Lechweg mit Hund – Etappe 7 : Stanzach – Reutte


Stanzach – Reute

Hallo, da sind wir wieder!

Wir waren wieder unterwegs und haben einige Wanderungen unternommen. Deshalb habt ihr so lange nichts von uns gehört. Bevor wir euch aber von diesen Wanderungen berichten, werden wir noch weiter von unserer Lech Wanderung erzählen.

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Dauer :    7:26 Stunden
Länge :    24,3 km
Bergauf : 300 Meter
Bergab :  390 Meter
Höchster Punkt : 930 Meter
Tiefster Punkt :    830 Meter

(Karte bei www.komoot.de)
Karte und weitere Bilder bei www.komoot.deGPX Download

Wir gingen so früh wie möglich zum Frühstück, weil eine sehr lange Etappe auf uns wartete. Wir machten uns Sorgen, um Jules Pfoten, sie hatte bei den vergangenen Etappen, ordentlich Schwierigkeiten. Eine Verletzung konnten wir nicht finden. Es musste an den Wegen mit Split Schotter liegen. Jeder von uns dachte er hätte die Hirschtalg Salbe für Jule eingepackt. Nachdem wir unsere Rucksäcke komplette ausgepackt hatten, mussten wir feststellen, dass keiner Hirschtalk Salbe eingepackt hatte. ☹ Arme Jule! Wir hofften das auf dieser Etappe nicht so viele Split Wege dabei wären.

Nach dem Frühstück gingen wir zur Rezeption und wollten für Jule bezahlen, aber auch in diesem Hotel brauchten wir für Jule nichts zu bezahlen. Das nennen wir ein wirklich Hundefreundliches Hotel. DSC03782

Im ersten Teil dieser Etappe wanderten wir ohne große Steigung, überhaupt sollte diese Etappe eine Flachetappe werden. So trauten wir uns auch diese lange Etappe, trotz der schwehren Rucksäcke zu. Das Wetter sollte perfekt werden, wie ihr auf den Fotos sehen werdet. DSC03783

Es ging über den Lech zum Lechzopf, den wir uns am Vortag schon angesehen hatten. Man kann sich dort sehr gut vorstellen wie sich der Lech ständig ein neues Bett sucht. DSC03788

Wir haben dort so viele Fotos gemacht, dass es uns wahnsinnig schwer gefallen ist , die schönsten auszusuchen. DSC03802

Wir waren von der Landschaft so beeindruckt, dass wir gar nicht wussten, wo wir zuerst hinschauen sollen. DSC03807

Jule schaute auch, obwohl es wieder nur Schotter Wege gab. DSC03831

Da wir die Holzgau Brücke ausgelassen hatten, bekamen wir eine kleine neue Chance. Diese Brücke wollten wir nicht auslassen.

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Wir kamen gleichzeitig mit zwei anderen Wanderern an, mit ihnen wechselten wir uns auf der Brücke ab. Damit jeder ausreichend Zeit hatte, um sich auf der Brücke zu fotografieren. DSC03838

Jule wollte sofort auf die Brücke. Wiedererwartend war die Brücke harmlos. Wir liefen alle einmal auf die andere Seite und wieder zurück. DSC03849

Von der Brücke konnten wir natürlich auch fotografieren (gähn). 😀

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Allzu lange konnten wir uns nicht aufhalten, es lag noch viel vor uns und so machten wir uns wieder auf den Weg.  DSC03833

Wir ärgerten uns immer noch, dass wir für Jule nichts dabei hatten. Wir überlegten im nächsten Ort, eine Apotheke aufzusuchen und für Jule eine Salbe zu kaufen. DSC03866

Aber so weit waren wir noch nicht, erst wanderten wir weiter am Lech entlang. Uns taten mittlerweile die Füße weh, vom zu gucken. Jule tauchte immer wieder ein, wenn sie auf die sptzen Steine trat. Es war eine sehr harte Etappe für Jule. Wir erreichten den Lechausee. Dort machten wir eine Pause und lockten Jule ins Wasser, um ihre Pfoten zu kühlen. Nochmals kontrollierten wir ihre Pfoten, konnten aber keine Verletzung entdecken, nur sehr rau fühlten sich ihre Ballen an. DSC03880

Nach der Pause wanderten wir weiter Richtung Weißenbach.

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Hier gingen wir mit Jule über die Wiese und sie bekam etwas Entlasstung.DSC03897

In Weißenbach fanden wir einen Supermarkt. Herr Dosenöffner ging in den Supermarkt um eine Salbe für Jule zu kaufen.

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Jule wartete geduldig. Herr Dosenöffner konnte nur einen Labello ausfindig machen. Er hatte die wenigsten Zusatzstoffe und Dexpanthenol, als Inhaltsstoff. Noch vor dem Supermarkt schmierten wir Jule die Pfoten großzügig damit ein. Sie blieb ganz ruhig liegen, sie merkte wohl, dass wir ihr helfen wollten. DSC03908

Erstmal wurde es etwas besser und wir konnten weiter wandern. Doch dann kam ein nicht schönes Stück vom Lech. An diesem Teil wird der Lech Renaturiet. Ein sehr langes Stück , immer gerade aus, nur neuer und noch scharfkantiger Schotter und keine Ausweichmöglichkeiten. DSC03925

Langsam konnten wir Jule nicht mehr beim Laufen zusehen.

DSC03928Wir beschlossen sie abwechselnd zu tragen. Sie freute sich regelrecht und blieb ganz ruhig.DSC03922

Eins könnt ihr uns glauben, wir wussten was wir an diesem Tag getan hatten. Man waren wir fertig. Erstmal 26 km, unsere Rucksäcke und dann noch Jule auf den Schultern. Als wir Reute erreichten und endlich Asphalt unter den Füssen hatten, konnte Jule, zum Glück, wieder ganz normal laufen. Es lag wirklich nur an den Schotterwegen. Die letzten Kilometer waren dann wieder gar kein Problem für sie.

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In Reute im Hotel machten wir uns schnell frisch und gingen essen. Heute brauchten wir alle eine extra Portion. Als besondere Belohnung, gönnten wir uns noch ein Eis. 😀

Sollte euch unsere Wanderung gefallen haben, freuen wir uns über ein Likerli oder hinterlässt uns einen Kommentar. Natürlich sind wir für Anregungen offen und würden uns über Tipps freuen.

Vielen lieben Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerli Gebern.

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In den nächsten Berichten erzählen wir euch von unserem Ruhetag und der letzten Etappe.

Bis bald und bleibt Gesund

Jule und ihre Dosenöffner

 

 

31 Gedanken zu „Lechweg mit Hund – Etappe 7 : Stanzach – Reutte

  1. Das Bild vom Lech von der Brücke aus fotografiert und das mit Jule´s Pfotenabdrücken finde ich sehr schön. …und gut, dass es ihr dann wieder besser ging. Ich dachte schon beim Lesen: Nach dem Hunde- und Rucksacktragen tut ein Ausruhtag sicher gut…und den habt ihr ja anscheinend auch gemacht.
    Ein schönes Wochenende wünsche ich!

    Gefällt 2 Personen

    • Man kann da sicher auch irgendwo übernachten und Kurztouren machen, denke ich. Ich würde auch nicht die ganze Tour machen. Ich warte einfach auf Bilder, die mich ansprechen und dann kann ich gucken, ob das für mich mit dem ÖPNV möglich ist. Als Anregung halt. Wenn es passt, ist es gut, wenn nicht, schade (muss ich auf die nächsten anregenden Bilder warten oder selber suchen! 😉 ).
      Ein paar Hotels sind ja hier schon genannt worden, die auch mit Tieren gehen (am Besten nicht nur mit Hunden).
      Einen schönen Morgen wünsche ich! 🙂

      Gefällt 1 Person

      • Vielen lieben Dank! Kurze Touren kann man dort bestimmen auch Unternehmen. Vielleicht sind im nächsten Bericht ein paar Anregungen.😀 LG und noch einen schönen Sonntag von Jule und ihren Dosenöffnern.

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  2. Wie schön, eure feine Wanderung geht weiter!
    Und wieder so ein hundefreundliches Hotel, das gefällt mir! Der Lech ist ein herrlicher Fluß, die Bilder davon gefallen mir immer so gut! Schade nur wegen der Schotterwege, die armen Pfoten von Jule!
    Oooh, und die Brücke seid ihr also angegangen, sie sieht aber auch irgendwie vertrauenerweckender aus, hihihi! Und Jule macht das mit Bravour und Begeisterung, toll, und schön, daß sie wirklich harmlos war. Die Aufnahmen sind wunderbar.
    Wie gut, daß Jule ihre Pfoten immer mal wieder kühlen konnte, und der See sieht zauberhaft aus!
    Ach, aber dann ging es für Jule wohl trotz dem Labello so gar nicht mehr, da war tragen bestimmt die beste Option, aber das kann ich euch sehr nachfühlen, wie kaputt ihr davon ward. Und irgendwie hab ich das Gefühl, Jule grinst sich eins, hihihi! Mir fiel gerade ein, es gibt doch solch Pfotenschutz für Hunde, wie Schuhe, wohl auch für Schnee und Eis, ginge das nicht bei solchen Wanderungen?
    Die Wanderung hat mir wieder sehr gefallen, die Natur ist herrlich dort, und ich mag auch so gerne Wassernähe beim wandern! Freu ich mich schon wieder auf eure Fortsetzung, wir wünschen euch allen einen guten Start in die neue Woche wieder, liebe Grüße
    Monika und Mimi.

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    • Vielen lieben Dank!😀 Diese Etappe war wirklich schwierig. Jule hat solche Schuhe, aber damit kann man als Hund überhaupt nicht laufen 😂. Wir allerdings auch nicht, vor lauter lachen. Dieses Schauspiel wollten wir mal Filmen, dass ging vor lauter lachen auch nicht 😂. LG und eine schöne Woche von Jule und ihren Dosenöffnern 🐶😀

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  3. Hallo liebe Jule und Dosenöffner,
    bei eurem Bericht bekomme ich direkt Mitleid mit euch allen;dass nenne ich wahre Tierliebe, Jule dann noch zu tragen.Toll der Bericht und die Photos.Da habt ihr wirklich einiges geleistet!
    Ich beeil mich mal Follower Nummer 600 zu werden:)
    Herzliche Grüße,Andreas

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  4. DANKE, für den superklasse Bericht und die wunderschönen Fotos!
    Tolle Leistung auch von Jule, die so tapfer war!
    Deine anderen Berichte werde ich noch später nachlesen, habe z.Zt.
    viel um die Öhrchen!
    Jetzt habt ihr die Herbstruhe verdient….oder geht es bald wieder los…?
    Genießt ein wenig Ruhe und noch schön, herbstbunte Tage.
    Alles Liebe und ein bes. Leckerli für Jule…lächel!
    Bis bald, herzlichst Elke

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  5. Liebe Jule-Familie,
    ich war vor ein paar Tagen im Kloster Eberbach in Eltville. Die haben dort ein Gästehaus und, wenn ich es richtig verstanden habe, kann man da auch mit Tieren übernachten. Ich wollte Euch das erzählen, weil es da auch schöne Wanderwege drum herum gibt.
    Viele Grüße und auf die nächsten Touren,
    Ina.

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