2. Etappe Wildbad Kreuth – Achenkirch

20.7.2015

Länge : 22 km (Hotel in Kreuth bis Bushaltestelle Achenwald – GPS und Karte )

Dauer : 9 Stunden (mit Pausen)

Rauf : 850 Meter

Runter : 800 Meter

Mittelschwere Wanderung, Trittsicherheit erforderlich, gute Kondition erforderlich.

Tipp: Vorsichtshalber etwas Verpflegung mitnehmen. Die Blaubergalm ist sehr klein und bei starkem Andrang kann es zu langen Wartezeiten kommen.

Nach einem guten Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg.DSC02613

Es war sehr schwül und das Thermometer kletterte an diesem Tag auf 34 Grad. Unser erstes Ziel an diesem Tag war Wildbad Kreuth. Da es so heiß wurde, entschloss sich Frau Dosenöffner, ihre Hosenbeine von ihrer Wanderhose abzutrennen. Die durch einen Reißverschluss abgetrennten Hosenbeine verstaute sie gut im Rucksack.

Nach ein paar Fotos vom historischen Wildbad Kreuth führte uns ein Steig ins Almgelände.

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Auf den Fotos ist erkennbar welch hohe Luftfeuchtigkeit wir hatten. Mittlerweile bereute Frau Dosenöffner ihre Hose. Bremsen, Bremsen und Bremsen. Sie wurde an den Armen und an den Beinen gebissen. Herr Dosenöffner wurde verschont. Er entdeckte während dessen das fotografieren ( doppel gähn😃).20150720_110809

Wir folgten weiter der ausgezeichneten Beschilderung zur Blaubergalm. Auf einer Höhe von 1112 Meter passierten wir die unbewirtschaftete Geiß Alm. Weiter wanderten wir leicht ansteigend entlang eines Bergrückens. Die Hitze machte uns sehr zu schaffen, besonders anstrengend war es für Jule. Wir versuchten ihr so oft wie möglich eine Pause im Schatten zu geben. Zeitweise gaben wir ihr Schatten mit unserm Regenschirm.

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Vor der deutsch-österreichischen Grenze wurde der Wanderweg steiler, aber sehr gut begehbar.

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Die Grenze ist nur mit einem alten Schild zu erkennen.DSC02654

Immer wieder hatten wir tolle Ausblick.

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Noch ein kurzes Stück ansteigend und wir erreichten die Blaubergalm (1560 Meter).DSC02655

Völlig durch geschwitzt suchten wir uns einen Platz (in der Sonne und Jule unter dem Tisch). Die Blaubergalm war sehr gut besucht, wir bekamen dennoch einen Platz und holten uns jeder eine Apfelschorle. Nach dem Abstieg sollte in Achenwald-Sojer ein Bus nach Achenkirch fahren. Allerdings nur einer um 15:45 Uhr und dies konnten wir nicht schaffen. So beschlossen wir eine längere Pause einzulegen. Wie wir uns etwas erholt hatten, bestellten wir uns Kaiserschmarrn mit Apfelmus. Sehr viele haben wir noch nicht gegessen, aber wir behaupten einfach mal: es ist der weltweite beste Kaiserschmarrn. Einfach mal probieren! Langsam machten sich die anderen Wanderer auf den Weg und es wurde auf der Blaubergalm ruhig. Nun setzte sich die Wirtin zu uns und wir unterhielten sehr nett. Sie sagte uns, wir sollten froh sein, das wir nicht einen Tag vorher den Aufstieg hatten. Weil es da noch wärmer war und sie eine große Gruppe zum übernachten da hatte. Wir fragten ob wir dort auch mit Hund übernachten könnten. Sie antwortet gar kein Problem, wir sollten vorher anrufen , dann würde sie uns ein Zimmer fertig machen. An dieser stelle liebe Grüße und wir kommen bestimmt wieder! Irgendwann mussten wir doch los. Der Wanderweg führt nun über den Fahrweg. Man folgt der Beschilderung Richtung Achenwald und dem „Ü“. Zuerst an Almwiesen vorbei, weiter durch lichten Mischwald und immer leicht bergab bis zum Klammbach.DSC02663

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Eine wunderbare Landschaft , der Bus war ja weg und so gab es jede Menge Zeit zum fotografieren. Blumen gab es auch (gähn😃).

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An der Siedlung begegneten uns zwei freilaufende Esel. Kühe kannten wir ja, aber Esel?

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An der Bushaltestelle fanden wir eine Telefonnummer vom Taxi ruf. Wir bestellten ein Taxi und teilten mit, das wir einen Hund dabei hätten. Kurz darauf kamen zwei Wanderer, die auch mit dem Taxi weiter wollten. Wir boten ihnen an mit zu fahren. Während der Warte Zeit unterhielten wir uns, über die Etappe die hinter uns lag. Jule war wie immer bei solchen Gesprächen Thema, aber auch unsere Bremsen Bisse. Sie hatten auch welche, obwohl sie extra etwas langärmliges anzogen ( trotz der Hitze) . Leider aber etwas enganliegendes. Bremsen können dann durch die Kleidung beißen. Beim nächsten mal werden wir ein Spray mitnehmen, ober lockere Kleidung tragen. Als das Taxi kam, setzten wir Jule in den Kofferraum und sie blieb ganz lieb zwischen den ganzen Rucksäcken sitzen. Beim Auto fahren sitzt sie eigentlich in einer Box. Es war aber alles kein Problem, selbst den Taxi Fahrer hatte sie im nu um den Finger gewickelt und er war ganz begeistert von Jule. Wir teilten uns den Fahrpreis und verabschiedeten uns, wir waren in unterschiedlichen Hotels untergebracht. Im Hotel machten wir unsere tägliche Prozedur. Wäsche waschen, duschen und essen gehen. Glücklich und zufrieden ging es ins Bett .

Vielen dank für euer Interesse und eure likes. Wir wünschen euch eine schöne Woche und viel spaß beim lesen. Sorry, dass die Berichte etwas dauern, aber die Arbeitswelt hat uns wieder voll im Griff.

Jule und ihre Dosenöffner

A big thank you to all reader and liks to all. We wish you all a nice week.

Jule and their can opener 😃

Weiterlesen: 3. Etappe Achenkirch – Maurach am Achensee

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16 Gedanken zu „2. Etappe Wildbad Kreuth – Achenkirch

    • Hallo, ja das stimmt. Aber es kamen ja noch ein paar Meter. Das war nicht so schlimm, so hatten wir uns das gedacht. Nur die Temperaturen waren nicht geplant. LG und vielen lieben Dank Jule und ihre Dosenöffner

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  1. Hut ab. Ich lese deine Blog sehr gerne, aber mit meinen 12 Jahren bin ich lieber nur virtuell dabei. Ich schaffe maximal 1km in einer Stunde und das nur auf ebener Fläche. Für so eine Tour würde ich glatt eine Woche brauchen. Bewundere euere Ausdauer, ganz besonders bei diesen Temperaturen. LG Odie

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  2. Wir sind ja keine wirklichen Wanderer … deswegen habe ich so viel Freude daran, wenn ich zumindest virtuell einige Touren miterleben kann. Wie schade, dass die Temperaturen und die Bremsen eine schlechte Kombination waren.
    Euer Aufenthalt auf der Blaubergalm hört sich so entspannend an – und toll, dass man dort auch mit Hund übernachten kann.

    Liebe Grüße,
    Isabella

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  3. Cooool! Ich liebe solche langen Wanderungen . ) Stunden hört sich lang an , aber es sind ja die Pausen eingerechnet , für 22 Kilometer ist das ein gemütliches normales Tempo , finde ich . Bin nämlich auch ein Wanderhund! 🙂 Liebe Grüsse Donna

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  4. Liebe Jule,
    schon beim Lesen könnte man schwitzen 😉 und Temperaturen über 30 Grad finde ich zum Wandern eigentlich unerträglich. Deshalb „Daumen hoch“, dasss ihr dennoch los seid. Und ja, die Bremsen können furchtbar sein, ich hasse deren Stiche. Wir haben immer ein Spray dabei, auch beim Radeln. Die Fotos sind klasse! (gähn 😉 ) und ich schau gleich genau nach, wo ihr überhaupt wart. LG Sigrid

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      • Voralpenland … wohl nicht so ganz richtig. Wir waren weiter östlich vor einiger Zeit am Chiemsee und haben dort einige schöne Wanderung unternommen auf die Kampenwand und Hochfelln, aber da es damals auch täglich über 35 Grad hatte, sind wir meistens geradelt und haben uns zwischendurch im Chiemsee abgekühlt.

        Gefällt 1 Person

  5. Pingback: 1. Etappe und unsere Anreise | Jule wandert

  6. Pingback: Vorfreude Alpenüberquerung: Tegernsee-Achensee-Zillertal-Sterzing | Jule wandert

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