An jeder Ecke wurden Schirme oder Ponchos verkauft. Ein sehr lukratives Geschäft an diesem Tag. DSC02943

Wir fotografierten die Schlösser und dann hatten wir genug vom gewusel.

 

Zum vergrößern der Fotos, einfach drauf klicken.

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Mittlerweile goss es aus Kübeln. Ehrlich gesagt sind wir selten so nass geworden. Jule fand es überhaupt nicht lustig. DSC02962

Auf dem folgenden Weg waren wir alleine unterwegs. Vom absoluten Trubel in wunderschöne Natur und Ruhe.

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Am Uferweg vom Schwansee wanderten wir weiter. Der Schwansee wurde vom Königshaus Wittelsbach angelegt. Sie hatten einen guten Geschmack. DSC02964.JPG

Eine kleine Regenpause und Zeit zum Fotografieren (gähn)😊. DSC02966

Jule ist pitschnass. DSC02972

Die Seerosen sahen wunderschön aus. Der Schwansee wirkte mit ein wenig Nebel romantisch. DSC02976

 

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Zum Ende unsere ersten Wanderung ging es nochmals zum Lech und einen kleinen kurzen Blick auf den Lechfall. Der Lechfall kommt eigentlich ganz am Ende des Lechwanderwegs. Da wir nicht wussten wie das Wetter in einigen Tagen sein wird und welche Farbe der Lech dann haben wird, entschieden wir einen kurzen Blick zu riskieren. DSC02994

 

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Lechfall

Aus unserer kleinen Anwander Runde ist eine 17,2 km Wanderung geworden. Im Hotel zurück ging es ans packen. Am nächsten Tag sollte es los gehen. Geplant war erstmal eine lange Busfahrt nach Lech zum Etappen Start. DSC03002

Jule ruhte sich aus, während wir packten, nur wenn wir ihr Futter in Hand nahmen, gingen die Augen auf. Als sie gesehen hatte, dass ihr Futter im Rucksack war, konnte sie beruhigt weiter schlafen. DSC03005

Wir hoffen ihr hattet Spaß beim virtuellen mitwandern und habt vielleicht Lust auf eine Wanderung bekommen.

Vielen lieben Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerli Gebern.

Unser TV Tipp: traumpfade: Der Lechweg“ am Montag, 21.8.2017, um 17:00 Uhr im Bayerischen Fernsehen
(vielleicht auch bei YouTube zu finden „BR Traumpfade – Der Lechweg“ oder „Wandern – Der Lechweg in Österreich“)

 

Bis bald wir würden uns freuen wenn ihr uns weiterhin begleitet.

Jule und ihre Dosenöffner 

 

 

Busreise nach Lech

Nach zwei Tagen in Füssen, stand die Busfahrt nach Lech am Arlberg auf dem Plan. Wer unsere Wanderungen verfolgt, weiß das wir gerne am Ziel unser Auto stehen haben und nicht umgekehrt vom Auto weglaufen. Den Lechweg könnte man auch Flussaufwärts wandern. Textifier_20170821213508

Wir wollten von Lech nach Füssen laufen und unser Auto in Füssen parken für die Wandertage. 

Großes Glück hatten wir beim parken. In Füssen fanden wir einen kostenlosen Parkplatz, für unser Auto.

Es gibt mehrere Möglichkeiten nach Lech zum Startpunkt der Wanderung zu kommen. Mit dem Bus, Taxi oder einen Bus Transfer. Taxi und Bus Transfer war uns viel zu teuer. So blieben die Öffentlichen Verkehrsmittel.  Nach etwas Recherche stand die Busfahrt fest.

Vom Füssen Bahnhof (Haltestelle 74/4258) mit dem VVT Regionalbus 4258 bis Reutte Bahnhof.
Vom Reutte Bahnhof mit dem Regionalbus 4268 bis Lech am Arlberg/Schlosskopf.

Ein wichtiger Hinweis für alle Hunde Besitzer: In Österreich gibt es für alle Hunde in Öffentliche Verkehrsmittel eine Maulkorb Pflicht.

Nach dem Frühstück schulterten wir unsere Rucksäcke und gingen zum Busbahnhof von Füssen. DSC03012

Fahrkarten bekommt man beim Busfahrer. Wir konnten direkt den kompletten Fahrpreis bezahlen. Obwohl wir einmal umsteigen mussten und über die Grenze gefahren sind. Wie der Bus ankam und die Tür sich öffnete sagte der Busfahrer sofort :   “ Der Hund muss einen Maulkorb anhaben!!!“.   Wir hatten Jule den Maulkorb noch nicht angezogen, weil wir noch in Deutschland waren und es noch dauerte bis zur Anfahrt. Na das ging ja schon mal sehr freundlich los. Erstmal ließen wir alle einsteigen und Fahrkarten kaufen. So hatte Jule noch ein paar Minuten ohne Maulkorb. Es war schon sehr warm und wir wollten Jule nicht länger als nötig mit Maulkorb ausstatten. Irgendwann mussten wir einsteigen und Jule bekam den Maulkorb an. Sie sieht mit dem Ding schon sehr gefährlich aus. Ein wenig wie Hannibal Lecter.

Da müssen wir noch mal auf Suche gehen und einen angenehmeren Maulkorb suchen. Vielleicht gibt es ja welche mit mehr Bewegungsfreiheit. Weil hecheln geht mit diesem Ding nicht und bei Hitze sollte ein Hund hecheln können. Einige Streben haben wir rausgeschnitten , damit wenigstens Luft (und Likerlies) reinkommt.

In Reutte mussten wir Umsteigen. Jule bekam sofort den Maulkorb aus und etwas zu trinken. Aber unsere Fahrt war noch nicht beendet. Auf zum nächsten Bus. Dort empfing uns der Busfahrer sehr freundlich. Es sagte zu uns wir sollten so lange wie möglich draußen bleiben, damit der Hund Luft hat. Als wir im Bus waren, kam der Busfahrer und öffnete noch die Dachluke. Wir bedankten uns mehrmals. Die Busfahrt war sehr hart für Jule. Es wurde immer wärmer und insgesamt waren wir ungefähr 3 Stunden unterwegs. Die meiste Zeit lag sie geduldig und wartete. Zweimal allerdings wurde sie richtig panisch und wollte den Maulkorb aus haben. Es ging alles gut und wir kamen gut in Lech an. Pro Person kostete die Fahrkarte 14€ (Stand Sommer 2017). Hunde fahren kostenlos mit.

Von der Haltestelle Schlosskopf mussten wir nun noch zum Hotel.

(Karte bei www.komoot.de)
Karte und weitere Bilder bei www.komoot.deGPX Download

Als erstes wollten wir nach der Busfahrt einen Kaffee trinken und am liebsten draußen. Eine kleine Bäckerei mit Außen Terrasse gefiel uns ganz gut und so gab es Kuchen und Kaffee. Über die Preise waren wir etwas verwundert. Dazu später mehr.  Nun ging es aber zunäcchst zum Hotel.

 

Wir wurden sehr freundlich begrüßt und uns wurde fürs Frühstück einen gesonderter Platz angebotenen, wo Jule mitkönnte. Dies lehnten wir dankend ab, weil Jule es mittlerweile gewohnt ist, morgens nach ihrem Frühstück, noch einen kleinen Schönheitsschlaf zu bekommen. Wir finden es auch viel angenehmer, ohne Jule ans Frühstücksbüffet zu gehen.

DSC03018 Nachdem wir unsere Rucksäcke abgelegt hatten erkundeten wir Lech. Jule schaute sehnsüchtig vom Balkon. DSC03032

Die Aussicht vom Balkon war grandios.

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Lech ist hauptsächlich auf Wintersport ausgelegt, aber auch im Sommer sind hier viele Touristen unterwegs. Zahlreiche Geschäfte, Lokalitäten und Lifte haben geöffnet. DSC03026Der Lech fließt auch durch Lech.😊 DSC03042

Abends gingen wir eine Pizza essen. Für zwei normale Pizzen, eine Cola und einen Kaffee zahlten wir 45€. Das fanden wir mal einen ordentlichen Preis. So waren bei der Anreise schon mal über 100€ weg. Na, dass wird eine teure Tour. Eine Tasse Kaffee kostete in Lech von 3,90€ bis 4,90€. Wir empfanden es etwas überteuert. DSC03055

Bei unsere Abendrunde hielten wir schon mal Ausschau nach der Bushaltestelle für den nächsten Tag. Ja, ihr habt richtig gelesen. Am ersten Wandertag stand schon wieder eine Busfahrt an. Die Linie 7 vom Rüfiplatz zum Formarinsee. Wir wussten, dass es für den Bus ein großer Andrang besteht, deshalb wollten wir den ersten Bus nehmen 9:11Uhr (Stand Sommer 2017). Die Fahrt sollte 45min dauern, also nicht ganz so lange einen Maulkorb für Jule.

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In der Abenddämmerung sah der Omesberg auch wunderschön aus.

Vielen lieben Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerli Geben.

Wenn es euch gefallen hat, hinter lasst uns einen Kommentar oder Likerli für Jule😉.  Wir freuen uns über alles.

Als nächstes berichten wir von unsere ersten  Etappe vom Formarinsee.
Bis bald und bleibt Gesund

Jule und ihre Dosenöffner

 

 

Lechweg mit Hund – Etappe 1: Formarinsee – Lech

Lechweg mit Hund 1.Etappe

Puuh für diesen Bericht brauchten viel mehr Zeit, als sonst. Die erste Tour war wunderschön, was zur folge hatte, dass wir extrem viele Fotos gemacht haben und es uns sehr schwer machte eine Auswahl zutreffen.

(Karte bei www.komoot.de)
Karte und weitere Bilder bei www.komoot.deGPX Download

Länge :    20,3 km
Bergauf : 230 Meter
Bergab :  650 Meter
Höchster: 1910 Meter
Tiefster:   1440 Meter
Dauer :    7:29 Stunden

Die erste Etappe beginnt am Formarinsee. Da es dort keine Übernachtungs Möglichkeiten für uns gibt, schläft man üblicherweise in Lech und fährt von dort aus mit dem Bus zum Formarinsee. Das Etappenziel ist dann wieder Lech. Die Busfahrt dauert in der Regel 45 Minuten. Wir wussten von einem großen Andrang auf den Bus. Deshalb versuchten wir den ersten Bus zu bekommen. Der Bus fuhr um 9:11 Uhr.  Wieder eine Busfahrt für Jule, mit Maulkorb. Zum Glück nicht allzu lange. Etwas Schwierigkeiten hatten wir mit der Fahrkarte. Dazu gibt es viele unterschiedliche Berichte über den Preis dieser Fahrt. Einmal gibt es die Aussage, dass sie nichts kostet, wenn man eine „Aktiv Card Lechtal“ hat, die man eigentlich automatisch bekommt, sobald man dort übernachtet und Kurtaxe bezahlt. Dann gibt es die Information, dass in Verbindung mit der Lechkarte nur die Maut (Privat Straße) bezahlt wird oder bis zu gar keiner Vergünstigung. Wir bezahlten den kompletten Preis 17 Euro pro Person. Das Hotel meinte der Preis würde sich nicht ändern und so vergaß man uns die Lechkarte auszustellen. Unseren Reiseveranstalter schickten wir eine Email, ob sie uns eine Auskunft über die Busfahrt schicken könnten. Leider haben wir bis heute keine Antwort. Noch nicht einmal, dass sie es nicht wissen, dies wäre für uns auch ok gewesen. Aber gar keine Antwort? So fällt uns die Entscheidung leichter wo wir in Zukunft unseren Wanderurlaub buchen.

Zurück zur Busfahrt. An der Bushaltestelle war schon eine Menge los. Wir hatten noch eine Menge Zeit und gingen weiter zur nächsten Bushaltestelle, dort begann die Busfahrt zum Formarinsee. Unter den anderen Fahrgästen, gehörten diesmal einige Hunde. Alle Besitzer hielten artig den Maulkorb in den Händen und beruhigten ihre Hunde. Der Bus fuhr vor und alle bekamen ihren Maulkorb an. Wir schafften es gerade noch in den Bus bevor der Busfahrer die Türen schloss. Der Rest musste in den nächsten Bus einsteigen. Insgesamt fahren drei Busse hintereinander, bis zur nächsten Abfahrt. Unser Bus fuhr an den nächsten Haltestellen durch. Das war sehr angenehm, jeder hatte einen Sitzplatz, es gab Platz für alle Rucksäcke und die Hunde konnten sich hinlegen. Wir saßen direkt neben einer netten Dame mit Hund. Wir beruhigten gegenseitig unsere Hunde und amüsierten uns über unsere leidenden Hunde, die mit Maulkorb komplett Bewegungsunfähig waren. Jule kann mit Maulkorb nicht laufen und musste in den Bus getragen werden. 😂 Wie wir feststellten, ist es nicht nur bei Jule so. Fotos während der Busfahrt haben wir komplett vergessen, weil wir so beschäftigt waren. Als alle ausgestiegen sind, ist man erstmal erschrocken über so viele Wanderer. Im ersten Augenblick sieht es so aus, als würde man über die Haupteinkaufsstrasse von Köln laufen. Wir können aber alle beruhigen, es verteilt sich wahnsinnig schnell. Wenn jemanden die Tour unternimmt, wartet einen Moment und alles verteilt sich. Wir nutzten noch mal die öffentliche Toilette an der Bushaltestelle und Schupps waren alle weg. DSC03067

Nun gibt es mehrere Möglichkeiten die Wanderung zu gestalten. Zum einen könnte man einige Meter laufen und einen Blick auf den Formarinsee werfen und sofort die erste Etappe beginnen. Oder man wandert noch um den Formarinsee. Wir entschieden uns für eine dritte Möglichkeit und zwar bis zur Freiburger Hütte wandern und auf dem gleichen Weg zurück. Die Kilometer sind wahrscheinlich gleich zur Umrundung, aber der Weg ist einfacher. Da wir noch einige Tage vor uns hatten und dies noch extra km waren, empfanden wir diese Wahl als die bessere.
Der idyllische Formarinsee wirkte auf uns wunderschön. DSC03074

Die größe des Sees ist schwehr zu erfassen. Zum Vergleich, unten rechts steht ein Angler am Ufer

Bei einer Unterhaltung im späteren Verlauf unsere Tour mit zwei Mitwanderinnen, erwähnten die beiden, sie wären total enttäuscht gewesen vom Formarinsee, weil so wenig Wasser im See gewesen wäre. Sie hätten sofort den Lechweg begonnen. Dies empfanden wir überhaupt nicht so und auf Bildern die wir gesehen haben, sah der See genau so aus. So unterschiedlich können Wahrnehmungen ausfallen. Wir genossen jeden Augenblick und Jule auch. DSC03071

Im Hintergrund hörten wir Murmeltiere, gesehen haben wir leider keins. DSC03076Wir wussten zeitweise gar nicht wo wir zuerst hinschauen sollten. Wasserfälle, Pflanzen, See, Berge und und und.

Zum vergrößern der Bilder einfach draufklicken. Das Wetter spielte zum Glück mit und es regnete nicht. DSC03106

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In der Hütte sind Hunde verboten. Wir schauten uns ein wenig um und schließlich wanderten wir zurück. DSC03118

Für ein Foto, legten wir Jule kurz die Leine ab. Während der gesamten Tour blieb sie meist an der Line. Wir wollten kein Risiko eingehen. Besonders weil der Weg sehr oft durch Kuhweiden führte. DSC03115

Auf dieses spezielle Thema werden wir in einem späteren Bericht näher eingehen. Jetzt noch ein paar Eindrücke vom Formarinsee.

Zurück an der Bushaltestelle, konnte der offizielle Lechweg beginnen.

Bevor es losgehen

konnte, noch ein paar Fotos. Jule am Startpunkt und Wanderschilder die uns die nächste Zeit begleiten werden. Der Lechweg ist mit einem großen L gekennzeichnet. DSC03139

Das Steinbock Denkmal wurde 1958 aufgestellt und soll daran erinnern, dass hier Steinwild ausgesetzt wurde. Dort soll die größte Steinbock- Kolonie Europas leben. Uns sind leider keine begegnet.

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Die Wege waren hauptsächlich Singletrails (die nicht nebeneinander begehbar sind). Hoch, runter über Stock und Stein.

Wir haben bewusst, oft die Wege fotografiert, weil dazu bekommen wir die meisten Fragen. Auf Fotos sieht man die Wegbeschaffenheit oft viel besser.

Der Formarinbach und auch der Lech waren noch nicht wirklich zu sehen, das Bachbett war aktuell trocken.

Hier war der Lech dann das erste mal wirklich zu sehen:

 

DSC03155Es machte riesigen Spaß und wir waren bester Laune. DSC03190 Der Lech ist hier noch sehr klein.

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Jule auf Kräuter suche und ihre Rolle darf natürlich auch nicht fehlen. ☺DSC03165

Plötzlich zogen doch noch dunkle Wolken auf. DSC03166

Davon ließen wir uns nicht beeindrucken. Wir checkten sämtliche Wetterapps. Keine Gewitterwarnungen und unsere Uhr mit Druckluftmessung zeigte keine Veränderungen. Das Schlimmste was uns passieren könnte, wäre nass zu werden. Also einfach weiter. DSC03176Kleine Wasserfälle gab es reichlich.

DSC03187Und dann passierte es doch noch, die ersten Tropfen fielen vom Himmel. Nun hatten wir unsere Regenponchos dabei. Ehrlich gesagt mögen wir die Dinger überhaupt nicht und wir fühlen uns darin sehr unwohl. DSC03191

Wir mussten die ganze Zeit lachen, wie fürchterlich wir aussahen. Als wir später eine Pause machten überholten uns Wanderer und sagten: „Jetzt wüssten sie wer der bewegliche Enzian war!“ Herr Dosenöffner meinte: „Siehste wie blöd wir in den Dingern aussehen. Ich zieh das Ding nie wieder an!“ Na hoffentlich regnet es nicht mehr😂.

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Es hörte sehr bald auf und wir konnten unsere Enzian Hauben einpacken. DSC03207_LI

Im Lech entdeckten wir eine Wasseramsel (wir glauben es war eine). Jetzt wieder ein paar Bilder vom Wanderweg.

Alles im allem war es eine phantastische Wanderung. Die erste Etappe haben wir ohne Blessuren überstanden. Wir waren allerdings froh, dass wir einen Teil unseres Gepäcks (2,4 kg Hundefutter) im Hotel lassen konnte, weil wir dort ja zwei Nächte hatten. Auf der nächsten Etappe wird es schwerer. An diesem Tag gingen wir in Lech in den Supermarkt und kauften uns belegte Brötchen, was wesentlich günstiger war.

Wir hoffen es hat euch gefallen und ihr freut euch auf die nächste Etappe. Wenn ja dann folgt doch einfach Jules Wanderungen und ihr werdet benachrichtigt sobald es einen neuen Bericht gibt.  DSC03236

Vielen Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerli Gebern.

Bis bald und bleibt gesund

Jule und ihre Dosenöffner 

 

Lechweg mit Hund – Etappe 2 : Lech – Lechleiten

Etappe 2: Lech – Lechleiten 

In der Nacht gab es schwere Gewitter, dadurch hatte der Lech seine Farbe auf grau verändert.

Lechweg mit Hund - 2. Etappe

Frühstücken konnten wir um 7:30Uhr. Danach packten wir schnell unsere Rucksäcke und machten uns auf den Weg. Vorher bezahlten wir noch für Jule 10€ im Hotel. Für Jule wurde im jedem Hotel extra abgerechnet.

Auf diese Etappe waren wir sehr gespannt, vor allem nach dem Regen. Bei der Anfahrt im Bus konnten wir einen Blick in die hier Tief eingeschnittene Lech Schlucht werfen. Wir waren nicht sicher, wie nah an der Kante der Weg verlaufen würde.

Zu nah kommt man aber nicht ran, das wäre wohl auch zu steil. Tolle Ausblicke wären es aber bestimmt. Ab und zu gab es aber zum Glück mal einen Blick.

Dauer :   5:26 Stunden
Länge :   14,2 km
Bergauf : 450 Meter
Bergab :  400 Meter
Höchster Punkt :1510 Meter
Tiefster Punkt :   1310 Meter
(Karte bei www.komoot.de)
Karte und weitere Bilder bei www.komoot.deGPX Download

 

Es war trocken, nur in den Bergen hingen dicke Wolken. DSC03243

Im ersten Teil mussten wir immer wieder Kuhweiden durchkreuzen.

Hier trafen wir zwei unmotivierte Wanderer, die scheinbar auch nicht richtig wussten, wo sie lang wollten oder mussten. Wir rätselten, wie bei vielen anderen Wanderern, ob sie wohl auch auf dem Lechweg unterwegs waren. Es hatten ja nicht alle grpße Rucksäcke dabei.

Uns machte es wieder richtig Spaß und wir führten unseren Weg fort. DSC03246

Einen Vorteil des Gewitters in der Nacht war, dass es überall Wasserfälle gab. An jeder Ecke kam Wasser vom Berg. DSC03255

Gelegentlich ein Blick auf den Lech tief unten

Auf der anderen Talseite sieht man mal die Straße nach Lech

Eine Besonderheit auf dieser Etappe war auch, dass wir häufig Zuläufe des Lechs überqueren mussten. Oft über einfache Holzbretter, die nicht immer fest waren, sicher auch durch die Gewitter. Hier eine kleine Auswahl. Zum vergrößern der Fotos einfach draufklicken.

Die Wege waren sehr spannend, abwechslungsreich und manchmal auch knifflig. Eine kleine Auswahl an der Wegbeschaffenheit.

Die kniffligen haben wir weniger fotografiert, weil wir doch etwas aufpassen wollten. Ein paar Tage hatten wir ja noch vor uns. Das Wetter wurde immer besser, allerdings auch sehr schwül. DSC03309

Der Lechweg ist hervorragend ausgeschildert, unser GPS Gerät brauchten wir nie. Immer dem großen „L“ folgen. Zum Aufzeichnen nutzten wir es und ab und zu mal ein Sicherheitsblick, ob wir noch richtig sind. Kurz vor Warth gab es ein Schild, mit zwei Weg Variationen. Einmal 20min. nach Warth und einmal 40min. nach Warth. Bei den 40min war ein kleines L markiert. Uns war sofort klar, dass die meisten sich für die 20min. entscheiden.  Wir nicht und es war die absolut bessere Wahl. Es war ein wunderschöner Waldweg und wir waren ganz allein unterwegs.

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Bergauf ging es in diesem Teil auch, aber nicht so wie auf dem kürzeren Stück über die Wiesen. Zudem wanderten wir schön durch Wald und nicht auf einem Schwülen Feldweg. Wie sich später herausstellte waren wir trotzdem schneller, weil wir in Warth eine Pause machten und da erst alle nach und nach eintrudelten. ☺ DSC03330

Wir hatten im Vorhinein von einer tollen Metzgerei in Warth gehört, der Wäldermetzge. Dort machten wir unsere Pause und können diese Metzgerei nur empfehlen. Brötchen mit Leberkäse für nur zwei Euro (Stand 2017). Dazu ein großes Glas Buttermilch aus der Kanne. Der Wahnsinn sind die Öffnungszeiten der Metzgerei. DSC03331

365 Tage im Jahr , durchgehend geöffnet! Wahnsinn!
Wir waren sehr gut in der Zeit und so machten wir eine ausgedehnte Pause in der Sonne. Während dieser Zeit traf auch unser unmotiviertes Pärchen ein. Wir wussten nicht ob wir in unseren nächsten Unterkunft abends essen könnten und deshalb haben wir uns fürs Abendbrot noch etwas vom Metzger mitgenommen. Frisch erholt und gestärkt wanderten wir weiter. Diesmal wanderten wir über offene Flächen, mit schönen Weitsichten.

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Wir waren sehr auf unsere nächste Unterkunft gespannt. Für uns war kurz vor Lechleiten im Bio-Bergbauernhof Gehrner Hof ein Zimmer reserviert. Ein kleiner Biohof in privater Hand. Die Gastwirte stellen möglichst alles selbst her. Auf dem Weg dorthin, sahen wir, dass auf dem Wanderweg auf der anderen Talseite ein Erdrutsch passiert werden musste. Uns blieb nichts anderes übrig, als einfach weiter zu laufen. Einen anderen Weg gab es nicht. Von weitem konnten wir nicht erkennen, ob wir dort vorbei kommen, vor allem Jule, zur not mussten wir sie halt irgendwie rüber tragen. DSC03343

Vielleicht erkennt man auf dem Foto die Entfernung, es war noch ein gutes Stück zu laufen bis wir an der Stelle waren. Es ging in einem großen Bogen erst nach links. DSC03341

Der Krumbach musste überquert werden und dann waren wir erst auf der anderen Seite. Zwischendurch genossen wir die Aussichten und machten jede Menge Fotos. Bei Interesse könnt ihr auch bei Koomot vorbei schauen, dort haben wir noch weitere Fotos hinterlegt.

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Blick zurück auf Warth

Und noch eins!😃

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Der Erdrutsch sah von weitem schlimmer aus als er war.

Ein bisschen klettern und wir waren vorbei. Jule hatte damit auch keinerlei Probleme. DSC03347

Am Gehrner Hof wurden wir sehr freundlich empfangen. Ein wunderschönes Haus mit sehr viel Liebe hergerichtet. Am Eingang muss man seine Schuhe zum Trocknen aufhängen. Es stehen jedem ein paar Hausschuhe zur Verfügung. Im ganzen Haus ist ein Holzboden verlegt. Aus diesem Grund sollten keine Wanderschuhe getragen werden, was wir sehr gut verstehen können. Für die Gäste steht ein Kaffeeautomat bereit. Unser Stichwort! Den Nachmittag verbrachten wir auf der Terrasse mit „Kaffee“. Von der Wirtin bekamen wir noch einen selbst gebacken Kuchen. Herrlich! Uns ging es hervorragend. Während wir dort saßen, kam das Pärchen, dass auf uns so lustlos wirkte. Wir kamen kurz ins Gespräch. Er teilte uns mit, dass sie auf dem Lechweg unterwegs seien und er darüber berichten „müsste“. Da es bezahlt würde, machten sie es mal mit. Also lagen wir mit unsere Vermutung nicht daneben. Später stellten wir uns die Frage, welch ein Bericht dabei rauskommt, wenn man kein wirkliches Interesse am Wandern hat, kann der Bericht nicht objektiv und positiv ausfallen. Sie wollten uns noch etwas ausfragen und waren fast erstaunt, dass uns die Wanderung gefällt und Spaß machte.  Uns fehlten die Worte. Jedem das seine, aber ob die einen Wanderg beurteilen können?

Unser Zimmer war super schön und von allen Hotels hatten wir dort das beste WLAN. Sehr schöner gemütlicher Landhaustil aber alles top moderne Technik.

Beim Kaffee gab es frische Milch. Wir fragten die Wirtin, ob wir vielleicht eine Kanne Milch haben könnten. Sie war sichtlich erfreut über unsere Frage. So hatten wir zu unserem Leberkäs Brötchen noch eine Kanne echter Rohmilch.

Hoffentlich hat euch die zweite Etappe von unserem Lechweg mit Hund gefallen und freut euch auf die dritte Etappe. Folgt uns einfach und ihr werdet informiert, wenn es einen neuen Bericht gibt. Eure Email Adresse wird in keinem Fall von uns weitergegeben und mehr als zwei Berichte in der Woche veröffentlichen wir nicht. Also keine Angst vor lästigen Emails 😃.

Vielen lieben Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerli Gebern.

Bis bald und bleibt Gesund

Jule und ihre Dosenöffner

 

 

 

Lechweg mit Hund – Etappe 3 : Lechleiten – Holzgau

Lechleiten – Holzgau  

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Herzlich Willkommen zur 3 Etappe von unserem Lechweg. Komischerweise haben wir nicht sehr gut in dem wirklich wunderbaren Zimmer geschlafen, trotzdem sind wir pünktlich zum Frühstücksbeginn aufgestanden. Die Wirtin fragte uns, warum wir abends nicht zum Essen gekommen wären. Wir waren ganz verwundert und antworten, dass wir es nicht wussten, dass es abends Essen gibt. Später erzählten uns andere Wanderer, dass die Wirtin Abends für ihren Mann kocht und dass man sich dazu gesellen kann. Ärgerlich! Das hätten wir sehr gerne mit gemacht. Das Frühstück war fantastisch. Fast alles aus eigener Herstellung.

Für Jule mussten wir noch 10 Euro bezahlten und danach machten wir uns wieder auf den Weg. DSC03355

Dauer :   6:25 Stunden
Länge :   20,1 km
Bergauf: 330 Meter
Bergab : 700 Meter
Höchster Punkt : 1570 Meter
Tiefster Punkt :    1080 Meter

(Karte bei www.komoot.de)
Karte und weitere Bilder bei www.komoot.deGPX Download

Das Wetter war trocken, bedeckt und Nebel. Im ersten Teil wanderten wir bergauf Richtung Lechleiten. DSC03358

Im weiteren Teil wanderten wir über ein langes Stück Panoramaweg. Mit sehr schönen Aussichten. Beim zurückblicken noch eine Aussicht auf Warth. DSC03359

Auf dieser Strecke passierten wir eine Kletterwand. DSC03363

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Die Wege waren in diesem Abschnitt überwiegend mit Kies belegt. Auf späteren Etappen machten diese Wege Jule noch einige Schwierigkeiten. Dazu aber später mehr!

Erst einmal ging es wieder über einen schönen Panoramaweg

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Jule nimmt schon die deutlich weichere Wiese.

Wir empfanden die Weitblicke auf den Lech wunderschön.

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Über einen Serpentinen Weg wanderten wir 300 Höhenenmeter bergab und wieder an Wasserfällen vorbei.

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Auf dieser Tour hatten wir alle Wetterlagen und Temperaturen. Bei unsere Alpenüberquerung wurden alle Hitzerekorde gebrochen. Diesmal bekamen wir im August auf unseren Wetterapps,  Schneefall Meldungen. Zum Glück ist dies nicht eingetreten, aber kalt war es zeitweise schon. Die Temperatur auf unsere Uhr zeigte 12,6 Grad. DSC03405

Nach den bewerkstelligen 300 Höhenmetern Bergab, die sehr gut zu gehen waren, bewunderten wir den Lech aus der Nähe.

Im nächsten Abschnitt wanderten wir über einen Teil der stillgelegte Lechtal Straße. Sehr interessant fanden wir, wie sich die Natur langsam die Straße zurückholt.

 

Zusätzlich waren wir ganz froh, mal über einen Asphaltweg zu laufen. Vor allem freuten wir uns für Jule. Wir merkten zunehmend, dass Jule mit den Kieswegen Probleme bekam. Auch unsere Füße freuten sich über einen geraden Weg. DSC03415

Jule schaute sich den Lech auch genau an. Dies ist oft sehr lustig, sobald sie merkt, dass wir uns etwas anschauen, möchte sie auch gucken und das macht sie sehr intensiv. Während dieser Zeit konnte fotografiert und ein wenig mit der Kamera experimentiert werden. Hier probierten wir den Miniatur Modus aus. DSC03408

Diese Brücke war im privatem Besitz und durfte nicht betreten werden. Da hatte Frau Dosenöffnerin mal richtig Glück😉.

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Ein schöne Blick auf eine Brücke der neuen Lechtal Straße. Wenn man sieht, wie eng die alte Straße war, ist es jetzt sicher einfacher dort zu fahren, vor allem im Winter.

Geplant hatten wir in Steg unsere Mittagspause abzuhalten. Zuvor mussten noch einige Meter zurückgelegt werden. Dabei waren auch einige Wurzelwege und wieder bergauf.

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Wir wussten das es in Steg einen Supermarkt gibt und den steuerten wir direkt an. Zuerst ging Herr Dosenöffner etwas einkaufen und Frau Dosenöffnerin wartete draußen mit Jule. Als Herr Dosenöffner zurück kam , entschloss sich Frau Dosenöffner zuerst das Tourismusbüro aufzusuchen. In allen Tourismusbüros auf dem Lechweg gibt es eine Öffentliche Toilette und es gab keine Zeit mehr zu verlieren. 😂 Wie sie wieder zurück kam wollte sich etwas zu Mittag kaufen. Nicht mit eingeplant hatten wir, dass der Supermarkt auch eine Mittagspause macht. Tür zu!!! Da hatte Frau Dosenöffnerin Pech.  Herr Dosenöffner teilte sofort seine Errungenschaften und dazu kochten wir uns mit dem Hobo einen Kaffee. Jule erhielt auch eine Portion Futter. Vorm Supermarkt stand eine Bank mit Tisch, auf der wir super pausieren konnten.

Hier sahen wir auch wieder andere Lechwegwanderer, die wir langsam schon erkannten.

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Nach der Pause wanderten wir weiter durch schöne Auenwälder direkt am Lech entlang. Wie viele Tiergatter wir an diesem Tag durchkreuzt haben, können wir nicht mehr berichten, aber es waren einige, unter anderem das Tor zum Jurrasic Park.😂 DSC03391 Als wir an einem riesigen Depot an Misthaufen vorbei kamen, blieb uns die Luft weg. Wir waren so nett und haben kein Foto gemacht . DSC03445

Wasserfälle an jeder Ecke. Für Jule Wasser zu finden, stellte uns vor keine große Herausforderung. DSC03454 Auch diese Etappe war hervorragend ausgezeichnet. Immer dem großen „L“ folgen.

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Bretter musste Jule diesmal auch überqueren.

Auf einem langen Feldweg ging es Richtung Holzgau. An einer Holzhütte hingen gebastelte Lechweg Anhänger für 2Euro. Davon kauften wir uns einen und hingen ihn an unseren Rucksack. Auf das Gewicht kam es nicht mehr an. Eine nette und schöne Idee. DSC03463

Kurz vor Holzgau fing es doch noch an zu regnen.

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In Holzgau checkten wir erstmal im neuen Hotel ein. Eine reservierte Begrüßung. Für Jule mussten wir direkt bezahlen (10€). Frühstück sollte es erst um 8Uhr geben. In diesem Hotel wollten wir nichts essen und so gingen wir noch mal los zum Supermarkt und kauften uns etwas zum Abendessen.

Auch wenn das Wetter nicht so besonders war, hatten wir wieder jede Menge Spaß und die Landschaft war grandios. Hoffentlich hat es euch gefallen und ihr habt Lust bekommen, den Rucksack zu packen. Wir würden uns freuen wenn ihr uns weiter begleitet und uns folgt.

Vielen lieben Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerli Gebern.

Bis bald zur 4 Etappe

Jule und ihre Dosenöffner

 

 

Lechweg mit Hund – Etappe 4 : Holzgau – Elbigenalb

Holzgau – Elbigenalb

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Herzlichen Willkommen zur 4 Etappe von unserem Lechweg. Wie wir schon bei der 3 Etappe berichteten, sollte das Frühstück um 8 Uhr beginnen. Was uns persönlich zu spät war, wir nahmen dies so hin, weil man uns unmissverständlich erklärte, Frühstück gäbe es um 8 Uhr. Als wir um 8 Uhr den Frühstücksraum betraten, waren schon die ersten mit Frühstücken fertig. Darauf hin waren wir schon etwas verärgert. Zum Aufregen hatten wir keine Lust und Zeit. Im Zimmer lag ein Beurteilungsbogen aus, den wir am Abend zuvor schon ausfüllten und dieser wurde nur noch vervollständigt. In diesem Hotel gab es einiges zu beurteilen. Für Jule mussten wir 10€ zahlen. Mittlerweile fragten wir nach einer Rechnung, für Jules Hotelkosten. Was nicht freundlich aufgenommen wurde. Das störte uns alles nicht, wir freuten uns aufs wandern.

Dauer :   4:50 Stunden
Länge :  14,9 km
Bergauf : 600 Meter
Bergab :  660 Meter
Höchster Punkt : 1470 Meter
Tiefster Punkt :    1030 Meter

(Karte bei www.komoot.de)
Karte und weitere Bilder bei www.komoot.deGPX Download

Das Wetter war nicht besonders, aber Regen sollte im laufe des Tages nur vereinzelt auftreten.

DSC03467Frau Dosenöffnerin fühlte sich an diesem Tag nicht besonders wohl. Das könnte vielleicht daran gelegen haben, dass die Hängebrücke auf der Tagesordnung stand. DSC03470

Vorsichtig fragte sie, ob die Hängebrücke zum Lechweg gehört. Herr Dosenöffner erklärte, dass die Brücke nicht zum Lechweg gehöre. Man müsste ein klein wenig vom Lechweg abbiegen, kurz auf die Brücke und wieder zurück. Dabei erwähnte er das die Brücke auch nur als Touristenmagnet gebaut wurde. Na ja, was sollen wir lange um den heißen Brei schreiben. Wir haben gekniffen!!! DSC03469So spannend sieht sie gar nicht aus😂. Zumindest nicht für Menschen mit Höhenangst. Der Lechweg führte aber zunächst zu dem Simmswasserfall. Auch dieser ist künstlich erschaffen worden, um mehr Touristen anzulocken. Ein Britischer industrieller Frederic Richard Simms ließ Ende des 19. Jahrhunderts dort Sprengungen vornehmen, damit dort der Wasserfall entsteht.  Ob dies wirklich nötig gewesen wäre? Die Landschaft ist auch so wunderschön und beeindruckend. DSC03481

In der Nähe des Wasserfalls geht es über einen gut gesicherten Asphaltierten Weg und an manchen Stellen ist der Weg zusätzlich mit einem Stahlseil gesichert. Eine gute Lösung für diesen beeindruckenden Bereich.DSC03487

In diesem Wasserfall ist ein Klettersteig eingebaut. Unglaublich!!! Wir waren total fasziniert wie die Kletterer in der Wand kletterten. DSC03479.JPG

Durch anklicken könnt ihr die Bilder vergrößern. Wir schauten eine Weile zu und fotografierten ein wenig. Im Winter friert der Simmswasserfall ein und wird zum Eisklettern genutzt.  DSC03495

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Wir setzten unsere Wanderung fort.

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Wir ließen das Kaffee Utta links liegen, weil es für eine Pause noch viel zu früh war. Der Lechweg ging hier weiter Bergauf und wir wurden mit wunderschönen Ausblicken belohnt.

Nun kam die Stelle an der man sich schlussendlich entscheiden muss, ob man nun auf die Brücke wandern möchte oder nicht. Es fing etwas an zu Nielsen und dies unterstützte noch unsere Entscheidung nicht auf die Brücke zu gehen. Der kleine Ausflug zur Brücke soll ca.30 Min. dauern.

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Durch das feuchte Wetter sah die Landschaft sehr schön aus, obwohl ein blauer Himmel und Sonne natürlich auch was hat. Wir bekamen aber mit dem Wetter auch Schwierigkeiten mit unsere Wäsche. In unserem Gepäck befanden sich drei T-Shirts, ganz nach der dreier Regel. Eins am Körper, eins gewaschen und trocknen am Rucksack und ein T-shirt in Reserve. Trocknen am Rucksack viel aus und auch über Nacht im Hotel reichte meist nicht, trotz Haarfön. So mussten wir oft noch die nasse Wäsche im Rucksack transportieren, was unsere Rucksäcke noch ein wenig schwerer machte.

Weiter folgten wir den Schilder Richtung Schiggen über einen Panoramaweg. DSC03504

Aus der Ferne konnten wir noch einen Blick zurück auf die Simmswasserfälle werfen. Mittlerweile waren wir sehr gespannt auf unser nächstes Hotel. Es war das Hotel in dem wir Halbpension buchen mussten.  DSC03506

Auf den Panoramawegen sind an einigen Stellen Holzplanken angebracht, was das wandern dort deutlich erleichtert. DSC03510

Auf dem Lechweg gibt es unzählige Bänke zum pausieren, aber kaum Schutzhütten. Eine der ganz selten auf dieser Etappe. DSC03515

Ein Blick auf Stockach.

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Weiter wanderten wir über steile Serpentinen bergab. DSC03518

Jetzt waren wir dem Lech wieder sehr nah. DSC03524

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Auf diesem Foto erkennt man sehr gut wie aus einem Zulaufs des Lechs, die nicht so schöne Farbe entsteht. In einem Seitental regnete es wohl schon.

Nun passierte das, was uns der Wetterbericht voraus gesagt hatte, auch uns traf der Regen. Diesmal so richtig. Wir drei waren komplett nass und das kurz vor unserem nächsten Hotel. Am Hotel versuchten wir uns erstmal zu abzutrocknen. Für Jule hatten wir auch ein kleines Handtuch dabei. Wir kitzelten sie am Ohr, damit sie sich einige Male schüttelt. Wie wir dachten, dass wir einigermaßen trocken wären, trauten wir uns ins Hotel. Nun müsst ihr euch ein riesiges Foyer vorstellen. Alles glänzende Fliesen und genau vor der Rezeption ein riesiger Teppich. Noch ahnten wir nicht was als nächstes passieren sollte. Wir wurden freundlich begrüßt und Herr Dosenöffner begann die Unterlagen auszufüllen. Frau Dosenöffnerin schaute sich um und vergaß nach Jule zu sehen und die nutzte die Gelegenheit. Sie holte Anlauf und führte mit allem was sie hatte ihr Rolle vor. Jule wollte sich auf dem Teppich so richtig trocken rubbeln. Damit aber nicht genug, sie untermalte das ganze mit lautem Gebrummel. Frau Dosenöffnerin wollte sie sofort davon abhalten, was Jule überhaupt nicht lustig fand. Jule mag es überhaupt nicht wenn sie nass ist und der Teppich war ihr Ziel. Für Frau Dosenöffnerin dauerte es ewig bis die Unterlagen ausgefüllt waren. Jetzt war sie nicht nur nass vom Regen, sondern auch noch durchgeschwitzt vom Kampf mit Jule. Aber es kam noch schlimmer. Wir wurden auf Zimmer gebracht, mit dem Aufzug und im Aufzug lag auch Teppich. So standen wir zu dritt in einem kleinen Aufzug mit einem nassen Hund, der sich unbedingt wälzen will. Im Aufzug war es so eng, dass wir uns nicht runterbücken konnten um Jule ganz kurz zu halten. Weiter ging es ins Zimmer. Dreimal dürfte ihr raten. Richtig Teppich!!! Während die nette Dame uns alles erklären wollte, fing Jule von vorn an.  Wie die Dame endlich weg war, war Frau Dosenöffnerin fix und fertig. Wie Peinlich!!! Heute können wir herzlich darüber lachen.
Erstmal duschen und durchatmen. Da es eine relativ kurze Etappe war hatten wir  den ganzen Nachmittag Zeit. Trotz aller Peinlichkeiten entschlossen wir uns einen Kaffee trinken zu gehen. Als wir an der Rezeption fragten, wo wir einen Kaffee trinken könnten, half man uns sofort weiter und Jule bekam noch ein Leckerchen.

Wir hoffen unsere 4 Etappe hat euch gefallen und ihr habt auch ein wenig gelacht. Trotz des schlechten Wetters hatten wir jede Menge Spaß. Wie es uns weiter erging in diesem Hotel berichten wir in unserem nächsten Bericht. Wenn ihr nichts verpassen wollt, folgt einfach Jules Wanderungen.

Vielen lieben Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerli Gebern.

Bis bald

Jule und ihre Dosenöffner

Lechweg mit Hund – Etappe 5 : Elbigenalb – Elmen

Elbigenalb – Elmen

Herzlich Willkommen zur 5 Etappe von unserem Lechweg mit Hund. Wir freuen uns riesig darüber, wie viele uns auf unseren Wanderungen begleiten und über euer großes Interesse. Auf dieser Etappe haben wir sehr viel Erlebt, daher fällt dieser Bericht etwas länger aus. Lechweg mit Hund

Auf geht’s….. Zuerst werden wir noch von unserem Aufenthalt im Hotel Alpenrose berichten. Nachdem wir uns von Jules Auftritt erholt hatten, machten wir uns fürs Abendessen fertig. Jeder von uns hatte eine leichte „gute“ Hose im Rucksack, die wir zum Frühstücken und zum Abendessen nutzten. Zusätzlich hatten wir ein Hemd und eine Bluse für diese Zwecke mit. Allerdings alles in Wander Optik. Wir hofften das es für das Abendessen in diesem Hotel reichte und wir uns nicht unwohl fühlen würden. Jule ließen wir zur Sicherheit im Zimmer.

DSC03531Wir glauben sie war ganz froh darüber, endlich Ruhe. Als wir am Speisesaal ankamen, begegneten wir einem Gast in kurzer Hose. Wir fielen also nicht auf mit unsere Kleidung und das Personal wirkte super locker.  Der Speisesaal war ein riesige Halle. Wir wurden zu unserem Tisch gebracht, der sich aber in einem kleinen neben Raum befand. Dort wurden alle Hundebesitzer und Familien mit Kindern untergebracht. So hatten wir, dank Jule, wieder einen der besten Plätze im Restaurant. Danke Jule!!! Wir konnten zwischen zwei Mehrgängemenüs wählen, einmal vegetarisch und einmal mit Fleisch. Wir wählten mit Fleisch. Gleichzeitig wurden die Kinder am Nebentisch gefragt, was sie essen möchten. Sie konnten zwischen Spagetti Bolognese, Schnitzel mit Pommes oder Kaiserschmarn,… wählen. Wir dachten genau die Reihenfolge.😂 Das Essen war sehr gut, obwohl wir ein wenig zu den Kindern und ihren Tellern schielten. Wir hatten Leberpastete, Möhrensuppe, Schweinefilet und und ein leckeres Desert.

Zum Frühstück durften wir wieder auf den gleichen Platz und auch das Frühstück war hervorragend. Es sollte ungefähr bis 11 Uhr regnen. Aus  diesem Grund sind wir etwas später zum Frühstück und warteten noch etwas im Hotel. Wir hofften so den größten Regen zu umgehen.

Später hörten wir, dass die Besitzer vom Hotel Alpenrose selber Hunde besitzen und sehr Tierlieb sind. Also waren unsere Bedenken völlig falsch. Für Jule brauchten wir nur 7,50€ zahlen, sonst waren es immer 10€.

Gegenüber vom Hotel gab es einen großen Supermarkt, dort wollten wir uns noch etwas Proviant kaufen.

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Herr Dosenöffner ging in den Supermarkt und Frau Dosenöffnerin mit Jule warteten draußen. Da es noch regnete stellten sie sich in der Nähe der Einkaufswagen unter. Nun kamen drei Mädchen aus dem Supermarkt. Das kleinste (ungefähr 3 Jahre) stellte sich vor uns und musterte Jule und Frau Dosenöffner genau. Die zwei anderen Mädchen verstauten ihre Einkäufe. Frau Dosenöffnerin dachte das Mädchen würde wegen Jule so schauen, was ja oft passiert. Dann drehte sich das Mädchen um und sagte zu den beiden älteren: „Müssen wir der Frau jetzt Geld geben?“ Die zwei wurden sofort knall rot und sagten : „Nein, die Frau geht wandern !“
Wenn Frau Dosenöffnerin nicht vorher auf der Toilette gewesen wäre, hätte es ein Unglück gegeben😂. Sie konnte gar nicht aufhören zu lachen. Die zwei waren über den Humor von Frau Dosenöffnerin sehr erleichtert. Es dauerte eine Zeit bis Frau Dosenöffnerin wieder sprechen konnte und es Herrn Dosenöffner erzählen konnte.

Jetzt zur Wanderung!

Dauer :    6:13 Stunden
Länge :   15,9 km
Bergauf : 380 Meter
Bergab :  480 Meter
Höchster Punkt : 1190 Meter
Tiefster Punkt :    960 Meter

(Karte bei www.komoot.de)
Karte und weitere Bilder bei www.komoot.deGPX Download

Es hörte pünktlich um 11 Uhr auf zu regnen, genau wie die Wetter App es prognostizierte. Vorher brauchten wir noch die Schirme. DSC03537.JPG

Zunächst wanderten wir am Lech entlang durch eine sehr schöne Auenlandschaft. DSC03538

Das Geburtshaus von der Geierwally, sahen wir auf der vorherigen Etappe, kurz vor Ende. Wegen des strömenden Regens haben wir aber kein schönes Foto. Am Ortseingang fanden wir nun dieses beliebte Fotomotiv.

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Die Geierwally ! Ihr bürgerlicher Name war Anna Steiner- Knittel (1841-1915). Als 17jahrige wurde sie bekannt, weil sie über einen steilen Fels, einen Adlerhorst ausnahm. Damals nahmen sogar Männer davon abstand. Unter anderem wurde sie auch wegen ihrer Portrait und Blumenmalerei bekannt. In Reute gibt es noch einige ihrer Kunstwerke. Die werden wir euch in einem späteren Bericht zeigen.

Nach einigen Fotos wanderten wir steil in den Berg hoch auf einen Panorama Weg. DSC03561

Der Abstieg ging über Kieswege, die Jule wieder vor eine Herausforderung stellte. Sie hatte mittlerweile Probleme mit ihren Pfoten. Wir kontrollierten sie regelmäßig, konnten aber keinerlei Verletzungen finden. Sie lief tapfer weiter. DSC03575

Einige Wasserfälle säumten unsere Wanderung. Was bestimmt daran lag, dass es soviel geregnet hatte, sonst sind dort bestimmt nicht so viele Wasserfälle zu sehen. Man muss halt das positive aus dem schlechten Wetter ziehen. DSC03572

Wir mussten wieder einige kleine Bäche überqueren und nicht immer gab es eine Brücke. Hier gab es mal eine schöner, aber keine Sorge wir haben Jule getragen. Das Gitter ging gar nicht mit ihren Pfoten.

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Beim Wandern viel uns ein Schwimmbad auf. Wir gingen drauf zu und sahen ein Café, dass geöffnet hatte. Genau zum richtigen Zeitpunkt. Eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen. Sehr zu empfehlen, super lecker und zu normalen Preisen. Es war ein kleines Schwimmbad, dafür richtig schön. Leider kein passendes Wetter zum schwimmen.  DSC03580

Noch etwas bereitete uns bei dieser Etappe Probleme. Wir mussten wiederholt durch eine Kuhweide. Diesmal machten die Kühe den Eindruck, dass sie nicht begeistert von uns waren. Bei jeder Tierweide, wechselten wir Jules Leine. Eine kurze, starke Leine, mit der wir sie ganz kurz hielten und die wir im Notfall loslassen konnten. Herr Dosenöffner nahm immer den einen Wanderstock, den wir dabei hatten, in die Hand, diesen hob er einfach in die Luft. Die meisten Kühe ignorierten uns so, diese aber nicht. DSC03586

Herr Dosenöffner versuchte den Weg frei zu machen. Für uns wäre es wahrscheinlich kein Problem gewesen. Die Kühe wollen meist zu Jule und was dann kommt, wollen wir lieber nicht ausprobieren. DSC03589

An diese Tipps sollten sich alle Hundebesitzer halten! Wir gehen durch diese Weiden recht zügig, nicht rennen, aber so schnell wie möglich. Teilweise wichen wir den Kühen auch durch den Wald aus. Auf dem Lechweg gibt es sehr viele von diesen Weiden.

Hinter der Tierweide kommen die Doserwasserfälle. Die gehören nicht direkt zum Lechweg, aber unbedingt zu empfehlen. Ein sehr steiler Aufstieg , der aber nur drei Minuten dauert. DSC03592

Verdammt laut war es dort. Gewaltige Wassermassen suchten ihren Weg, mit ungeheuer Kraft.

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Der Weg war fast durchgänig mit einem Geländer gesichert. Man geht auf dem gleichen Weg zurück und man landet automatisch wieder auf den Lechweg.

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Jule hatte einen richtig anstrengenden Tag.
Ein Bach musste wieder überquert werden. Hier mussten wir richtig überlegen wie wir unbeschadet hinüberkommen. Die Bretter wackelten sehr und gleich rechts vom Weg ging es wieder steil runter.
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Wir entschlossen uns dazu, dass Frau Dosenöffnerin vor geht, dann sollte Herr Dosenöffner Jule los machen, damit Jule allein über die Bretter geht.
Auf dem Foto kann man es nicht so richtig erkennen, aber das Wasser floss ordentlich stark, auch über die Bretter.

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Bevor wir Jule los schickten, gaben wir ihr den Befehl „GEFÄHRLICH“. Wenn sie das hört, wird sie ganz ruhig und konzentriert. DSC03633

Hier blieb sie ganz lange stehen und schaute sich an wie sie am besten auf das nächste Brett kommt. Dabei lassen wir sie ganz in Ruhe, weil wir wissen das sie solche Situationen super meistert. Ganz plötzlich sprang sie los aufs nächste Brett und ging ganz vorsichtig weiter. Alles sehr langsam und bedacht. So konnte Frau Dosenöffner fast jeden Schritt fotografieren. DSC03634

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Geschaft!!! Wir waren mächtig stolz auf sie und es gab eine große Belohnung.
Etwas mulmig war uns aber doch, wäre sie rein gefallen, hätte sie locker den Wasserfall runter gespühlt werden können.

Unser heutiges Etappenziel war das Hotel Kaiserkrone.

Draußen lasen wir ein Schild, dass es am Abend ein Buffet gibt, mit allen österreichischen Spezialitäten. Das Buffet sollte pro Person 20€ Kosten. Unser Neugier war geweckt. Bei der Anmeldungen wurde vor allem Jule begrüßt, mit Leckerlis und Streicheleinheiten 😃. Wir fragten, ob noch Plätze für uns frei wären. Es waren noch zwei Plätze frei, an einem Tisch, zusammen mit zwei Damen , die auch auf dem Lechweg unterwegs sind. Super, gebucht! Wir fühlten uns sofort wohl und freuten uns auf den Abend. Davon erzählen wir euch beim nächsten mal. Also schnell den Follower Button drücken, um nichts zu verpassen.😃

Auch wenn dieser Bericht etwas länger ausgefallen ist, hoffen wir ihr hattet ein wenig Freude beim Lesen und beim Bilder betrachten. Vielleicht hat der ein oder andere mal einen Verbesserungsvorschlag für uns. Wir sind für alle Vorschläge offen und freuen uns schon über eure Kommentare.  Im nächsten Bericht (6. Etappe) geht es von Elmen nach Stanzach und von Etappe zu Etappe wurde das Wetter besser. Versprochen!

Vielen lieben Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerli Gebern.

Thank you, for your Visite!

Jule und ihre Dosenöffner

Lechweg mit Hund – Etappe 6 : Elmen – Stanzach

Elmen – Stanzach

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Wir freuen uns, euch zur nächsten Etappe begrüßen zu dürfen.

Unser Abendessen war hervorragend. Wir teilten uns einen Tisch, mit zwei Damen die auch auf dem Lechweg unterwegs waren. Wir unterhielten uns den gesamten Abend sehr nett. Sie hatten auch einen Hund dabei, der sich während der Wanderung die Pfote verletzt hatte. Sie sind zwischen den Etappen mit dem Bus gefahren und haben ihr Auto geholt, um ihn im Notfall zu fahren. Da hatten wir ganz schön Glück gehabt, da Jule doch auch oft Verletzungen an den Pfoten hat. Unterdessen erzählten sie uns, dass sie es bevorzugen unten entlang des Lechs zu wandern. Es würde ihnen unten direkt am Wasser besser gefallen und ändern so jeden Tag die Wanderung. Wir finden gerade die Ausblicke auf den Lech sehr schön und es wäre uns auf Dauer viel zu laut am Lech. So unterschiedlich kann die Meinung über eine Wanderung sein. Hauptsache ist ja, dass es allen Spaß macht. Wir hatten einen sehr netten Abend, mit sehr gutem Essen. Während wir uns unterhielten, merkten wir das unser Dialekt gar nicht so unterschiedlich ist und siehe da, die zwei Damen, waren aus Bonn. Was für ein Zufall!☺

Wir wollten eigentlich etwas länger schlafen, weil die Etappe kurz werden sollte. Jule musste pünktlich um 6:30Uhr dringend raus. Nix mit ausschlafen.

Das Frühstück war genauso hervorragend. Das ganze Personal, vom Chef angefangen, waren alle wunderbar. Als wir morgens zur Rezeption sind und für Jule bezahlen wollten, schaute man uns mit großen Augen an und sie sagten „Wieso, sie hatte doch kein Bett!“ Da haben wir erst erfahren, dass man für Hunde ein extra Bett bestellen könnte. So etwas haben wir noch nie gehört. Wahnsinn, oder? Habt ihr so etwas schon mal gehört?



Den Landgasthof – Kaiserkrone werden wir sicher noch einmal besuchen

Länge :  11,4 km
Dauer :   4:48 Stunden
Bergauf : 250 Meter
Bergab :  290 Meter
Höchster Punkt : 1100 Meter
Tiefster Punkt :    930 Meter

(Karte bei www.komoot.de)
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Endlich blauer Himmel. Es sollte vorerst nicht mehr regnen. Diese Etappe fiel kürzer aus, weil wir eine Änderung vorgenommen haben. Normalerweise würde die Etappe bis Forchach führen und dort mit dem Bus zurück ins Hotel. Bei der nächsten Etappe wieder mit dem Bus nach Forchach und bei der nächsten wieder mit dem Bus. Das war uns zu viel Bus fahren. Wir planten diese Etappe kurz und dafür die nächste sehr lang. Dann hätten wir sogar einen Ruhetag. Erstmal freuten wir uns über das schöne Wetter. Wir wanderten über Wiesenwege zurück zum Lechweg. Nicht alle Hotels liegen direkt am Lechweg.  DSC03649

So sehen die Fotos auch viel besser aus, Sonne und blauer Himmel.

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Wie wir den Lechweg erreichten wanderten wir steil über Singeltrails bergauf. Die Aussicht war fantastisch und wir ließen uns richtig Zeit.

 

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Jule hatte keine große Lust an diesem Tag, es lag wahrscheinlich an der wärme oder es waren ihre Pfoten. DSC03665

Da wir so viel Zeit hatten machte es an diesem Tag nichts. Wir machten uns allerdings Gedanken, ob es am nächsten Tag besser klappte. Da standen immerhin  26 km auf dem Plan.

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Wir wanderten weiter auf einem langen Panoramaweg, auf dem Bild gut zu erkennen. Wasserfälle gab es auf dieser Etappe auch.

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Zeit zum Fotografieren gab es reichlich. Zum vergrößern der Bilder braucht ihr nur drauf klicken. Wer noch mehr Bilder sehen möchte, schaut mal bei Komoot vorbei, dort haben wir noch mehr Bilder hinterlegt.

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Hier seht ihr nochmal ein Stück Weg und die Kieselsteine, die Jule immer mehr Schwierigkeiten machten. Zum abkühlen, duschten wir sie ein wenig an einem Wasserfall.

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Das machte ihr gar keinen Spaß 😃.

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Diesen Ausblick fanden wir besonders schön, wir blieben Minuten lang stehen und schauten in die Landschaft. Über einen Wiesenweg wanderten wir Richtung Vorderhornbach.

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Auf diesem Weg waren jede Menge Raupen unterwegs. Die zwei schönsten haben wir für euch fotografiert (gähn)😂.

Auf dieser Etappe lohnte es sich nicht das Handy oder die Kamera zu verstauen. Sobald wir alles weggepackt hatten kam schon das nächste Motiv. DSC03696

Und noch eins.

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In Vorderhornbach stand ein Brunnen mit eiskaltem Wasser. Wir wussten nicht , ob es in Österreich genauso gehandhabt wird wie in Deutschland. In Deutschland muss ein Schild an öffentlichen Brunnen stehen, wenn es kein Trinkwasser ist. Jetzt war die Zeit gekommen endlich unseren Wasserfilter auszuprobieren. So waren wir auf der sicheren Seite, dass wir das Wasser trinken konnten.

Der Filter funktionierte sehr gut und das Wasser schmeckte ganz normal. Wir füllten unsere Wasserflaschen mit dem Wasser auf. Eiskalt und lecker!

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Auch Lüftlmalerei gab es dort auf den Häusern. DSC03705

Wer denkt an diesem Tag brauchten wir nicht durch ein Tiergatter, falsch gedacht auch hier führte kein Weg daran vorbei.

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Die Kühe waren ganz friedlich, sie schauten nur Jule interessiert nach.

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Es wurde Zeit für eine Pause. Für Jule spannten wir den Regenschirm auf um ihr schatten zu spenden. Gleichzeitig konnten wir endlich mal unsere Wäsche trocken. 😂
Einen Kaffee kochten wir uns mit unserem Hobo. Obwohl die Temperaturen in der Sonne für einen heißen Kaffee nicht so richtig geeignet waren.

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In der Sonne 38,4 Grad.

Weiter ging’s nun zum Hotel Föhrenhof in Stanzach. Auch hier wurden wir sehr freundlich begrüßt. Da wir sehr früh im Hotel waren konnten wir auf der Hotel-Terrasse einen Kaffee und ein Stück Kuchen genießen. Danach hatten wir immer noch viel Zeit und so entschlossen wir uns noch für einen kleinen Spaziergang zum Lechzopf.
Der Lechzopf wird so genannt, weil der Flussverlauf hier zwischen Stanzach und Forchach die Form eines Zopfes hat. Das Flussbett ist sehr breit und der Lech teilt sich in kleinere Wasserläufe, die sich immer wieder neue Wege suchen. Besonders gut lässt sich der Lechzopf vom Baichlstein in der Nähe von Stanzach beobachten.

Am nächsten Tag würden wir nicht so viel Zeit haben, um uns dort ausgiebig umzusehen.  DSC03746

Mit Jule konnten wir ein wenig im Wasser spielen. DSC03747

Endlich spielen!!!

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Unser kleiner Ausflug ging über 3,5 km. DSC03752

Auf dem Rückweg fanden wir diese tollen Holzschnitzereien. Toll oder? DSC03768

Jule hatte nun endgültig genug! DSC03770

Wir machten uns im Hotel frisch und gingen im Hotel eigenen Restaurant essen. Dies können wir sehr empfehlen, dass Essen war gut und reichlich zu normalen Preisen. Jule erholte sich währenddessen im Zimmer. Wir gingen auch früh zu Bett, da am nächsten Tag einiges auf uns wartete. Noch ein letztes Foto vorm schlafen. DSC03776

Wir hoffen mit schönem Wetter machte euch auch das virtuelle wandern mehr Spaß. Wenn ihr neugierig auf die nächste Etappe geworden seit, dann drückt doch einfach den folgen Button, so verpasst ihr keine Wanderung von Jule☺.

Thank you for your Visit.

Vielen lieben Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerlies Gebern.

 

Bis bald und bleibt Gesund!

Jule und ihre Dosenöffner

 

Lechweg mit Hund – Etappe 7 : Stanzach – Reutte

Stanzach – Reute

Hallo, da sind wir wieder!

Wir waren wieder unterwegs und haben einige Wanderungen unternommen. Deshalb habt ihr so lange nichts von uns gehört. Bevor wir euch aber von diesen Wanderungen berichten, werden wir noch weiter von unserer Lech Wanderung erzählen.

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Dauer :    7:26 Stunden
Länge :    24,3 km
Bergauf : 300 Meter
Bergab :  390 Meter
Höchster Punkt : 930 Meter
Tiefster Punkt :    830 Meter

(Karte bei www.komoot.de)
Karte und weitere Bilder bei www.komoot.deGPX Download

Wir gingen so früh wie möglich zum Frühstück, weil eine sehr lange Etappe auf uns wartete. Wir machten uns Sorgen, um Jules Pfoten, sie hatte bei den vergangenen Etappen, ordentlich Schwierigkeiten. Eine Verletzung konnten wir nicht finden. Es musste an den Wegen mit Split Schotter liegen. Jeder von uns dachte er hätte die Hirschtalg Salbe für Jule eingepackt. Nachdem wir unsere Rucksäcke komplette ausgepackt hatten, mussten wir feststellen, dass keiner Hirschtalk Salbe eingepackt hatte. ☹ Arme Jule! Wir hofften das auf dieser Etappe nicht so viele Split Wege dabei wären.

Nach dem Frühstück gingen wir zur Rezeption und wollten für Jule bezahlen, aber auch in diesem Hotel brauchten wir für Jule nichts zu bezahlen. Das nennen wir ein wirklich Hundefreundliches Hotel. DSC03782

Im ersten Teil dieser Etappe wanderten wir ohne große Steigung, überhaupt sollte diese Etappe eine Flachetappe werden. So trauten wir uns auch diese lange Etappe, trotz der schwehren Rucksäcke zu. Das Wetter sollte perfekt werden, wie ihr auf den Fotos sehen werdet. DSC03783

Es ging über den Lech zum Lechzopf, den wir uns am Vortag schon angesehen hatten. Man kann sich dort sehr gut vorstellen wie sich der Lech ständig ein neues Bett sucht. DSC03788

Wir haben dort so viele Fotos gemacht, dass es uns wahnsinnig schwer gefallen ist , die schönsten auszusuchen. DSC03802

Wir waren von der Landschaft so beeindruckt, dass wir gar nicht wussten, wo wir zuerst hinschauen sollen. DSC03807

Jule schaute auch, obwohl es wieder nur Schotter Wege gab. DSC03831

Da wir die Holzgau Brücke ausgelassen hatten, bekamen wir eine kleine neue Chance. Diese Brücke wollten wir nicht auslassen.

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Wir kamen gleichzeitig mit zwei anderen Wanderern an, mit ihnen wechselten wir uns auf der Brücke ab. Damit jeder ausreichend Zeit hatte, um sich auf der Brücke zu fotografieren. DSC03838

Jule wollte sofort auf die Brücke. Wiedererwartend war die Brücke harmlos. Wir liefen alle einmal auf die andere Seite und wieder zurück. DSC03849

Von der Brücke konnten wir natürlich auch fotografieren (gähn). 😀

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Allzu lange konnten wir uns nicht aufhalten, es lag noch viel vor uns und so machten wir uns wieder auf den Weg.  DSC03833

Wir ärgerten uns immer noch, dass wir für Jule nichts dabei hatten. Wir überlegten im nächsten Ort, eine Apotheke aufzusuchen und für Jule eine Salbe zu kaufen. DSC03866

Aber so weit waren wir noch nicht, erst wanderten wir weiter am Lech entlang. Uns taten mittlerweile die Füße weh, vom zu gucken. Jule tauchte immer wieder ein, wenn sie auf die sptzen Steine trat. Es war eine sehr harte Etappe für Jule. Wir erreichten den Lechausee. Dort machten wir eine Pause und lockten Jule ins Wasser, um ihre Pfoten zu kühlen. Nochmals kontrollierten wir ihre Pfoten, konnten aber keine Verletzung entdecken, nur sehr rau fühlten sich ihre Ballen an. DSC03880

Nach der Pause wanderten wir weiter Richtung Weißenbach.

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Hier gingen wir mit Jule über die Wiese und sie bekam etwas Entlasstung.DSC03897

In Weißenbach fanden wir einen Supermarkt. Herr Dosenöffner ging in den Supermarkt um eine Salbe für Jule zu kaufen.

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Jule wartete geduldig. Herr Dosenöffner konnte nur einen Labello ausfindig machen. Er hatte die wenigsten Zusatzstoffe und Dexpanthenol, als Inhaltsstoff. Noch vor dem Supermarkt schmierten wir Jule die Pfoten großzügig damit ein. Sie blieb ganz ruhig liegen, sie merkte wohl, dass wir ihr helfen wollten. DSC03908

Erstmal wurde es etwas besser und wir konnten weiter wandern. Doch dann kam ein nicht schönes Stück vom Lech. An diesem Teil wird der Lech Renaturiet. Ein sehr langes Stück , immer gerade aus, nur neuer und noch scharfkantiger Schotter und keine Ausweichmöglichkeiten. DSC03925

Langsam konnten wir Jule nicht mehr beim Laufen zusehen.

DSC03928Wir beschlossen sie abwechselnd zu tragen. Sie freute sich regelrecht und blieb ganz ruhig.DSC03922

Eins könnt ihr uns glauben, wir wussten was wir an diesem Tag getan hatten. Man waren wir fertig. Erstmal 26 km, unsere Rucksäcke und dann noch Jule auf den Schultern. Als wir Reute erreichten und endlich Asphalt unter den Füssen hatten, konnte Jule, zum Glück, wieder ganz normal laufen. Es lag wirklich nur an den Schotterwegen. Die letzten Kilometer waren dann wieder gar kein Problem für sie.

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In Reute im Hotel machten wir uns schnell frisch und gingen essen. Heute brauchten wir alle eine extra Portion. Als besondere Belohnung, gönnten wir uns noch ein Eis. 😀

Sollte euch unsere Wanderung gefallen haben, freuen wir uns über ein Likerli oder hinterlässt uns einen Kommentar. Natürlich sind wir für Anregungen offen und würden uns über Tipps freuen.

Vielen lieben Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerli Gebern.

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In den nächsten Berichten erzählen wir euch von unserem Ruhetag und der letzten Etappe.

Bis bald und bleibt Gesund

Jule und ihre Dosenöffner

 

 

Lechweg mit Hund Ruhetag und Etappe 8 : Reutte – Füssen

Reutte – Füssen

Unseren Ruhetag hatten wir uns regelrecht erwandert. Es hatte sich gelohnt. Wir verbrachten einen wunderbaren Tag. Aber der Reihe nach. Erstmal Herzlich Willkommen zu unseren Letzten Etappe des Lechwegs. Bei uns ist im Moment jede Menge los. Wir beschäftigen uns derzeit mit einigen Projekten und mussten das Berichten leider etwas vernachlässigen. DSC04016_LI

Unser Ruhetag war fantastisch und wir waren richtig froh, dass wir die Wanderung so umgeplant hatten. Wir hatten super Wetter und planten einen Spaziergang zum Urisee See.

Nur Jule fand diesen Ausflug überhaupt nicht lustig. Schwimmen ist nicht ihr Ding und wenn wir uns auch noch ins Wasser wagen, ist der Teufel los.

Die Schwimmsachen wollten wir ja auch nicht umsonst mit getragen haben. Der Lech war nach den Regenfällen der letzten Tage zu kalt und gefährlich zum Baden.

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Das wir schwimmen könnten, ist für Jule unmöglich. Sobald jemand von uns ins Wasser geht , jault und bellt Jule was das Zeug hält. Dies konnten wir den anderen Leuten nur kurz zumuten. Frau Dosenöffnerin ging ins Wasser und Herr Dosenöffner lenkte Jule mit Leckerlis ab.

Allzu lange klappte es nicht und Frau Dosenöffnerin kam schnell aus dem Wasser, bevor es noch Beschwerden gab. Eine Zeitlang blieben wir einfach am Wasser sitzen und genossen es, nichts zu tun. DSC03951

Jule war  beruhigt, dass sie ihre Dosenöffner wieder im trockenen hatte. Doch sie beobachtete den kompletten See. Das andere Leute schwimmen gehen, war ihr auch nicht richtig recht. DSC03946

Jule ist wohl ein wasserscheuer Rettungsschwimmer 😂. Nach einiger Zeit wurde es uns zu langweilig nur rum zu sitzen und wir gingen los, um den See zu erkunden. Auf der gegenüberliegenden Seite sahen wir ein Strandcafe. Da mussten wir hin.

Es dauerte nicht lange und wir hatten jede Menge Anschluss. Fast jeder sprach uns auf Jule an . Immer wieder lustig. Ein Pärchen aus Bayern setzte sich zu uns an den Tisch und wir unterhielten uns mehrere Stunden. Über Jule, übers Wandern, Bayern und und und….

Die Verständigung war zwar schwierig, durch unsere unterschiedlichen Dialekte, aber es war wirklich nett und lustig. Irgendwann mussten wir dann doch wieder los und wir verabschiedeten uns. Den See umwanderten wir komplett und wir können den Urisee, für solch einen Ausflug, absolut empfehlen! In Reutte gingen wir noch etwas Essen und dieser wunderbare Tag , war schon wieder vorbei.

Das Hotel in Reutte war ok, obwohl unser Zimmer nichts mit den Zimmern auf der Internet Seite zu tun hatte. Als Hundebesitzer ist man froh überhaupt ein Zimmer zu bekommen und da nimmt man schon mal ein älteres Zimmer in Kauf. Nachts ging ein sehr schweres Gewitter über Reutte. Man hatten wir ein Glück, dass wir den Tag genießen konnten und am nächsten Tag sollte es wieder vorbei sein.
Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, checkten wir aus und mussten für Jule 20€ bezahlen. Na ja , was soll man sich ärgern.

Wir freuten uns auf die letzte Etappe, gleichzeitig machte sich etwas Wehmut breit. So lange planten wir die Tour, freuten uns drauf und nun war es schon wieder vorbei. Aber erstmal mussten wir noch wandern und einen Abend in Füssen konnten wir noch verbringen, bis es wieder nach Hause ging. Am morgen war es noch sehr bedeckt und die Sonne lies sich noch nicht blicken, dafür war es ziemlich schwül. DSC03958

Dauer :     8:43 Stunden
Länge :     23 km
Bergauf :  590 Meter
Bergab :   640 Meter
Höchster Punkt : 1050 Meter
Tiefster Punkt :    780 Meter

(Karte bei www.komoot.de)
Karte und weitere Bilder bei www.komoot.deGPX Download

Der Weg führte uns zunächst aus Reutte heraus, zurück zum Lech. DSC03961

An einem kleinen Zufluss sah man die Feuchtigkeit richtig. DSC03964

Dort gab es einen Aussichtsturm und Frau Dosenöffnerin opferte sich und ging hoch😂. Zum Ärgernis von Jule. DSC03972

Die Aussicht lohnte sich. DSC03968

So klein waren Jule und Herr Dosenöffner. DSC03971

Weiter ging es …. DSC03976

Weiter wanderten wir bergauf zu der Ruine Sternschanze PinswangDSC03995

Hier machten wir eine kleine Pause und Jule Modellte etwas. DSC04001

Das Wetter wurde besser und die Sonne ließ sich hin und wieder blicken. DSC04024

Die Ausblicke waren fantastisch. Ein letztes mal ging es über 1000 Meter Höhe.
Als nächstes sollte der Grenzübergang nach Deutschland kommen. Leider gibt es keinen Hinweis wo sich der Übergang genau befindet. Auf der Alpenüberquerung standen auf beiden Grenzübergängen Schilder. Hier konnten wir es nur erahnen und über unser GPS Gerät schätzen. Hier müsste es ungefähr gewesen sein.

Ein ganzes Stück wanderten wir durch Wald und an Felsen entlang, nun begann der teilweise mit Handseilen gesicherte Abstieg Richtung Alpsee. DSC04036DSC04040Als wir aus dem Wald kamen, schien die Sonne und alle Wolken waren weg, nun lag der Alpsee traumhaft vor uns.DSC04042

Jetzt wurde fotografiert(gähn). Es gab so viel zu sehen.

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Ein Blick auf Schloß Hohenschwangau.

Ein kleines Problem gab es noch auf diesem Weg, an vielen Stellen war der Weg mit Gittern versehen und wir mussten Jule wieder tragen.

Tragen?

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Vom schönen Rundweg um den Alpsee haben wir nicht mehr viel zu erzählen, vielleicht waren wir aber auch schon wehmütig und träumten von den zurückliegenden Tagen. Am besten schaut ihr euch die Fotos an. Bilder erzählen mehr als tausend Worte. Wir waren fasziniert. Um die Bilder zu vergrößern einfach drauf klicken.

Etwas lustiges gab es doch noch. Wir dürfen ja nicht ins Wasser, aber Stöckchen auch nicht, die müssen regelmäßig gerettet werden. An einer Stelle, hatte Jule eine Menge Arbeit. 😂DSC04092

Sie begann zu tauchen und holte Stöckchen für Stöckchen aus dem See. DSC04091

Der Lechweg führte uns wieder bergauf zu einem KalvarienbergDSC04102

Ganz oben gibt es einen tollen Ausblick auf Füssen.

Jule schaute sich auch alles genau an, was immer zur Belustigung für alle sorgt. Hier lachte ein Nonne herzlich. DSC04131

Langsam nahte das Ende des Lechwegs. Erst einmal der Lechfall. DSC04134

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Ende des Lechwegs!

Zum Abschluss verbrachten wir noch einen schönen Abend in Füssen, mit einem richtigen Festmahl. Wir haben so viel gegessen , dass wir kaum schlafen konnten.😀

Unser Fazit: 

Den Lechweg können wir uneingeschränkt empfehlen. Die Landschaft ist wunderschön. Der Weg ist hervorragend ausgeschildert. Der Lechweg ist nicht zu leicht und auch nicht zu schwer und sollte auch für nicht so geübte Wanderer etwas sein. Die Hotels waren durchweg gut und auch auf Wanderer eingestellt.

Trotz allem, haben wir festgestellt, dass es für uns persönlich, nicht immer das Richtige ist. Da wir doch relativ sportlich unterwegs sind und unser Gepäck selber tragen, passt das mit den schönen Hotels nicht zusammen. Die ganzen Angebote in den Hotels konnten wir gar nicht wahrnehmen. Nach einer Wanderung, abends in den Wellness Bereich, dazu fehlte uns die Zeit und auch die Energie. Für Jule war es auch nicht immer optimal, oft mussten wir sie allein im Zimmer zurück lassen. Es ist unser ganz persönlicher Eindruck und sollte niemanden davon abhalten es selbst auszuprobieren. Nun überlegen wir, wie wir in Zukunft unsere großen Wanderungen planen und welche Art von Unterkunft wir bevorzugen. Eine Lösung ist in Sicht, aber noch in weiter Ferne. Es wird ein größeres Projekt, über das wir bald auf einem zweiten Blog berichten. Bei Zeiten werden wir euch darüber informieren.

Wir hoffen euch hat unser Bericht gefallen. Über einen Kommentar freuen wir uns immer und für neue Ideen oder Vorschläge sind wir jederzeit offen. Um unsere Berichte nicht zu verpassen, einfach den Follower Button drücken und ihr verpasst keine Wanderung von Jule.

Vielen lieben Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerli Gebern.

Bis bald und bleibt Gesund

Jule und ihre Dosenöffner