Auf den Spuren bergischer Steinhauer-Winterwanderungen Nr.16

#Dauer : 3:52 Stunden
Länge : 13,7 km
Rauf : 290 Meter
Runter : 290 Meter

Winterwanderung 16 (Karte bei Karte bei www.komoot.de)
Karte bei www.komoot.deGPX Download

Mittelschwere Wanderung, Trittsicherheit erforderlich, gute Grundkondition erforderlich.

Die zweite Wanderung aus unserm neuen  Winter Wanderungen Buch ( ISBN 978-3-7616-2630-6 ) stand auf dem Plan. Geparkt haben wir in Lindlar Zentrum.

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Bronze Figuren „Steenkühler-Brunnens“

Direkt vom Marktplatz ging unsere Wanderung los. Dort geht unter anderem auch die Wanderung Nr. 8 vom Bergisches Wanderland los.

Unsere Wanderung hat den Namen „Auf den Spuren Bergischer Steinhauer“. Gleich zu Beginn wanderten wir an einem Steinbruch vorbei.

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Steinbruch

Jule war an diesem Tag deutlich besser gelaunt und hatte unterwegs riesigen Spaß. DSC05198

 

Weiter ging es an alten Produktions Häuschen vorbei.

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Schöne Fernsichten hatten wir auch trotz schlechtem Wetter.

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Vom Bergischen Wanderland wurden überall Infotafeln aufgestellt, die über die Geschichte des Steinbruchs informiert.

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Eine alte Steinkuhle.

An den alten Steinkuhlen und über die Abraumhalden, war der Weg ziemlich knifflig aber auch spannend. Nach dem wir dies geschafft hatten, wanderten wir an Fischteichen vorbei und wurden  beobachtet.

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Und nun erlebten wir eine große Überraschung. Wir gingen um eine Ecke und da stand er.

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Ein toller Bursche, oder?

Aber, leider eingesperrt. So ist er allerdings in Sicherheit und kann nicht gejagt werden. Jule war auch sehr beeindruckt und schaute mit großen Augen.

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Mittlerweile zog es sich zu. Auf der großen Wiese konnte Jule spielen . Sie versuchte mal wieder Mäuse zu fangen. Sie steckt dabei ihre Nase in ein Mauseloch und gibt hysterische Geräusche von sich. Dann verharrt sie und bemerkt nicht, wie neben ihr, die Mäuse aus den Löchern springen.  😃 Noch nie hat sie dabei eine gefangen! Zum Glück!

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Unsere letzte Station war das Schloss Heiligenhoven in Lindlar. Man könnte auch einen Abstecher zum Freilichtmuseum  machen. Wir verzichteten allerdings darauf. Am Schloss Heiligenhoven  wanderten wir etwas ab von unserer Route und schauten uns am Schloss etwas um.

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Schloss Heiligenhoven

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Schloss Heiligenhoven

Hier bekamen wir die ersten Schneeflocken ab und so beendeten wir unsere Wanderungen. Uns fällt bei unseren Wanderungen immer wieder auf, dass andere Wanderer nichts oder nur wenig dabei haben. Wir laufen immer mit kompletten Rucksäcken inkl. einer kleine Notausrüstung. Sollte mal etwas passieren und sei es sich den Fuß verknackst zu haben. Kann es etwas dauern bis Hilfe kommt. Dies beinhaltet genügend Flüssigkeit (auch im Winter). Wir haben in unserem Rucksack ein Tütchen Nüsse oder Studentenfutter und noch eine zusätzliche Jacke. Wenn man keine zusätzliche Jacke mitnehmen will, sollte zumindest eine Rettungsdecke (könnte auch euren Hunden helfen) eingepackt werden. Sie nimmt nicht viel platz weg, ist leicht und kostete nicht viel. Ein Handy hat heutzutage jeder mit, aber die meisten wissen nicht wie man den GPS Standort ermittelt. Also vor einer Wanderung ausprobieren wie es funktioniert, um gegebenenfalls die GPS Daten an die Rettungsdienste weiterzugeben. Unterschätzt keine Wanderung, auch in der Eifel oder im Bergischen kann etwas passieren. Vor kurzem ist noch eine Wandererin an der Ahr ums Leben gekommen. Passt gut auf euch auf und viel Spaß beim Wandern.

Danke für euer Interesse und liebe Wandergrüsse von Jule und ihren Dosenöffnern

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17 Gedanken zu „Auf den Spuren bergischer Steinhauer-Winterwanderungen Nr.16

  1. Deine Berichte lese ich immer gerne und die Fotos – klasse. Besonders das vom Hirsch ist klasse. Ist doch ein Hirsch mit dem großen Geweih, oder? Sind beeinddruckende Tiere finde ich. Übrigens die Tipps, was in einem Rucksack mitgenommen werden sollte, finde ich richtig. Klar läuft man manchmal nur 8 oder 10 km, aber das kann ja tief im Wald sein, irgendwo mitten im nirgendwo – ohne Straßen. Unser Rucksackinhalt sieht fast genauso aus und ein Taschenmesser fehlt eh nie sowie eine kleine 1.-Hilfe-Tasche mit Pflaster etc. LG Sigrid

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  2. Huhu 🙂 ich kann mich den voran gegangenen Kommentaren nur anschließen! Wieder mal ein sehr gelungener Bericht mit vielen tollen und inspirierenden Bildern!
    Und ganz besonders hilfreich finde ich die Tipps bzgl Rucksack. Wir waren neulich mit Bruno wandern und ich Verletzte mich so doof an der Biotaneleine, dass wir in die Notaufnahme mussten. Ein Glück, dass mir bis dorthin Brunos Erstehilfeset aushalf.
    Daher kann auch ich jedem wärmstens empfehlen, etwas dabei zu haben. Es gibt sie nämlichntatsächlich – die vielen ungeahnten Momente 😉

    In diesem Sinne alles Liebe und weiter so!

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    • Vielen lieben Dank! So eine kleine erste Hilfetasche , finden wir auch sehr hilfreich und sie wiegt nicht viel. Wir haben sie noch mit einer Schmerztablette aufgefüllt. Sie könnte schon mal helfen, bis zum nächsten Arzt. Gut, dass ihr was dabei hattet. LG und ein Unfall freies wandern von Jule und ihren Dosenöffnern

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  3. Hallo ihr. Mal wieder ein schöner Beitrag und klasse Fotos. Von Euren Wanderberichten hat Herrchen sich ehrlich gesagt sehr inspirieren lassen, da sie wirklich toll gemacht sind. Von unseren Hunde-Runden berichten wir zukünftig auch auf Jakobs Blog. Herrchen hat zwar testweise einen anderen Blog begonnen (den hattet ihr ja auch schon gefunden), aber er findet es nun doch sinnvoller, die Wanderberichte auf „Jakobs Wege“zu schreiben. Ich hoffe ihr seid nicht sauer, dass wir uns von Euren Wanderberichten ein wenig inspirieren lassen haben? LG Jakob und sein Leinenhalter Jürgen

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  4. Wieder eine tolle Wanderung mit wunderschönen Bildern und dem wertvollen Hinweis der Prävention…Der Hirsch sieht aus wie gemalt – ein Super-Foto! Schöne Dezembertage und dass Ihr Eure Notfallausrüstung niemals brauchen werdet wünscht Euch Nessy von den happinessygirls.com

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  5. Liebe Jule,

    Deine Seite gehört nun zu meinen Favoritenseiten!!!! 🙂

    Ich schaue gerne, was Du so alles erlebst und wo Dich Deine Dosenöffner zum Wandern hinbringen. Wäre ja auch ein bisschen weit, wenn Du zu Pfote in die Eifel (z.B.) müsstest!!!! (Also an einem Tag und wieder zurück, meine ich).

    Bist Du denn zwischen Weihnachten und Neujahr auch unterwegs? Falls ja, schaue ich ganz sicher hin- und wieder mal rein, um die neusten Jule-Abenteuer zu sehen.

    Einen schönen Abend wünsche ich Dir noch und liebe Grüße an Deine Dosenöffner und Jule-Blog-Ersteller,

    Ina!

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