7. Etappe Pfitschtal – Sterzing

25.7.2015

Dauer : 5 Stunden (mit Pausen)

Länge : 18 km ( St. Jakob bzw. Kematen im Pfitschtal – Sterzing – GPS und Karte der Route )

Rauf : 150 Meter

Runter : 650 Meter

Leichte Wanderung, Trittsicherheit erforderlich, gute Kondition erforderlich.

Nach dem Regen vom Vortag hatten wir gehofft, die Temperaturen wären erträglich geworden. Es wurde wieder heiß.

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Blick aus unserm Hotelzimmer. Bei dieser Etappe viel uns die Wahl der Fotos besonders schwer. Es gab so viel zu zeigen. In diesem Bericht werden es ein paar mehr (gähn).Unsere letzte Etappe – durch den ständigen Ortswechsel fühlte es sich an als ob wir schon mehrere Wochen unterwegs währen. Für uns war es Erholung pur. Wie unsere mit Wanderer den Tag verbringen wollten, bekamen wir diesmal nicht mit. Für uns stand fest, die letzte Etappe muss gelaufen werden. Unser Frühstück gab es wieder in der Schänke. Die Hotelangestellten gaben sich richtig mühe und machten es uns sehr angenehm. Jule wird überall für einen Beagle gehalten, dass wir schon immer lachen müssen, wenn wir diese Frage gestellt bekommen. Uns würde interessieren ob Beagle Besitzer gefragt werden, ob sie einen Entlebucher Sennenhund haben. 😉 Entlebucher Sennenhunde sind sehr selten, in der ganzen Zeit haben wir drei getroffen. Wir können kein italienisch, aber die Frage verstanden wir sofort. Wir antworteten lachend “ It is not a Beagle“. Siehe auch Steckbrief. Die italienischen Damen waren begeistert von Jule, überall bekam sie ein handküsschen.

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Im ersten Teil unserer Wanderung verlief der Weg über eine Straße, die allerdings nicht sehr befahren war. An dem Ort  Kermaten wanderten wir vorbei.DSC02983 DSC02984 DSC02987

An dieser Stelle überholte uns ein Bus. Im letzten Moment sahen wir noch ein paar winkende Hände. So haben wir erfahren, was unsere mit Wanderer vor hatten.

Überall sahen wir tolle Fotomotive.

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Abwechselnd wanderten wir durch Wald oder Wiesen. Vorbei am Bach.DSC02999

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Bis wir weiter über die Hauptstraße vorbei am Wöhr Stausee.

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Hier mussten wir an einer Baustelle warten und wieder überholte uns ein Bus mit winkende Händen😉. Hier entdeckten wir einer unserer Lieblings Motive.

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Auf einem Steig wanderten wir weiter, sehr abwechslungsreich.

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In Italien sind die Wanderschilder nicht mehr gelb, dass Ü für die Alpenüberquerung ist immer gut zu sehen.

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In Wiesen besichtigten wir die Kirche.

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Ein Stück weiter erreichten wir das Schloss Moos.

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Der Wanderweg führte weiter über einen Wiesenweg an Hecken vorbei.

Wie wir Sterzing erreichten, bekam Jule zwei Frankfurter Würstchen. Auf dem Platz von Sterzing wurden wir direkt auf Jule angesprochen. Im Hotel lagen schon unsere Holzmedalien bereit.

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Jetzt machten wir uns schnell fertig, um uns die Stadt anzusehen. Jule war damit überhaupt nicht einverstanden und ging keinen Meter weiter.

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Wir überredeten sie dann doch. Hier einige Fotos von Sterzing.

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Beim Abendessen ruhte Jule sich aus.

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Beim Abendessen zog ein Gewitter auf und auf dem Weg zum Hotel fing es an zu regnen. Und ja, wir hatten nichts dabei. Kein Regenponcho und keinen Schirm. Unglaublich, da schleppen wir 7 Tage alles mit und wenn wir unsere Regenausstattung brauchen, haben wir sie nicht dabei.

Leider stellten wir fest, dass alle unsere mit Wanderer in einem anderen Hotel untergebracht waren. In Italien durften Hunde auch nicht in den Speisesaal. Es wurde aber wieder möglich gemacht.

Am nächsten morgen sollte der Rücktransport um 9 Uhr sein. Pünktlich holte der Bus uns als erstes ab. Wir fragten den Busfahrer ob Jule einen Maulkorb tragen müsste. Gott sei dank war es nicht nötig und sie konnte die zwei Stunden Fahrt gemütlich schlafen. Wie wir unsere mit Wanderer abholten, schauten alle erstmal nach Jule. Alle waren froh, dass sie keinen Maulkorb tragen musste. Sie hatten sich sorgen gemacht und erkundigen sich, ob unser Hotel auch in Ordnung war.

Unser Fazit von der Alpenüberquerung : Fantastisch, wir werden es bestimmt noch mal machen. Vielleicht im Winter. 😉

Viele liebe grüße von Jule und ihren Dosenöffnern.

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23 Gedanken zu „7. Etappe Pfitschtal – Sterzing

  1. Pingback: 6. Etappe Mayrhofen – Pfitschtal | Jule wandert

  2. So, jetzt habe ich den gesamten Bericht über Eure Alpenüberquerung zum 3. Mal gelesen. Tolle Fotos, lustig geschrieben. Vielen Dank für die gute Unterhaltung 🙂

    Die meinige und ich haben ja auch so eine Alpenüberquerung im Kopf .. da machen Eure Erlebnisse wirklich Lust auf „mehr“!

    Liebe Grüße aus Österreich von
    Thomas

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  3. Hallo an Jule und ihre Dosenöffner,ich bin beeindruckt von eurer Tour: Toller Bericht.
    Ich habe diese Jahr vor mit unserem Hund Bobby den Meraner Höhenweg zu gehen und stecke gerade in den Vorbereitungen. Ich habe einen Artikel darüber veröffentlicht und gleich mal zu deinem Blog verlinkt. https://anwolf.wordpress.com/2016/04/05/trekking-auch-mit-hund/
    Ich musste lachen über die Beagle-Verwechslung. Unser Hund, ein Labradoodle wurde in Kroation immer mit einem „Lagotto Romagnolo“ verwechselt, einem italienischen Trüffelhund… bin gespannt wie das auf unserer Tour in Italien wird.
    Viele Grüße! Andrea

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    • Vielen lieben Dank, besonders fürs verlinken .☺ Wir sind schon sehr gespannt auf eure Tour. Hoffentlich habt ihr genau soviel Glück wie wir und habt viele tolle Erfahrungen. Viel Spaß beim planen und LG von Jule und ihren Dosenöffnern

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  4. Pingback: Vorfreude Alpenüberquerung: Tegernsee-Achensee-Zillertal-Sterzing | Jule wandert

  5. Hallo Jule und Co.
    Ich und mein Sohn möchten die gleiche Strecke laufen. Mit großem Interesse habe ich euren Bericht gelesen und bin total begeistert von den ganzen Aufnahmen, die ihr veröffentlicht habt. Allerdings bin ich ein wenig unsicher, ob wir uns nicht auch verlaufen können? Frage an euch: ist das alles gut beschildert? Wir haben nur die Karte von Kompass dabei.Gibt es irgendetwas auf was wir achten oder berücksichtigen müssen? Würde mich über eine Rückmeldung freuen.
    Liebe Grüße
    Ute

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    • Hallo Ute,
      schön, dass ihr auch die schöne Strecke lauft!
      Wir hatten als Karte auch nur das Heft von Kompas, zusätzlich aber auch unser Garmin mit dem GPX Track.
      Nötig war das aber nicht, die Strecke war sehr gut mit den üblichen gelben Schildern markiert.
      Was an dieser Strecke wirklich gut ist, man kann fast jeder Zeit parallel auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Das gibt auch zusätzliche Sicherheit für die Planung.
      Unterwegs bekommt ihr auch bestimmt Kontakt zu anderen Wanderern auf der gleichen Strecke. Da kann man sich auch gut austauschen.
      Nur Mut, es lohnt sich!!!
      LG von Jule und ihren Dosenöffnern

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  6. Hallo Jule,
    schön zu lesen und es macht Lust weiter zu planen. Ich möchte am 10.10 diese Strecke mit meinem Sohn und Hund (Australien Shepard) bewältigen. Wir planen es ohne Führung. Aber vielleicht kannst Du uns helfen. Wie oder bei wem kann man einen Rücktransport buchen?

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    • Vielen lieben Dank für den netten Kommentar! Einen wirklichen Tipp haben wir leider nicht! Aus diesem Grund hatten wir die Tour gebucht. Wir buchten die Hotelzimmer und den Rücktransport. Wir sind allein gelaufen und unser Gepäck haben wir selber getragen ☺. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln dauert die Rückkehr sehr lange. Man könnte versuchen mit Taxi- Unternehmen im Vorfeld die Rückfahrt zu verhandeln. In jedem Fall solltet ihr angeben, dass ihr einen Hund dabei habt. Nicht jeder Taxifahrer nimmt einen Hund mit. Einen Maulkorb müsst ihr unbedingt mitnehmen. In Österreich ist es leider manchmal Pflicht. Wir wünschen euch viel Glück und eine schöne Tour. Über eine Rückmeldung, wie es geklappt hat würden wir uns sehr freuen. LG von Jule und ihren Dosenöffnern

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  7. Hallo Jule und hallo Frau und Herr Dosenöffner,
    ich plane gerade auch eine Alpenüberquerung und bin dabei auf diesen Bericht gestoßen…der ist so schön, ich würde am liebsten direkt loslaufen!
    Vielen Dank!!!

    P.S. Eure Bilder sind toll

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    • Vielen lieben Dank fürs große Lob! Wir würden auch jederzeit wieder loslaufen und können diese Tour nur empfehlen. Wir wünschen viel Spaß auf der Wanderung und passendes Wetter. LG von Jule und ihren Dosenöffnern

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