Alpenüberquerung


Wanderbericht einer Alpenüberquerung mit einem Hund von Tegernsee nach Sterzing

Vorfreude Alpenüberquerung: Tegernsee-Achensee-Zillertal-Sterzing

Langsam beginnt die Vorfreude auf unsern Urlaub.

Wir haben uns über eine Alpenüberquerung lange Gedanken gemacht.
Ursprünglich fing unsere Planung vor drei Jahren mit dem Europäischen Fernwanderweg E5 an.


Es scheiterte an zu wenig Informationen, ob der Weg auch mit Hund zu bewältigen ist. Leider gibt es in den Hütten, keine Übernachtungs Möglichkeiten mit Hund. Wofür wir grundsätzlich auch Verständnis haben, aber schade ist es für uns trotzdem.  Vielleicht habt ihr ja Erfahrungen oder Informationen für uns.

Auf der Wandermesse „Tour Natur“ wurden wir auf die Alpenüberquerung aufmerksam und informierten uns ausgiebig.

WIN_20150630_193651 ISBN 978 3 99044 026 1

Beim Veranstalter gab es mehrere Möglichkeiten die Wanderung zu buchen. Bis zu einer geführten Tour oder mit Gepäck Transport.

Wir entschieden uns für dafür, nur die Übernachtungen und den Rücktransport zum Startpunkt zu buchen.

Eine kleine Übersicht was uns erwartet.

1. Etappe
Gmund am Tegernsee – Wildbad Kreuth

Länge : 6 – 22 km ( wir haben vor immer die gesamte Strecke zu laufen)

2. Etappe
Wildbad Kreuth – Achenkirch

Länge : 17 km

3. Etappe
Achenkirch – Maurach am Achensee

Länge : 13,5 km

4. Etappe
Maurach am Achensee – Hochfügen

Länge : 13 km

5. Etappe
Hochfügen – Mayrhofer

Länge : 11 km

6. Etappe
Mayrhofen – Pfirsich

Länge : 13 – 18 km

7. Etappe
Pfitsch – Sterling

Länge : 15 – 20 km

Die gesamte Strecke sind ca. 190km aber auch teilweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Sesselliften. Wie viel wir am Ende gewandert sind, berichten wir natürlich.

(Karte bei Karte bei www.komoot.de)
Karte bei www.komoot.deGPX Download

Momentan warten wir auf unsere Reiseunterlagen. Wir wohnen in einem Bezirk, in dem die Post streikt.😢
Per EMail bekamen wir schon die Hotel Reservierungen und mussten beim Lesen etwas schmunzeln, bei jeder Buchung steht unter Bemerkung:
„Bringen 20kg Entlebucher Sennenhund mit“ (…darf es etwas mehr sein…) – Dank eurer likes ist Jule nun auf Diät.😊

Etwas Sorge macht uns nun das Wetter. Sollte es so warm sein wie jetzt, wird es mit Jule schwierig.

wpid-dsc01951.jpg

Als nächstes werden wir über unsere Packlisten berichten. Wir wünschen euch eine schöne warme Woche. Für uns leider ohne Wanderung, für Jule wird es zu heiß.

Jule und ihre Dosenöffner

Weiterlesen: Packen für die Alpenüberquerung

Packen für die Alpenüberquerung

Es wurde langsam spannend, für unsere Tour in die Alpen. Wir hatten uns im Internet versucht schlau zu machen, wie man den Rucksack richtig packt. Nur mit Hund fanden wir nicht so richtige Informationen. Einen Besuch beim Tierarzt empfehlen wir in jedem Fall. Damit der Impfpass in Ordnung ist und eine kleine Notfall Versorgung an Medikamenten.

Wir bekamen ein paar Schmerztabletten, etwas für Durchfall und ein paar Augentropfen, falls Jule eine Entzündung an den Augen hätte.

Als nächstes stand das Futter auf dem Plan. Dosen waren eindeutig zu schwer, also Trockenfutter. Jule verträgt kein Getreide, deshalb mussten wir ihr spezielles Futter mitnehmen. Da es keine Möglichkeit gab unterwegs an ihr Futter zu kommen. Wir hätten nur den Gepäcktransfer buchen können, bei Feuer und Eis. Diese Option gefiel Herrn Dosenöffner gar nicht. „Stell dir mal vor ,da geht was schief. Dann hat Julchen kein Futter.“ Also schleppen ( macht ja spaß).

Auf der Packung vom Trockenfutter, gibt es eine Mengenangabe pro Tag und eine Mengenangabe für sportliche Hunde. Für Jule bedeutet dies 300g pro Tag, mal 7 Tage. Wir mussten also mindestens 2,1 kg Futter mitnehmen. 100g packten wir noch drauf, so waren es für jeden 1,1kg (macht ja spaß). Wir besorgten uns Zip off Tüten zum verpacken, auch für unsere Kleidung. Beim Verpacken kam dies Jule schon sehr komisch vor und beobachtet dies genau.DSC02304

Bei der Kleidung hielten wir uns an die dreier Regel (Ein Teil angezogen, ein Teil sauber im Rucksack und ein Teil zum Trocknen aussen am Rucksack). Wobei wir nur zwei Wanderhosen mitnahmen, dafür ein T-Shirt und ein paar Flip-Flops für Abends mehr. Alles wurde aufgerollt und in Zip off Tüten verpackt.

DSC02305

Bei unsern Kosmetik Artikeln besuchten wir einen Drogerie Markt und kauften die kleinsten Packungen. Die kleinen „Rei Tuben“ zum Waschen erwiesen sich als das wichtigste in unserem Rucksack. Nachdem alles verpackt war, machte Frau Dosenöffner einen Test und beschwerte sich direkt über das Gewicht. Daraufhin wurde der Rucksack von Junior und Herrn Dosenöffner untersucht “ du brauchst auf der Tour keine Duftwässerchen!“ Zum Glück fanden sie kein „Duftwässerchen „. Dabei bemerkte Herr Dosenöffner, dass Frau Dosenöffner ihren Regenponcho nicht eingepackt hatte. Nach einigem hin und her packte ich ihn dann doch ein. Was auf der Tour noch für einige Lacher sorgte. Folgt noch in späteren Berichten, seid gespannt!

Mein kleines Geheimfach mit dem Notfall Set ( Nagellack😉) fanden sie nicht. Dazu auch später mehr!

Jetzt konnte es losgehen, alles verpackt, 12 Kg inkl. Trinkwasser

DSC02319

Dies war Frau Dosenöffner Kleiderschrank für die nächste Woche ,mal sehn wie sie damit zurecht kam.

Bald kommen weitere Berichte über unsere Tour . Wir sind momentan bei der Sichtung unsere Fotos (ca. 1000 Stück).

Danke für eure Besuche und habt eine schöne Woche .

Thank you for your visit and a good week !

Jule und ihre Dosenöffner

Weiterlesen: 1. Etappe und Anreise

1. Etappe und unsere Anreise

18.-19. Juli 2015

Gmund am Tegernsee – Wildbad Kreuth

Länge: 19,5 km

Dauer: 6 Stunden

Rauf : 250 Meter

Runter: 180 Meter

Mittelschwere Wanderung, Trittsicherheit erforderlich, Gute Kondition erforderlich.

Im Vorfeld buchten wir eine zusätzliche Nacht in Gmund/Ostin, weil wir nach der Autofahrt nicht direkt loswandern wollten. So konnten wir uns erst akklimatisieren und uns ein wenig umsehen. Je nach Anreise würden wir dies in jedem Fall empfehlen.

DSC02512

Bei unserer Entdeckungstour am Tegernsee fanden wir das erste Alpenüberquerung Schild. Wir konnten es kaum noch abwarten, nur die Temperaturen waren nicht angenehm. Es war zwar tolles warmes Wetter, aber zum Wandern unpassend. Am Tegernsee war alles im Wasser. Sogar richtig viele Hunde.DSC02473

An der Strandpromenate gingen wir in einem netten Restaurant etwas essen und dann ins Bett um am nächsten Tag fit fürs Wandern zu sein. Leider waren unsere Hotels nicht so richtig auf Wanderer eingestellt. Frühstück gab es entweder um 7:30 oder erst um 8 Uhr. Dies fanden wir zum Wandern etwas spät, besonders wenn der Wetterbericht nicht  so vorteilhaft war. Entweder wegen der Hitze, damit man früh unterwegs ist, oder es sind für nachmittags Gewitter angesagt.

Nach einem guten Frühstück, ging es endlich los. Unser Auto stellten wir auf dem Festplatz von Gmund ab. Der Parkplatz war kostenfrei (Stand 2015) . Über Veranstaltungen sollte man sich im Vorfeld erkundigen. Vom Parkplatz wanderten wir nun den kurzen Weg zum nördlichen Seeufer.DSC02489

Noch war relativ wenig los. Weiter führte der Weg über den Tegernseer Höhenweg, etwa 100 Meter oberhalb des Tegernsees. Mittlerweile waren es schon 30 Grad und mit unseren vollen Rucksäcken eine schweißtreibende Angelegenheit.

Zwischenzeitlich hatten wir immer wieder tolle Ausblick auf den Tegernsee.

DSC02500DSC02498

Der Wanderweg führte uns zurück zum Tegernsee, dort kamen wir an einem Bootsverleiher vorbei. Hier machten wir eine Pause und tranken jeder ein Liter Apfelschorle. Bei diesen Temperaturen versuchen wir so viel wie möglich Trinkpausen einzulegen, um nicht an unsere Trinkflasche  im Rucksack zu gehen. DSC02513

Plötzlich kam starker Wind auf und wir halfen den Bootsverleihern noch die Sonnenschirme zu sichern.

Nächste Station sollte eine Ruderfähre sein. Wir waren uns nicht ganz sicher ob Jule damit einverstanden ist. Sie hatte Glück, der Fährmann wollte nicht so richtig, weil der Wind noch zu stark war und so mussten wir etwas mehr laufen (macht ja spaß) . DSC02522

Weiter führte uns der sehr gut beschildert Weg auf einen naturnahen Steig entlang der Weißach. Unser Thermometer zeigte jetzt 38 Grad. Da wir gut in der Zeit lagen, überlegten wir eine Pause an der Weißach zu machen, damit Jule sich im Wasser abkühlen konnte. Das wurde sehr lustig. Wie wir schon mal erwähnten, geht Jule nur ins Wasser, wenn wir ein Stöckchen ins Wasser werfen und sie es retten kann. Wir fanden keine Stöckchen und so nahmen wir Steinchen um sie ins Wasser zu locken. Die gehen aber bekanntlich unter. Jule schaute, nahm eine Pfote zur Hilfe und tauchte. Erst dachten wir es war ein Versehen, aber sie wollte sofort, dass wir wieder ein Steinchen werfen.

DSC02558

DSC02562

Sie hatte einen riesen Gaudi und war nicht zu beruhigen. Etwas sorgen machten wir uns über ihre Ohren, weil Hunde eigentlich nicht tauchen. Aber sie schüttelte sich das Wasser aus den Ohren und alles ging gut.

DSC02545 (2)

Die Weißbach ist wunderschön und wir wollten gar nicht mehr aufbrechen.

DSC02555

Zum vergrößern einfach auf dir Bilder klicken!

Langsam zog ein Gewitter auf und wir machten uns wieder auf den Weg. Dieser wurde uns versperrt. Kuck Kuck!!!

DSC02587

DSC02589

Nachdem die Kühe  uns den Weg wieder freigegeben hatten konnten wir weiter.

Ein Stück weiter erlebten wir etwas nicht sehr schönes. Vom Ufer schossen zwei sehr große Hunde auf den Weg und einer attackierte sofort Jule. Wir versuchten es mit brüllen, aber der Hund versuchte sofort Jule zu beißen. Herr Dosenöffner schaffte im letzten Moment seinen Schuh dazwischen zu bringen und die Hunde nahmen reiß aus. Wir waren richtig erschrocken und sauer, weil der Besitzer noch nicht mal fragte ob alles in Ordnung sei. So etwas kann ja passieren, dass sich zwei Hunde mal nicht mögen, aber man hat eine Verantwortung für seinen Hund. Unsere Meinung nach, erkundigt man sich zumindest, ob etwas passiert ist. So schnell hatte unsere Wanderung fast ein Ende. Glücklicherweise ging es gut aus und wir konnten weiter wandern, mit einer Menge Adrenalin im Gepäck.

Jetzt wollten wir auf direkten Weg zu unserm Hotel nach Kreuth. In diesem Hotel wurden wir super freundlich empfangen. Für Jule lag ein Leckerli bereit und fürs Zimmer bekamen wir einen Napf mit Unterlage. Eine super Idee und sehr nett!

Im Zimmer legten wir sofort unsere verschwitzte Kleidung ins Waschbecken und fingen an zu waschen. Alle unsere Zimmer hatten einen Balkon und somit war das aufhängen kein Problem. Nach der Wäsche ging es unter die Dusche. Diese Prozedur machten wir jeden Tag. Im Anschluss suchten wir ein Restaurant zum Abendessen.

Jules Schlafsack legten wir auch immer sofort aus, damit sie wusste, hier ist erstmal ihr zu hause.

DSC02460

Am nächsten Tag lag einer der schweren Etappen vor uns und so lagen wir früh im Bett.

Ein herzliches Dankeschön an alle Follower fürs lesen und liken! Habt eine schöne Zeit!

Frau Dosenöffners Lieblingsfoto von diesem Tag möchten wir euch nicht vorenthalten.DSC02583

Weiterlesen: 2. Etappe Wildbad Kreuth – Achenkirch

2. Etappe Wildbad Kreuth – Achenkirch

20.7.2015

Länge : 22 km (Hotel in Kreuth bis Bushaltestelle Achenwald – GPS und Karte )

Dauer : 9 Stunden (mit Pausen)

Rauf : 850 Meter

Runter : 800 Meter

Mittelschwere Wanderung, Trittsicherheit erforderlich, gute Kondition erforderlich.

Tipp: Vorsichtshalber etwas Verpflegung mitnehmen. Die Blaubergalm ist sehr klein und bei starkem Andrang kann es zu langen Wartezeiten kommen.

Nach einem guten Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg.DSC02613

Es war sehr schwül und das Thermometer kletterte an diesem Tag auf 34 Grad. Unser erstes Ziel an diesem Tag war Wildbad Kreuth. Da es so heiß wurde, entschloss sich Frau Dosenöffner, ihre Hosenbeine von ihrer Wanderhose abzutrennen. Die durch einen Reißverschluss abgetrennten Hosenbeine verstaute sie gut im Rucksack.

Nach ein paar Fotos vom historischen Wildbad Kreuth führte uns ein Steig ins Almgelände.

DSC02623DSC02618

Auf den Fotos ist erkennbar welch hohe Luftfeuchtigkeit wir hatten. Mittlerweile bereute Frau Dosenöffner ihre Hose. Bremsen, Bremsen und Bremsen. Sie wurde an den Armen und an den Beinen gebissen. Herr Dosenöffner wurde verschont. Er entdeckte während dessen das fotografieren ( doppel gähn😃).20150720_110809

Wir folgten weiter der ausgezeichneten Beschilderung zur Blaubergalm. Auf einer Höhe von 1112 Meter passierten wir die unbewirtschaftete Geiß Alm. Weiter wanderten wir leicht ansteigend entlang eines Bergrückens. Die Hitze machte uns sehr zu schaffen, besonders anstrengend war es für Jule. Wir versuchten ihr so oft wie möglich eine Pause im Schatten zu geben. Zeitweise gaben wir ihr Schatten mit unserm Regenschirm.

DSC02650

Vor der deutsch-österreichischen Grenze wurde der Wanderweg steiler, aber sehr gut begehbar.

DSC02630

Die Grenze ist nur mit einem alten Schild zu erkennen.DSC02654

Immer wieder hatten wir tolle Ausblick.

DSC02648

Noch ein kurzes Stück ansteigend und wir erreichten die Blaubergalm (1560 Meter).DSC02655

Völlig durch geschwitzt suchten wir uns einen Platz (in der Sonne und Jule unter dem Tisch). Die Blaubergalm war sehr gut besucht, wir bekamen dennoch einen Platz und holten uns jeder eine Apfelschorle. Nach dem Abstieg sollte in Achenwald-Sojer ein Bus nach Achenkirch fahren. Allerdings nur einer um 15:45 Uhr und dies konnten wir nicht schaffen. So beschlossen wir eine längere Pause einzulegen. Wie wir uns etwas erholt hatten, bestellten wir uns Kaiserschmarrn mit Apfelmus. Sehr viele haben wir noch nicht gegessen, aber wir behaupten einfach mal: es ist der weltweite beste Kaiserschmarrn. Einfach mal probieren! Langsam machten sich die anderen Wanderer auf den Weg und es wurde auf der Blaubergalm ruhig. Nun setzte sich die Wirtin zu uns und wir unterhielten sehr nett. Sie sagte uns, wir sollten froh sein, das wir nicht einen Tag vorher den Aufstieg hatten. Weil es da noch wärmer war und sie eine große Gruppe zum übernachten da hatte. Wir fragten ob wir dort auch mit Hund übernachten könnten. Sie antwortet gar kein Problem, wir sollten vorher anrufen , dann würde sie uns ein Zimmer fertig machen. An dieser stelle liebe Grüße und wir kommen bestimmt wieder! Irgendwann mussten wir doch los. Der Wanderweg führt nun über den Fahrweg. Man folgt der Beschilderung Richtung Achenwald und dem „Ü“. Zuerst an Almwiesen vorbei, weiter durch lichten Mischwald und immer leicht bergab bis zum Klammbach.DSC02663

DSC02664

DSC02679

DSC02672

Eine wunderbare Landschaft , der Bus war ja weg und so gab es jede Menge Zeit zum fotografieren. Blumen gab es auch (gähn😃).

DSC02643 DSC02659 DSC02676

An der Siedlung begegneten uns zwei freilaufende Esel. Kühe kannten wir ja, aber Esel?

DSC02680

An der Bushaltestelle fanden wir eine Telefonnummer vom Taxi ruf. Wir bestellten ein Taxi und teilten mit, das wir einen Hund dabei hätten. Kurz darauf kamen zwei Wanderer, die auch mit dem Taxi weiter wollten. Wir boten ihnen an mit zu fahren. Während der Warte Zeit unterhielten wir uns, über die Etappe die hinter uns lag. Jule war wie immer bei solchen Gesprächen Thema, aber auch unsere Bremsen Bisse. Sie hatten auch welche, obwohl sie extra etwas langärmliges anzogen ( trotz der Hitze) . Leider aber etwas enganliegendes. Bremsen können dann durch die Kleidung beißen. Beim nächsten mal werden wir ein Spray mitnehmen, ober lockere Kleidung tragen. Als das Taxi kam, setzten wir Jule in den Kofferraum und sie blieb ganz lieb zwischen den ganzen Rucksäcken sitzen. Beim Auto fahren sitzt sie eigentlich in einer Box. Es war aber alles kein Problem, selbst den Taxi Fahrer hatte sie im nu um den Finger gewickelt und er war ganz begeistert von Jule. Wir teilten uns den Fahrpreis und verabschiedeten uns, wir waren in unterschiedlichen Hotels untergebracht. Im Hotel machten wir unsere tägliche Prozedur. Wäsche waschen, duschen und essen gehen. Glücklich und zufrieden ging es ins Bett .

Vielen dank für euer Interesse und eure likes. Wir wünschen euch eine schöne Woche und viel spaß beim lesen. Sorry, dass die Berichte etwas dauern, aber die Arbeitswelt hat uns wieder voll im Griff.

Jule und ihre Dosenöffner

A big thank you to all reader and liks to all. We wish you all a nice week.

Jule and their can opener 😃

Weiterlesen: 3. Etappe Achenkirch – Maurach am Achensee

3. Etappe Achenkirch – Maurach am Achensee

21.7.2015

Länge : 16km (Achenkirch – Maurach am Achensee – GPS und Karte)

Dauer : 7 Stunden (mit Pausen)

Rauf : 200m

Runter : 200m

Leichte bis mittelschwere Wanderung, Trittsicherheit erforderlich, gute Kondition und Schwindelfreiheit erforderlich.

In jedem Hotel waren wir morgens die ersten beim Frühstück, so auch an diesem Tag. Wieder sollte es heiß werden und so waren wir frühestmöglich unterwegs.DSC02694

Am Abend zuvor schauten wir uns das Strecken Profil für diese Etappe an. Es sah nach einer gemütlichen Tour am Achensee aus und wir freuten uns darauf.Zunächst folgten wir der Beschilderung zur Gaisalm/Pertisau an Wiesen vorbei, bis zum nördlichen Seeufer.

DSC02701

Ein herrlicher Blick auf den Achensee offenbarte sich und unsere Vorfreude wurde immer größere. Wir erreichten den Gaisalmsteig und wir entdeckten ein Schild, dieses irritierte uns ein wenig.

20150721_122723

Wird doch nicht so locker, wie wir dachten. Los ging’s! Am besten seht ihr den Weg auf unsern Fotos. Bilder sagen manchmal mehr als Worte.DSC02717

DSC02728

DSC02747

DSC02786

DSC02780

Der Steig, unser Gepäck und die Hitze machten uns ziemlich zu schaffen. Die tolle Aussicht entschädigte uns aber immer wieder. Jule meisterte den Steig hervorragend und war die ganze Zeit voll konzentriert. Sie hört auf die Kommandos : langsam, stehen bleiben , auf Seite gehen , vorsichtig ( dann geht sie ganz langsam ), links und rechts.DSC02716

Einigen Wanderern begegneten wir, die den Steig abbrechen mussten, weil sie nicht Schwindel frei waren.

Wie wir die Gaisalm erreichten, gab es erstmal ein Eis und eine Belohnung für Jule.

20150721_122256

An der Gaisalm sahen wir einen geschnitzten Geißbock. Diesen fotografierten wir sofort und schickten das Bild nach Hause ( FC)😃 . Von hier aus hätte man die Möglichkeit mit dem Schiff weiter zu fahren. Wir wollten weiter wandern und ein Stück weiter am Achensee eine Pause einlegen. An der Gaisalm war es sehr voll.DSC02768

Hinter der Gaisalm wanderten wir durch einen schönen Mischwald und wir gelangten immer wieder an schönen Bademöglichkeiten.An einer schönen Stelle ließen wir uns am Achensee nieder. Frau Dosenöffner krempelte sich die Hosenbeine hoch und ging mit den Füssen ins Wasser. Jule sprang sofort hinterher und begann ein neues Spiel. Sie schwamm sofort durch Frau Dosenöffners Beine und drehte Achten. Sie hatte riesigen Spaß und wir kamen aus dem Lachen nicht mehr raus.

20150721_125348

Das Wasser war herrlich und erfrischend.DSC02760

Nach dem Schwimmen wurde Jule müde und machte ein kurzes Nickerchen. Blumen gab es auch wieder ( gähn).

DSC02724

DSC02737

Wir folgten weiter den Schildern Richtung Maurach, dieser Weg führt direkt neben dem Wasser auf das Strandbad zu. Hinter dem Strandbad wanderten wir weiter an der Strandpromenade entlang.

DSC02795

Der letzte Teil unserer Etappe zog sich sehr in die Länge, was aber wieder an der Hitze lag. Im Hotel folgte unsere tägliche Prozedur. Wir wollten  im Hotel Restaurant essen gehen und suchten uns einen Platz. Als wir saßen und zum Nebentisch schauten, erkannten wir unsere Taxi Bekanntschaft vom Vortag. Jetzt konnten wir uns zum ersten mal über unsere Erlebnisse austauschen. Wir waren uns sofort einig. Sehr schön, aber zu warm. Die Achensee Etappe fanden sie genauso überraschend anstrengend. Weiter unterhielten wir uns über Ausrüstung, wie jeder gepackt hat und über das was noch vor uns liegt. Immer wieder erwähnten sie Jule. Sie hätten noch nie einen so lieben und gut erzogenen Hund gesehen. Man waren wir stolz! Unsere Taxi Bekanntschaften erzählten, dass sie zwei Tage in Maurach bleiben, weil sie einen Paragliding flug wagen wollten. Wir beschlossen einen Ruhe Tag einzulegen und die nächste Etappe mit dem Bus zurückzulegen. Unser Tierarzt sagte uns vor unser Tour, das wir einen Maulkorb mitnehmen sollten, weil dies in Österreich in Busen Vorschrift sei. Es würde wahrscheinlich reichen, wenn wir ihn an der Leine befestigen. Zu Hause machten wir einen Versuch , dieser scheiterte, weil Jule Schnappatmung bekam 😃.

Am späteren Abend setzte sich der Hotelinhaber zu uns. Ihn fragten wir nach dem Maulkorb. Er erklärte uns, das das in allen öffentlichen Verkehrsmittel vorgeschrieben ist. Die Busfahrer würden einen riesigen Ärger bekommen, wenn sie einen Hund ohne Maulkorb mitnehmen. Wenn es jemanden sehen würde, könnte es sein, dass er angezeigt wird. Nach diesem Gespräch verabschiedeten wir uns, wir hatten noch viel vor. Jule musste Maulkorb tragen üben. Zum Glück hatten wir Reserve Futter dabei. Mit Futter geht bei Jule alles. Das Ergebnis erzählen wir im nächsten Bericht.

Wir wünschen euch allen eine schöne Woche. Liebe Grüße. Jule und ihre Dosenöffner

We wish you all a Nice week . Best regards. Jules and their can openers .

Ein paar Bilder haben wir noch.

DSC02750

weg

Dieses Foto machten wir auf der Rückfahrt aus dem Bus( andere Seite). Einfach mal drauf klicken, wir haben den Weg mit roten Pfeilen markiert.

DSC02747 DSC02755

DSC02774

DSC02769

Weiterlesen: 4. Etappe Maurach-Hochfügen (Ruhetag)

4. Etappe Maurach-Hochfügen (Ruhetag)

22.7.2015

Dauer : 3:45 Stunden

Länge :13 km (Maurach – Fügen/Spieljoch – Hochfügen – GPS und Karte der tatsächlichen Route)

Rauf : 450 Meter

Runter : 750 Meter

Mittelschwere Wanderung, Trittsicherheit erforderlich, gute Kondition erforderlich.

Wir entschieden uns diese Etappe ausfallen zu lassen und diese Etappe von der Alpenüberquerung mit dem Bus und der Bahn zurück zu legen. Jule war von der Hitze richtig erledigt und brauchte eine Pause. Das schwarze Fell hat eindeutig Nachteile, unter direkter Sonneneinstrahlung heizt sie sich extrem auf. Wir konnten auch eine Pause gebrauchen. Einziger Nachteil, Jule musste in öffentlichen Verkehrsmitteln in Österreich einen Maulkorb tragen.

DSC02799

Im letzten Bericht erwähnten wir, dass wir abends mit Jule noch Maulkorb tragen üben wollten. Wie wir Jule den Maulkorb anlegten, bekam sie sofort Schnappatmung und versuchte mit ihren Pfoten den Maulkorb abzustreifen. Wir schauten uns den Maulkorb genauer an und entfernten eine Strebe. In der Hoffnung, das sie etwas mehr Platz hatte und wir ein Leckerchen durchschieben könnten. Klappte nicht! Also Maulkorb an, etwas schimpfen. Maulkorb aus, loben und ein Leckerchen. Dies wiederholten wir ein paar Mal.

Nach dem Frühstück gingen wir zur Bushaltestelle. 5 Minuten bevor der Bus kam, zogen wir Jule den Maulkorb an. Atmen konnte sie nun, aber durch den Maulkorb konnte sie nicht mehr laufen. Alle die mit an der Bushaltestelle standen, gucken mitleidig und sagten „Och du arme“. Nun kam der Bus. Herr Dosenöffner stieg als erster ein, um die Tickets zu kaufen. Jule ging in Zeitlupe zur Tür und schleppte sich mit den vorder Pfoten auf die Treppen vom Bus. Sie drehte sich zur Frau Dosenöffnerin  um und danach schaute sie zu ihrem Hinterteil. Alle die an der Bushaltestelle standen, fingen an zu lachen. Da Frau Dosenöffnerin nicht den ganzen Verkehr aufhalten wollte, half sie Jule und hob sie in den Bus. Dort ging es weiter: „Och die arme“ oder “ guckt mal der arme Hund“. Aber seht selbst.

20150723_09332520150723_093321

Jule beschäftigte den kompletten Bus, selbst der Busfahrer schaute mitleidig. Nach der Busfahrt, mussten wir umsteigen und mit der Bahn weiterfahren. Wir ließen ihr den Maulkorb an. Daher verpassten wir den direkten Anschluss. Da man als Hund mit Maulkorb nicht laufen kann. Wir wurden so ziemlich von jedem Passanten angesprochen. Es zeigte sich auf der Fahrt, das einige Mitwanderer einen Ruhetag eingelegt hatten. Inzwischen hatten wir einige kennengelernt, die auf der gleichen Route unterwegs waren. Bei Gesprächen kam heraus, dass wir die einzigen mit Gepäck waren. Alle anderen waren mit Gepäck Transfer unterwegs. Dafür bekamen wir auch riesigen Respekt. Das Haupt Thema war und blieb aber Jule.

Die Bus und Bahn Verbindung suchten wir uns mit dem Handy online und kauften beim Busfahrer die Fahrscheine gleich bis zum Ziel.

In Hochfügen war nichts los. Außer unserm Hotel war alles geschlossen. 20150722_122524

DSC02801

Für den Nachmittags Kaffee und fürs Abendessen blieb nicht viel Auswahl. Dabei wollen wir noch erwähnen, dass Hunde in Österreich nicht ins Restaurant dürfen. Wir fragten immer freundlich nach, ob wir vielleicht doch Jule mitnehmen dürfen. Darauf hin wurde immer eine Möglichkeit gefunden. Entweder deckte man für uns draußen oder an der Bar. Das hatte für uns den Vorteil, das wir nicht in den warmen Speisesälen essen mussten. Abends zog ein Gewitter auf und wir hofften auf etwas Abkühlung.

DSC02806

An dieser Stelle möchten wir uns für die vielen Likes (Leckerlis)😃 bedanken. Wir schnibbeln jetzt Möhren als „Likerlis“.

Wir wünschen allen eine schöne Woche.

Liebe Grüße von Jule und ihren Dosenöffnern. 😃

At this Point we want to thank for the many likes. For now Jule gets carrots as „likies“. We wish you all a Nice week.

Beste regards form Jules and their can openers .😃

Weiterlesen: 5. Etappe Hochfügen – Mayerhofen

5. Etappe Hochfügen – Mayerhofen

23.7.2015

Dauer : 4:45 Stunden

Länge : 11 km (Hochfügen – Mayerhofen – GPS und Karte der tatsächlichen Route)

Rauf : 900 Meter

Runter : 400 Meter

Mittelschwere Wanderung, Trittsicherheit erforderlich, gute Kondition erforderlich.

Als Alternative wählten wir eine leichte Wanderung und probierten eine „Flachland Etappe“ durchs Zillertal von Zell am Ziller bis Mayrhofen.

Dauer : 3 Stunden (mit Pausen)

Länge : 10 km

Rauf : 200 Meter

Runter : 200 Meter

Die erwartete Abkühlung kam nicht. Es wurde wieder sehr warm und Jule wirkte nicht motiviert. Zudem zwickte Frau Dosenöffners Knie, aus diesen Gründen wählten wir die Flachland Etappe.

DSC02820

Abends zuvor lernten wir noch weiter Wanderer kennen, die allerdings diese Etappe ganz mit dem Bus zurücklegen wollten. Uns steckte noch allen die Achensee Etappe in den Knochen, es sollte wieder sehr heiß werden und es waren früh Gewitter angekündigt. Wir waren uns einig, dass es wichtig ist einzusehen, wenn eine Pause nötig ist und es keiner übertreiben sollte. In den Bergen ist es einfach zu gefährlich, wenn man sich überschätzt. Wir hatten ja schließlich Urlaub, Stress haben wir bei der Arbeit genug. Wir machten die Flachland Etappe auch als Test, ob das Knie hält, da die nächste Etappe gelaufen werden musste. Es hätte sonst den Abbruch bedeutet. Mit der Bahn oder mit dem Bus wäre die fast unmöglich zu realisieren. Es gibt nur eine Verbindung über Innsbruck und die wäre uns zu lang gewesen. Also blieb uns nur, testen ob das Knie hält oder abbrechen.

Mit der Zeit entwickelte sich eine richtig nette Gemeinschaft zwischen den Alpenüberquerern. Abends wurde sich ausgetauscht und durchgezählt, ob auch alle wieder angekommen sind. Im nachhinein fiel uns auf das sich keiner mit Namen vorgestellt hatte. Jeder hatte eine andere Beschreibung, entweder die aus dem Sauerland, oder die mit den Kindern, oder die Gruppe mit dem GPS Gerät (funktionierte meistens nicht) und so weiter. Unsere Beschreibung war bestimmt „die mit der Jule“. Auch wenn wir nicht zusammen gewandert sind und auch nicht stundenlange Unterhaltung hatten, fühlte es sich an als würden wir uns schon sehr lange kennen. Eine wirklich nette Erfahrungen, wofür sich die Tour schon bezahlt gemacht hatet. An dieser stelle ein Herzliches Dankeschön und liebe Grüße an alle.

DSC02821

Zu Beginn musste ein Stück mit dem Bus zurückgelegt werden um von Hochfügen ins Zilllertal runter zu kommen. Jule musste leider wieder ihren Maulkorb anziehen. An der Bushaltestelle trafen wir Mitwanderer, die Jule versuchten abzulenken und uns ein wenig halfen. Zum Glück dauerte die Fahrt nicht so lange. Wir klärten noch ab ob wir das gleiche Hotel hatten und verabschiedeten bis Abends. Unsere Wege waren super begehbar. Es ging eine Zeitlang am Fluss entlang, nur erstmal keine Möglichkeit Jules ins Wasser zu lassen.DSC02823

Bei der ersten Gelegenheit ging’s sofort ins Wasser.

DSC02834 DSC02836

Das Knie machte keine Probleme und so ging es weiter am Fluss entlang.

DSC02839

Links der Fluss und rechts die Zillertalbahn. Ab und zu sahen wir winkende Hände. Da fuhren wohl welche mit der Bahn.

DSC02872

Ein Stück weiter konnten wir im Fluss ein Rafting Boot beobachten.

DSC02844

Und in der Luft Paragliding Flüge.

DSC02861 DSC02862

Am Wegesrand standen einige geschnitzte Statuen.

DSC02843

Auf einem Hügel erspähten wir eine Kapelle. Eine kleine Steigung konnte nicht schaden.

DSC02867

Wir suchten den Weg und besichtigten die Burgschrofen Kapelle. Sie hatte eine sehr schöne bemalte Kuppel .

DSC02853 DSC02858

Zum vergrößern einfach mal auf die Bilder klicken.

Als wir am Hotel ankamen, blickten einige mit Wanderer vom Balkon und begrüßten uns. Das Hotel hätte einen Pool, sie würden gleich Jule abholen und mit ihr schwimmen gehen. War natürlich nur Spaß!!!😃 Es zeigte aber wie nett alle waren. Im Aufzug begegneten wir den nächsten. „Ach da seid ihr ja, die Sauerländer machten sich schon sorgen.“ Zwischenzeitlich waren wir richtig beeindruckt.

Am Abend unterhielten wir uns über die bevorstehende Etappe. Es sollte die schwerste Etappe werden und für den Nachmittag wurde Gewitter gemeldet. Wir fragten an der Rezeption nach, ob wir vielleicht etwas früher frühstücken könnten, damit wir früher los kommen. Jule durfte wieder nicht in den Speisesaal. Aber auch in diesem Hotel kamen sie uns entgegen, wir durften früher frühstücken und es sollte für uns im Wintergarten gedeckt werden. Die nächste Etappe konnte kommen.

Jule möchte sich für die vielen Likeerlies 🍖 bedanken.

An alle Leser viele liebe Grüße und eine gute Woche.Jule und ihre Dosenöffner.

Regards to all readers Love ans a good week. Jule and their can openers .

Noch ein paar Fotos zum Abschluss.

DSC02897

Der Hotel Pool.

DSC02898

Das abendliche Gewitter, leider nie mit Abkühlung.

DSC02893

Ein Fotoversuch. Der Gemälde Modus.

Weiterlesen: 6. Etappe Mayrhofen – Pfitschtal

6. Etappe Mayrhofen – Pfitschtal

s24.7.2015

Dauer : 7 Stunden (mit Pausen)

Länge : 21,7 km ( Mayrhofen – Schlegeis – St. Jakob bzw. Kematen im Pfitschtal – GPS und Karte )

Rauf : 500 Meter

Runter : 850 Meter

Mittelschwere Wanderung, Trittsicherheit erforderlich, gute Kondition erforderlich.

Wieder ein Gruß nach Hause FC!

Wieder ein Gruß nach Hause FC!

Bei dieser Etappe mussten wir vom Hotel in Mayrhofen zum Bahnhof, um danach mit dem Bus zum Schlegeis Speicher zu gelangen. Die Busfahrt dauert etwa eine Stunde. Abfahrtzeiten sind um 7:55 h, 9:10 h und 10:10 h ( stand Sommer 2015).Wie wir schon erwähnten konnten wir an diesem Tag früher frühstücken und so bekamen wir den ersten Bus. Jule hatte sich mittlerweile an den Maulkorb gewöhnt. Die Busfahrt wurde sehr spannend. Plötzlich hielten wir an einer Ampel, auf dieser stand „hier warten sie noch 4 Minuten“. Hmmm dachten wir. Vielleicht eine enge Stelle, dachten wir. Nein, es war ein Tunnel. Aber so eng, das der Bus gerade so durch passte und die Fahrt  dauerte gefühlt sehr lange. Bei einer  späteren Unterhaltung mit unseren mitwanderen, bestätigten sie unser eindrucksvolle Busfahrt. Nach ca. einer Stunde und einigen weiteren Tunneln erreichten wir glücklicherweise den Schlegeis Speicher. DSC02900

Hier fotografierten wir erst mal und erholten uns von der Busfahrt. Eine wunderschöne Aussicht .

DSC02902

Jetzt mussten wir aber los. Wir hatten im Vorfeld gelesen , das der Aufstieg problematisch sein könnte. Der Weg könnte durch Unwetter vor ein paar Jahren noch erhebliche Schäden haben. 20150724_090542

Dies können wir nicht bestätigen , der Weg war perfekt. Immer leicht ansteigend und mit Steinplatten und Stufen hergerichtet. DSC02908

Die Landschaft ist wunderschön und wir wussten gar nicht was wir zuerst fotografieren sollen. Hier einige Eindrücke. Einfach drauf klicken, zum vergrößern.

DSC02903 DSC02906 DSC02911 DSC02915

Wir waren von der Landschaft so beeindruckt, dass wir den Aufstieg gar nicht bemerkten. Nur heiß war es wieder. Die bewirtschaftete Lavitzalm ließen wir liegen und setzten unsern Weg fort. Einige Mountainbiker waren unterwegs, die allerdings schieben mussten. Jetzt erreichten wir die Staatsgrenze Österreich – Italien. DSC02934

Ab hier waren es noch ca. 400 Meter bis zum Pfitscherjochhaus (2275 Meter ). Diese gingen wir im Eiltempo, auf einem Hügel stand ein gewaltiger Bulle. Der nicht sehr freundlich auf Jule reagierte. Frau Dosenöffner konnte aber nicht anders und fotografierte noch schnell (nicht gähn).

DSC02931

Stolz und fröhlich gönnten wir uns am Pfitscherjochhaus einen Apfelstrudel.

20150724_114648

DSC02939 DSC02937

Frisch gestärkt wagten wir uns an den Abstieg. Die Kannte sah schon eindrucksvoll aus und sehr steil.

DSC02946

Ein Weg war es nun eigentlich nicht mehr, vielmehr ein ausgespülter Bachlauf. An einigen stellen rätselten wir wo es weiter geht. Es wurde immer schwieriger.

DSC02945

DSC02952

Vor lauter krakselei bekamen wir kaum etwas von dem Ausblick mit. Wir mussten uns fast jeden Schritt überlegen. Und dann fing auch noch Frau Dosenöffners Knie an zu meckern. Wie wir nun den Fahrweg kreuzten, beschlossen wir den Fahrweg weiter zu nehmen. Dies bedeutete zwar mehr Kilometer, dafür aber gemächlich bergab. Hier konnten wir die Landschaft wieder genießen und es gab Blumen (gähn).

DSC02955 DSC02956DSC02961

Auf dem Fahrweg trafen wir einen andern Wanderer mit Hund, der auch gewechselte hatte. Ihm war es auch viel zu steil. Er war auf eigene Faust unterwegs. Wir erzählten ihm, das unser Hotel hinter St. Jakob in Grube liegt und wir nicht den Bus nehmen wollten. Er wusste nicht genau wo sein Hotel liegt, er vermutete das er in die gleiche Richtung muss. Sein Hotel sei in einem Ort der nicht mehr auf seiner Karte wäre, aber er glaube es müsste direkt daneben liegen. Wir wunderten uns schon sehr, wie man so unvorbereitet draufloswandert. Sein Hund hatte zwischenzeitlich keine Lust mehr und wurde immer wieder überredet weiter zu laufen. Mit der Zeit hatten wir uns aus den Augen verloren. Die Hunde hatten ein unterschiedliches Tempo. Zusätzlich zog langsam ein Gewitter auf.

DSC02965 DSC02970

Mit jedem Donner wurden wir schneller, mit letzter kraft erreichten wir unser Hotel. Wie wir am Eingang standen fing es an zu regnen. Geschaft!!! Im Hotel bekam Frau Dosenöffner erst mal nett gemeinten Spott ab : „Na, Regencape gebraucht oder doch die Regenjacke“ ,“ Ach, heute konntet ihr ja mal den Schirm testen.“ Ha, ha das konnten ja nur welche sagen, die Gepäck Transport gebucht hatten. Aber was soll’s , so hatten alle ihren Spaß. Zu diesem Zeitpunkt beschloss Frau Dosenöffner nie wieder ihr Regencape mitzunehmen. Liegt ab sofort in der Fahrrad Tasche.

Am Abend zuvor durchwühlte Frau Dosenöffner ihren Rucksack und wollte überschüssigen Ballast aussortieren. Dabei entdeckte sie ihr Reparatur Set (Nagellack). Bis zu diesem Zeitpunkt war an ihren Nägeln nichts passiert und sie konnte jeden Abend ihre Flip Flops zum Abendessen anziehen. Also weg damit. Im Hotel angekommen und Wanderschuhe aus. Überraschung!!! Alle Nägel angeditscht . Jetzt war es ihr auch egal, wir sind ja auf Wandertour, da guckt keiner auf die Füße. Aber gut das wir genügend Regenschutz dabei hatten, sonst hätte es wohlmöglich jeden Tag geregnet.

In Ruhe schauten wir uns die Karte an und suchten das Hotel von unserm mit Wanderer und stellten entsetzt fest, dass er einen Weg von 40km hatte. Wir hofften das die beiden gesund und munter, ihr Hotel erreicht hatten. In der heutigen Zeit ist es eigentlich unverantwortlich einfach so drauflos zu wandern, wo man alle Informationen online findet.

In unserem Hotel durfte Jule auch nicht in den Speisesaal, so mussten wir in der Schenke zu Abend essen. Dies war uns aber ganz recht, heute gab es zur Feier des Tages auch ein Bier – Ok zwei!!!

20150724_115635

20150724_123308

Ein riesiges Dankeschön an alle Leser, Jule und ihre Dosenöffner.

A huge thank you to all readers. Jule and their can opener .

Weiterlesen: 7. Etappe Pfitschtal – Sterzing

7. Etappe Pfitschtal – Sterzing

25.7.2015

Dauer : 5 Stunden (mit Pausen)

Länge : 18 km ( St. Jakob bzw. Kematen im Pfitschtal – Sterzing – GPS und Karte der Route )

Rauf : 150 Meter

Runter : 650 Meter

Leichte Wanderung, Trittsicherheit erforderlich, gute Kondition erforderlich.

Nach dem Regen vom Vortag hatten wir gehofft, die Temperaturen wären erträglich geworden. Es wurde wieder heiß.

DSC02975

Blick aus unserm Hotelzimmer. Bei dieser Etappe viel uns die Wahl der Fotos besonders schwer. Es gab so viel zu zeigen. In diesem Bericht werden es ein paar mehr (gähn).Unsere letzte Etappe – durch den ständigen Ortswechsel fühlte es sich an als ob wir schon mehrere Wochen unterwegs währen. Für uns war es Erholung pur. Wie unsere mit Wanderer den Tag verbringen wollten, bekamen wir diesmal nicht mit. Für uns stand fest, die letzte Etappe muss gelaufen werden. Unser Frühstück gab es wieder in der Schänke. Die Hotelangestellten gaben sich richtig mühe und machten es uns sehr angenehm. Jule wird überall für einen Beagle gehalten, dass wir schon immer lachen müssen, wenn wir diese Frage gestellt bekommen. Uns würde interessieren ob Beagle Besitzer gefragt werden, ob sie einen Entlebucher Sennenhund haben. 😉 Entlebucher Sennenhunde sind sehr selten, in der ganzen Zeit haben wir drei getroffen. Wir können kein italienisch, aber die Frage verstanden wir sofort. Wir antworteten lachend “ It is not a Beagle“. Siehe auch Steckbrief. Die italienischen Damen waren begeistert von Jule, überall bekam sie ein handküsschen.

DSC02982

Im ersten Teil unserer Wanderung verlief der Weg über eine Straße, die allerdings nicht sehr befahren war. An dem Ort  Kermaten wanderten wir vorbei.DSC02983 DSC02984 DSC02987

An dieser Stelle überholte uns ein Bus. Im letzten Moment sahen wir noch ein paar winkende Hände. So haben wir erfahren, was unsere mit Wanderer vor hatten.

Überall sahen wir tolle Fotomotive.

DSC02992 DSC02996

DSC03003

Abwechselnd wanderten wir durch Wald oder Wiesen. Vorbei am Bach.DSC02999

DSC03009

Bis wir weiter über die Hauptstraße vorbei am Wöhr Stausee.

DSC03011

Hier mussten wir an einer Baustelle warten und wieder überholte uns ein Bus mit winkende Händen😉. Hier entdeckten wir einer unserer Lieblings Motive.

DSC03016

DSC03017

Auf einem Steig wanderten wir weiter, sehr abwechslungsreich.

DSC03026 DSC03030

In Italien sind die Wanderschilder nicht mehr gelb, dass Ü für die Alpenüberquerung ist immer gut zu sehen.

DSC03049

In Wiesen besichtigten wir die Kirche.

DSC03063

Ein Stück weiter erreichten wir das Schloss Moos.

DSC03070

Der Wanderweg führte weiter über einen Wiesenweg an Hecken vorbei.

Wie wir Sterzing erreichten, bekam Jule zwei Frankfurter Würstchen. Auf dem Platz von Sterzing wurden wir direkt auf Jule angesprochen. Im Hotel lagen schon unsere Holzmedalien bereit.

20150725_141936

Jetzt machten wir uns schnell fertig, um uns die Stadt anzusehen. Jule war damit überhaupt nicht einverstanden und ging keinen Meter weiter.

20150725_150501

Wir überredeten sie dann doch. Hier einige Fotos von Sterzing.

DSC03081

DSC03084

DSC03089

DSC03093 (2)

Beim Abendessen ruhte Jule sich aus.

20150725_171000

Beim Abendessen zog ein Gewitter auf und auf dem Weg zum Hotel fing es an zu regnen. Und ja, wir hatten nichts dabei. Kein Regenponcho und keinen Schirm. Unglaublich, da schleppen wir 7 Tage alles mit und wenn wir unsere Regenausstattung brauchen, haben wir sie nicht dabei.

Leider stellten wir fest, dass alle unsere mit Wanderer in einem anderen Hotel untergebracht waren. In Italien durften Hunde auch nicht in den Speisesaal. Es wurde aber wieder möglich gemacht.

Am nächsten morgen sollte der Rücktransport um 9 Uhr sein. Pünktlich holte der Bus uns als erstes ab. Wir fragten den Busfahrer ob Jule einen Maulkorb tragen müsste. Gott sei dank war es nicht nötig und sie konnte die zwei Stunden Fahrt gemütlich schlafen. Wie wir unsere mit Wanderer abholten, schauten alle erstmal nach Jule. Alle waren froh, dass sie keinen Maulkorb tragen musste. Sie hatten sich sorgen gemacht und erkundigen sich, ob unser Hotel auch in Ordnung war.

Unser Fazit von der Alpenüberquerung : Fantastisch, wir werden es bestimmt noch mal machen. Vielleicht im Winter. 😉

Viele liebe grüße von Jule und ihren Dosenöffnern.

11 Gedanken zu „Alpenüberquerung

  1. Pingback: Rückblick 2016 – Roadmap 2017 | Jule wandert

  2. Hallo, ich habe in einem alten Buch eine schöne Ballade gefunden. Das Buch ist von 1831.
    Es wird euch gefallen.

    Der treue Hund.

    Ernst sprach der Wirth zum edeln Gast :
    »Ihr dürft nicht weiter eilen,
    »Noch tobt des Fönwinds Heulen,
    »Der wild in dem Gebirge ras’t,
    »Und Scheeslasten thürmet,
    »Und donnernd niederstürmet. «

    Und ängstlich horcht er in die Nacht
    Hinaus, und auf die Kniee
    Sinkt er : »Jesus Marie !
    »Wie’s in den Klüften tos’t und kracht !
    »Hört ihr das dumpfe Hallen ?
    »Gott, die Lawinen fallen ! «

    Doch Brandenberg stand auf und sprach :
    »Mich binden Wort und Ehre,
    »Daß heut‘ ich wiederkehre !
    »Glaubst du, es sich’re mich dein Dach ?
    »Will Gott mein Leben enden,
    »Steht’s hier in seinen Händen.

    »Wohlauf, mein treuer Knapp‘, wohlauf,
    »Mein Fido ! euer Zittern
    »Wird nimmer mich erschüttern :
    »Gefahr hebt keine Pflichten auf !
    »Uns leuchten Schnee und Sterne,
    »Hinaus, das Ziel ist ferne ! «

    Der Ritter schied ; der fromme Wirth
    Blieb bang am Feuer sitzend,
    Und bethete, daß schützend
    Der Engel, der die Pilger führt,
    Zur sichern Thalesweite
    Den Rittersmann geleite.

    Und sieh ! der Morgen graut herauf,
    Er legt sich müde nieder :
    Da weckt ihn plötzlich wieder
    Ein Winseln aus dem Schlummer auf,
    Und ängstliches Gebelle
    Schallt an des Hauses Schwelle.

    Er öffnet : zitternd stürzt der Hund
    Des Ritters in das Zimmer ;
    Sein klagendes Gewimmer
    Thut eine böse Mähre kund ;
    Es eilt der Wirth, voll Schrecken,
    Gesind‘ und Weib zu wecken.

    »Wacht auf ! ein Unglück ist gescheh’n !
    »Ach, ohne seinen Herren,
    »Ist Fido da ; mit Zerren
    »Und Winseln will er Hülf‘ erfleh’n :
    »Auf, laßt uns eilig gehen,
    »Ein Unglück ist geschehen ! «

    Voraus der Hund : er läuft, und kehrt,
    Sie stets zur Eile mahnend ;
    Sie finden, was sie ahnend
    Geseh’n : die Laue ! – wild verheert
    Die Straße ; Mann und Knabe
    Bedeckt im grausen Grabe !

    Und winselnd scharrt der Hund auf’s neu‘,
    Und kratzt mit wunden Füßen
    In Schnee und Eis ; es fließen
    Der Rührung Thränen seiner Treu :
    Man gräbt und gräbt – und – Freude !
    Gerettet sind sie beide !

    Da drückt an’s Herz mit nassem Blick
    Der Ritter den Befreier :
    »Du Guter, Lieber, Treuer !
    »Du führst mich aus dem Grab zurück !
    »Dich lohn‘ die treuste Pflege,
    »Bis ich zur Ruh mich lege. «

    In Oswalds Kirche zeigt ein Schild
    Des Ritters Grab ; man stellte
    Ein Denkmahl auf, gesellte
    Zu seinem auch des Retters Bild,
    Daß man den Fido ehre,
    Und Treu‘ die Menschen lehre.

    Johann Martin Usteri (1763 – 1827)
    Aus Dichtungen in Versen und Prosa
    von Johann Martin Usteri, Band I, 1831.
    »Balladen «

    Viele Grüße

    Gefällt 1 Person

  3. Liebe Jule und Herr und Frau Dosenöffner, ich habe gerade erst euren Bericht gefunden:-) und er hat mir super gut gefallen! Wir, 3 Paare, Nala die Retrieverhündin und Bono, unser Gegiestraß (Ge-niale grie-chische Straß-enmischung von Rhodos) starten diese Tour am 1. Juli, unsere Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, heute wurden die letzten Sachen für die Reise-Hunde- und Menschenapotheke besorgt. Wir haben allerdings (auch wegen der Futtermengen für Nala) die Variante mit dem Gepäcktransport gewählt. Außerdem schließen wir anschließend eine Woche in Ferienwohnungen am Achensee an, da brauchen wir ja eh mehr Klamotten. Ganz besonderns haben meinem Mann und mir die FC Grüße gefallen, genau dass haben wir auch gedacht als wir das Foto von der Geißalm gesehen hatten!
    Übrigens, die Sache mit dem Maulkorb kennen wir auch! Vor 2 Jahren sind wir schon in Ramsau am Dachstein zusammen gewandert, auch unsere Hunde konnten mit Maulkorb auf einmal nicht mehr laufen, ja, sich noch nicht einmal mehr bewegen. Bono mussten wir jedes mal in den Bus tragen (er wiegt aber auch nur 14 Kilo):-)
    Vielen Dank für euren tollen Bericht, er stimmt uns so richtig ein auf unsere Wanderung! Wir hoffen, dass wir nicht so warmes Wetter haben, dann ist es echt schwer für die Hunde (ok, auch für uns)
    Herzliche Grüße aus dem Sauerland
    Gisi und Wandertruppe

    Gefällt 1 Person

    • Vielen lieben Dank! Das freut uns sehr, dass euch die Berichte gefallen haben. Wir wünschen euch ganz viel Spaß und schönes angenehmes Wetter 😀. Vielleicht schreibt ihr mal, wie es euch gefallen hat. LG von Jule und ihren Dosenöffnern

      Gefällt mir

      • Das werden wir auf jeden Fall machen! Ich bin besonders gespannt auf die Strecke am Achensee entlang, ich habe es eigentlich nicht so mit steilen Abgründen, denke aber die Höhe geht noch:-) Und auf unsere Nala müssen wir aufpassen, die ist eine absolute Wasserratte, wenn die Wasser sieht, will sie rein, das geht an den Steiluferstellen natürlich gar nicht, da würde sie ja nicht mehr an Land kommen. LG besonders an Jule:-)

        Gefällt 1 Person

      • Wir wünschen euch viel Spaß und angenehmes Wetter. Besonders freuen wir uns auf eure Erfahrungen 😀. LG und ein schönes Wochenende von Jule und ihren Dosenöffnern.

        Gefällt mir

  4. Pingback: Wanderung zur Schafbachmühle- Wollseifen- Vogelsang IP | Jule wandert

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s