VulkaMaar-Pfad-Tag 1 mit Zelt

Dauer :  3:14 Stunden
Länge : 11 km
Rauf :    280 Meter
Runter : 280 Meter

Mittelschwere Wanderung, tritt Sicherheit erforderlich, gute Grund Kondition erforderlich.
(Karte bei Karte bei www.komoot.de)
Karte bei www.komoot.deGPX Download

Geparkt haben wir in Meerfeld.

Wer unsere Berichte verfolgt, weiß das wir uns manchmal besonderen Herausforderung stellen. Unser besonderes Highlight war natürlich unsere Alpenüberquerung. Unsere Touren mit Zelt, liegen uns aber ganz besonders am Herzen. DSC06971

Dies liegt an mehreren verschiedenen Gründen. Es fängt mit den Vorbereitungen für diese Touren an. Sich auf das mindeste zu reduzieren, ist wirklich nicht einfach. Nur für Jule wird nicht an Gepäck gespart, es wird alles eingepackt was die junge Dame auch nur brauchen könnte 😏. Am Ende entwickelt sich so eine Tour zum Duschgel Camp. Die Dosenöffner kontrollieren sich gegenseitig die Rucksäcke, nach unnötigen Dingen und danach wird „heimlich“ für unser Julchen Überraschungen  eingepackt. Unter anderem tauchte abends im Zelt ihre Kuschelpuppe auf😂.

Für diese Touren ist es auch relativ schwierig geeignete Routen zu finden. Die Länge muss passen und auf der Hälfte sollte ein Campingplatz liegen. Wir sind immer auf der Suche nach solchen Touren und würden uns sehr freuen wenn jemand für uns noch einen Vorschlag hätte.  Zum Wildcampen konnten wir uns noch nicht durchringen. Auf dieser Tour schloss sich noch ein Freund an. Mit ihm  haben wir schon einige Wanderungen unternommen und wir freuten uns sehr darüber. Im Vorfeld sprachen wir uns auch mit ihm über unser Gepäck ab. Leider schriftlich übers Handy, was natürlich zu Unklarheiten führte und wir zu viel einpackten. Dazu später mehr. Er besitzt einen Gaskocher und Kochgeschirr, so mit beschlossen wir abends auf dem Campingplatz etwas zu kochen.

Den ersten Teil unser Wanderung machten wir auf Christi Himmelfahrt und den zweiten Teil am Brückentag. Wir machten uns relativ spät auf den Weg, da der erste Teil aber kurz war , machte es nichts. Die Wettervorhersage war perfekt, dass erste richtig schöne Wochenende für dieses Jahr. Nach ca. 2 Stunden Autofahrt machten wir uns fürs wandern fertig.
Am Rand von Meerfeld begann unsere Wanderung. Erst ging es steil bergauf am Meerfelder Maar vorbei auf den Kraterrand zu einem Aussichtsturm.

Direkt zu Beginn fing Frau Dosenöffnerin an zu jammern „mein Rucksack ist viel zu schwer“. Dazu sollte noch erwähnt werden, dass Herr Dosenöffner während des packens  plötzlich sagte: „mein Rucksack ist voll“ und so mit musste Frau Dosenöffnerin den größten Teil der Lebensmittel einpacken. Von nun an begann ein running gag. Sie sagte immer wieder : „Das eßt ihr heute abend alles auf , was ich hier durch die Gegend schleppe.“ Jule hatte auch nicht ihren besten Tag erwischt und so zickten die Mädels abwechselnd .

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Das alle einen schweren Rucksack hatten zeigte sich direkt zu Beginn. Nach der ersten Steigung wurde erstmal fotografiert. Dabei kniet man sich schon mal hin und vergisst die Schwerkraft. Mit dem schweren Rucksack, zieht es einen schon mal nach hinten. Sorry, aber das musste erzählt werden.  Ab diesem Zeitpunkt hatten wir eine Schildkröte dabei 😂😂😂 . Frau Dosenöffner rettet auf Wanderungen gerne Käfer die auf dem Rücken liegen und dreht diese wieder auf ihre Füße. Bei unsere Schildkröte dauerte dies etwas länger, weil sie sich vor lachen kaum auf den Füssen halten konnte. DSC06982.JPG

Hier habt ihr mal einen kleinen Eindruck, von unserem Gepäck. Frau Dosenöfferins Rucksack war natürlich viel größer und schwerer 😏. DSC06983.JPG

Blumen gab es zum Glück schon zum fotografieren (gähn). DSC06972.JPG

Jule hatte zwar großen Spaß , aber mit den Sommerlichen Temperaturen kam sie noch nicht zurecht. Am ersten Tag war der Wanderweg sehr schön , aber ohne große Höhepunkte. DSC06992

Gegen späten Nachmittag kamen wir am Campingplatz an und meldeten uns an. Wir bezahlten direkt unseren Platz , so waren wir am nächsten Tag unabhängiger bei der Abreise. Wir wurden sehr freundlich begrüßt und bekamen einen schönen Platz. Auf diesem Campingplatz werden Hundebesitzer in einem gesonderten Bereich untergebracht. Uns fiel bei dem kurzen Aufenthalt auf, dass es ein sehr kinderfreundlicher Campingplatz ist. Nun wurden die Zelte aufgebaut und der Zeitpunkt für Jule, dass ihr Kinoprogramm beginnt. Sobald sie auf einem Campingplatz ist, setzt oder legt sie sich hin und schaut überall zu, wo etwas passiert, dies könnte auch stunden dauern. Auf Campingplätzen ist sie ein absoluter vorzeige Hund. Sie pinkelt nicht, kein großes Geschäft und sie kläft keinen an, der vorbei geht.

Während die Herren die Zelte aufbauten packte Frau Dosenöffnerin ihren Proviant aus. Da sagte unser Freund:“ Wieso habt Ihr auch Nudeln dabei? Ich habe euch doch ein Bild geschickt, was ich besorgt habe. “ Darauf antworteten wir :“ Ja, aber auf dem Bild , war nur eine Packung 😀.“ Jetzt hatten wir sechs Packungen Schinkennudeln, zwei Packungen Würstchen, vier Packungen Pudding, Schokoriegel, Kekse, Trockenfleisch und Schokolade. Dies passiert wenn man sich nicht genau abspricht. Frau Dosenöffner bestand darauf, dass alles gegessen wird, sie würde nichts am nächsten Tag davon schleppen. Unser Freund begann mit kochen und wir müssen berichten, es war das weltbeste Campingessen , was wir je gegessen haben. Vielen Dank nochmal dafür!!! Etwas viel, aber lecker. Frau Dosenöffnerin konnte allerdings ihre Nudeln nur lauwarm genießen, weil nach und nach Kinder vorbei kamen und Jule streichen wollten. Daran haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Jule findet Kinder toll, aber zu diesem Zeitpunkt hatte sie überhaupt keine Zeit, sie merkte schnell, dass für sie das ein oder andere Würstchen abfällt.

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Im zweiten Teil werden wir euch berichten, wie Jule und ihre Dosenöffner die Nacht verbracht haben und natürlich über die darauf folgende Wanderung.

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Auf diesem Bild könnt ihr den Gipfel der zweiten Etappe sehen. Zum vergrößern einfach drauf klicken.

 

Hoffentlich hat euch unser Bericht gefallen und ihr freut euch auf Teil zwei. Vielen Dank für euer Interesse, an alle Follower (wir hätten nie gedacht, dass es so viele werden ), Kommentatoren und Likerlie Geber.

Wir wünschen euch eine schöne Zeit.

Jule und ihre Dosenöffner

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24 Gedanken zu „VulkaMaar-Pfad-Tag 1 mit Zelt

  1. Oh wie schön: Meerfeld! Dort sind wir auch drei Tage gewesen im NaturPurHotel und wir sind erst mal von unserem Hotel in Meerfeld nach Manderscheid marschiert und von dort an der Kleinen Kyll bis zu einer Brücke, wo wir wieder Richtung Meerfeld abbiegen konnten, einen steilen Anstieg hoch und dort zu diesem Aussichtsturm, von dem du schreibst, dann runter den Berg zurück ins Hotel. War recht anstrengend und wir waren den ganzen Tag unterwegs, aber schön war’s! Liebe Grüße P.S. die Vulkaneifel ist sehr schön und das Maar dort auch.

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  2. Sehr unterhaltsamer Bericht! Man meint alles top zu organisieren und landet trotzdem im „Chaos“… und hat viel zu lachen. Ich liebe solche Touren! Toll, das Jule sich so vorbildlich verhält auf dem Campingplatz. Obwohl ich kein Camping-Fan bin, inspiriert mich dein Bericht, diese Herausforderung mit Bobby auch mal anzugehen. Bin gespannt wie es bei euch weiter geht.
    Liebe Grüße von Andrea

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  3. Also bei so einem großen, schweren Rucksack, wäre ich auch zur Schildkröte mutiert 😀 Und dann noch die Kuschelpuppe.. zwei zickige Mädels 😉 Da kann die Nacht ja sehr heiter gewesen sein 😀 Ich freu mich auf die Fortsetzung 🙂

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