Lechweg mit Hund – Etappe 3 : Lechleiten – Holzgau


Lechleiten – Holzgau  

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Herzlich Willkommen zur 3 Etappe von unserem Lechweg. Komischerweise haben wir nicht sehr gut in dem wirklich wunderbaren Zimmer geschlafen, trotzdem sind wir pünktlich zum Frühstücksbeginn aufgestanden. Die Wirtin fragte uns, warum wir abends nicht zum Essen gekommen wären. Wir waren ganz verwundert und antworten, dass wir es nicht wussten, dass es abends Essen gibt. Später erzählten uns andere Wanderer, dass die Wirtin Abends für ihren Mann kocht und dass man sich dazu gesellen kann. Ärgerlich! Das hätten wir sehr gerne mit gemacht. Das Frühstück war fantastisch. Fast alles aus eigener Herstellung.

Für Jule mussten wir noch 10 Euro bezahlten und danach machten wir uns wieder auf den Weg. DSC03355

Dauer :   6:25 Stunden
Länge :   20,1 km
Bergauf: 330 Meter
Bergab : 700 Meter
Höchster Punkt : 1570 Meter
Tiefster Punkt :    1080 Meter

(Karte bei www.komoot.de)
Karte und weitere Bilder bei www.komoot.deGPX Download

Das Wetter war trocken, bedeckt und Nebel. Im ersten Teil wanderten wir bergauf Richtung Lechleiten. DSC03358

Im weiteren Teil wanderten wir über ein langes Stück Panoramaweg. Mit sehr schönen Aussichten. Beim zurückblicken noch eine Aussicht auf Warth. DSC03359

Auf dieser Strecke passierten wir eine Kletterwand. DSC03363

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Die Wege waren in diesem Abschnitt überwiegend mit Kies belegt. Auf späteren Etappen machten diese Wege Jule noch einige Schwierigkeiten. Dazu aber später mehr!

Erst einmal ging es wieder über einen schönen Panoramaweg

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Jule nimmt schon die deutlich weichere Wiese.

Wir empfanden die Weitblicke auf den Lech wunderschön.

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Über einen Serpentinen Weg wanderten wir 300 Höhenenmeter bergab und wieder an Wasserfällen vorbei.

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Auf dieser Tour hatten wir alle Wetterlagen und Temperaturen. Bei unsere Alpenüberquerung wurden alle Hitzerekorde gebrochen. Diesmal bekamen wir im August auf unseren Wetterapps,  Schneefall Meldungen. Zum Glück ist dies nicht eingetreten, aber kalt war es zeitweise schon. Die Temperatur auf unsere Uhr zeigte 12,6 Grad. DSC03405

Nach den bewerkstelligen 300 Höhenmetern Bergab, die sehr gut zu gehen waren, bewunderten wir den Lech aus der Nähe.

Im nächsten Abschnitt wanderten wir über einen Teil der stillgelegte Lechtal Straße. Sehr interessant fanden wir, wie sich die Natur langsam die Straße zurückholt.

 

Zusätzlich waren wir ganz froh, mal über einen Asphaltweg zu laufen. Vor allem freuten wir uns für Jule. Wir merkten zunehmend, dass Jule mit den Kieswegen Probleme bekam. Auch unsere Füße freuten sich über einen geraden Weg. DSC03415

Jule schaute sich den Lech auch genau an. Dies ist oft sehr lustig, sobald sie merkt, dass wir uns etwas anschauen, möchte sie auch gucken und das macht sie sehr intensiv. Während dieser Zeit konnte fotografiert und ein wenig mit der Kamera experimentiert werden. Hier probierten wir den Miniatur Modus aus. DSC03408

Diese Brücke war im privatem Besitz und durfte nicht betreten werden. Da hatte Frau Dosenöffnerin mal richtig Glück😉.

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Ein schöne Blick auf eine Brücke der neuen Lechtal Straße. Wenn man sieht, wie eng die alte Straße war, ist es jetzt sicher einfacher dort zu fahren, vor allem im Winter.

Geplant hatten wir in Steg unsere Mittagspause abzuhalten. Zuvor mussten noch einige Meter zurückgelegt werden. Dabei waren auch einige Wurzelwege und wieder bergauf.

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Wir wussten das es in Steg einen Supermarkt gibt und den steuerten wir direkt an. Zuerst ging Herr Dosenöffner etwas einkaufen und Frau Dosenöffnerin wartete draußen mit Jule. Als Herr Dosenöffner zurück kam , entschloss sich Frau Dosenöffner zuerst das Tourismusbüro aufzusuchen. In allen Tourismusbüros auf dem Lechweg gibt es eine Öffentliche Toilette und es gab keine Zeit mehr zu verlieren. 😂 Wie sie wieder zurück kam wollte sich etwas zu Mittag kaufen. Nicht mit eingeplant hatten wir, dass der Supermarkt auch eine Mittagspause macht. Tür zu!!! Da hatte Frau Dosenöffnerin Pech.  Herr Dosenöffner teilte sofort seine Errungenschaften und dazu kochten wir uns mit dem Hobo einen Kaffee. Jule erhielt auch eine Portion Futter. Vorm Supermarkt stand eine Bank mit Tisch, auf der wir super pausieren konnten.

Hier sahen wir auch wieder andere Lechwegwanderer, die wir langsam schon erkannten.

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Nach der Pause wanderten wir weiter durch schöne Auenwälder direkt am Lech entlang. Wie viele Tiergatter wir an diesem Tag durchkreuzt haben, können wir nicht mehr berichten, aber es waren einige, unter anderem das Tor zum Jurrasic Park.😂 DSC03391 Als wir an einem riesigen Depot an Misthaufen vorbei kamen, blieb uns die Luft weg. Wir waren so nett und haben kein Foto gemacht . DSC03445

Wasserfälle an jeder Ecke. Für Jule Wasser zu finden, stellte uns vor keine große Herausforderung. DSC03454 Auch diese Etappe war hervorragend ausgezeichnet. Immer dem großen „L“ folgen.

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Bretter musste Jule diesmal auch überqueren.

Auf einem langen Feldweg ging es Richtung Holzgau. An einer Holzhütte hingen gebastelte Lechweg Anhänger für 2Euro. Davon kauften wir uns einen und hingen ihn an unseren Rucksack. Auf das Gewicht kam es nicht mehr an. Eine nette und schöne Idee. DSC03463

Kurz vor Holzgau fing es doch noch an zu regnen.

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In Holzgau checkten wir erstmal im neuen Hotel ein. Eine reservierte Begrüßung. Für Jule mussten wir direkt bezahlen (10€). Frühstück sollte es erst um 8Uhr geben. In diesem Hotel wollten wir nichts essen und so gingen wir noch mal los zum Supermarkt und kauften uns etwas zum Abendessen.

Auch wenn das Wetter nicht so besonders war, hatten wir wieder jede Menge Spaß und die Landschaft war grandios. Hoffentlich hat es euch gefallen und ihr habt Lust bekommen, den Rucksack zu packen. Wir würden uns freuen wenn ihr uns weiter begleitet und uns folgt.

Vielen lieben Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerli Gebern.

Bis bald zur 4 Etappe

Jule und ihre Dosenöffner

 

 

15 Gedanken zu „Lechweg mit Hund – Etappe 3 : Lechleiten – Holzgau

  1. Hallo!
    Die Unterkunft sieht ja wirklich toll aus!!! Ich kann verstehen, das Jule Probleme mit dem Kies bekam. Der ist ja durchaus auch mal eckig bzw. rutscht weg. Gab es da keine Wiesen- oder Waldflächen am Kiesrand, auf dem sie hätte laufen können?
    Das mit dem „die Natur holt sich die Straße zurück“ habe ich letztens in der Art im Landschaftspark Nord erlebt. Ich habe mir die Sandburg angeschaut und nie gedacht, dass ich den Rest drum herum auch so toll finden würde! Ich dachte:“Ne alte Fabrikanlage ansehen? Naja.“ …aber es hatte einfach einen ganz eigenen Flair die ganzen Leute zu sehen, die mit Fahrrädern, Kinderwagen…oder einfach auch zu Fuß über ein Gelände liefen, wo früher Leute gearbeitet haben und wo es früher sicher sehr trist gewesen ist. Viel zu trist und mit zuvielen Arbeitserinnerungen, um dort seine Freizeit verbringen zu wollen. Jetzt waren da Kletterwände, Gärten, Seerosenteiche, überwucherte Stahlkonstruktionen, Hängematten, Gastronomie. Das hat schon echt was gehabt!!!!
    Ich wollte ja echt noch mal zu Euch in den Worringer Bruch kommen. Die Bilder haben mir damals gefallen. Eine Bekannte meinte nur, so toll wäre es da nicht. Mal sehen, ob ich mal hinkommen werde.
    Bis zum Lechtalweg Teil 4! 🙂

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    • Vielen lieben Dank!😀 Teilweise konnte sie ausweichen. Auf einer späteren Etappe leider nicht mehr. Der Bericht kommt noch. Landschaftspark Nord hört sich gut an, dass werden wir uns mal ansehen.
      Was hat der Bekannten am Worringer Bruch nicht gefallen? Wäre interessant zu wissen, ist ja unsere Haus und Hof Runde. 😀 LG und einen schönen Abend von Jule und ihren Dosenöffnern.

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      • Ich weiß nicht genau. Sie meinte:“Wäre so nichts Besonders“. Klang so nach: Da brauchst Du nicht unbedingt hinzufahren. Da gibt es schönere Gegenden.
        Da muss ich nun überlegen, ob es sich lohnt, das Ticket nach Köln zu ziehen. Ich wohne ja im VRR und ihr im VRS.
        Ich hatte eigentlich überlegt, in Worringen auszusteigen (Bahn), dann durch den Bruch zu laufen (Senfweg?) und dann bis zur Fähre. …und dann entweder mit dem Bus zurück, irgendwie noch zum Fühlinger See oder mit der Fähre rüber…und dann irgendwie mit dem Bus wieder nach Hause.

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      • Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln können wir leider nicht helfen, weil wir uns dort damit nicht auskennen. Hauptsächlich sind wir dort zu Fuss oder mit dem Auto unterwegs. 😀 An der Fähre fährt ein Bus, aber mehr können wir nicht sagen. Falls es klappt, wünschen wir viel Spaß! LG und ein schönes Wochenende von Jule und ihren Dosenöffnern 🐶😀

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      • Danke Euch Dreien. Das mit den Öffis ist kein Problem. Das bekomme ich selber raus. Ich weiß ja, dass da Busse fahren, nur auswendig nicht welche. Mir ging es mehr darum, ob der Worringer Bruch schön ist. Eure Bilder fand ich schön, die Bekannte meinte, es wäre nicht so doll.
        Naja, vielleicht fahre ich mal hin.

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  2. Schade mit dem Abendessen, aber dafür hattet ihr dann feines Frühstück! Urgemütlich!
    Die Bilder der Wälder gefallen mir immer so sehr, und die Aussichten sind einfach traumhaft!
    Kann ich mir auch gut vorstellen, daß die Kieswege für Jule Probleme machten, der Kies drückt bestimmt auf die Pfoten!
    Wunderschön ist das Bild mit den Wasserfällen! Und ich kann Jule verstehen, daß sie begeistert vom Lech war, hihihi, ich auch!
    Aha, da ist also das Tor zum Jurrasic-Park, lol! Wenn da jetzt wirklich Dinosaurier hinter gewesen wären, hihihi!
    Hübsch, die Lechweg-Anhänger!
    Es war wieder herrlich, die 3. Etappe mit zu wandern, und die Freude auf die 4. ist richtig groß!
    Wir wünschen schon mal ein schönes Wochenende, es ist ja schon in Sicht, hihihi, liebe Grüße
    Monika und Mimi.

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