Eifelsteig 11.1 – Tour mit Zelt

24. Mai 2015

Dauer : 5:40
Länge : 26,1 km
Rauf : 510 Meter
Runter : 410 Meter

Schwere Wanderung,
Trittsicherheit notwendig,
Sehr gute Kondition erforderlich.

Eifelsteig 11.1 (Karte bei Karte bei www.komoot.de)
Karte bei www.komoot.deGPX Download

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Wir warteten schon länger auf ein Wochenende, an dem wir nochmals einen Versuch mit Zelt starten konnten.

Freitags packten wir unsere Rucksäcke, was sich wieder schwierig gestaltete. Bei einer Übernachtung mit Zelt, braucht man fast genau soviel Ausrüstung, wie für eine Woche.
Für Jule hatten wir noch einen neuen Rucksack bestellt, der pünktlich Freitags ankam.  Er ist viel leichter und mit einem Netzstoff zusammen genäht, also viel angenehmer zu tragen, für unseren Urlaub (Alpenüberquerung) – Dachten wir!!!

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Wir stellten in auf die richtige Größe ein und packten ihn mit Kleinigkeiten.  Es sollte ja nur eine Übung sein.

Wie wir in Manderscheid geparkt hatten, zogen wir Jule ihren neuen Rucksack an. Sofort ging ihr Kopf und ihr Schwanz runter.

Mmmmh

Auf zurufen keine Bewegung.

Mmmmh

Das hätten wir wohl zu Hause probieren sollen. Sie machte so einen gequälten Eindruck, daß wir ihr den Rucksack wieder auszogen und die Kleinigkeiten aufteilten.
Uns erlöste leider keiner, es hatte was von Packeseln.
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Es ist ja unser Hobby und macht ja SPAß.

Der erste Blick vom Parkplatz, auf die Niederburg Manderscheid ließ uns den Rucksack vergessen.
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Nach den ersten Fotos wanderten wir endlich los und folgten meistens den Schildern vom Lieserpfad.
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An einer Hütte hatten wir wieder einen wundervollen Ausblick.
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Zwischenzeitlich überquert man die Lieser, über eine Brücke.
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Hier bereuten wir, dass Jule gewonnen hatte und wir nachgegeben haben, mit ihrem Rucksack. Sie war nun die Chefin und hatte Oberwasser.
Mit ein bisschen spielen beruhigte sie sich wieder.

An dieser Stelle entdeckten wir schon wieder einen hungrigen Baum.
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Nach einer weiteren Überquerung der Lieser, lagen Wasserbüffel auf einer Weide.
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Die Wege waren sehr angenehm zu gehen, besonders mit unserem Gepäck. Am wegesrand entdeckten wir eine Höhle.
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Langsam waren wir etwas erschöpft und brauchten eine Pause. Das Gemündener Maar lag vor uns und wir hofften dort etwas für den kleinen Hunger zu finden.
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Das Gemündener Maar ist zum Teil fürs Baden und Boot fahren frei gegeben.
Wir hatten Glück und konnten im Waldcafe Daun eine Pause machen und etwas essen. Jule brauchte auch eine Pause.
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Frisch gestärkt lag nun der schwerste Anstieg vor uns, zum Mäuseberg.
Der Mäuseberg ist 561 Meter hoch und dort oben steht der Dronketurm. Ein Aussichtsturm mit 10,5 Meter Höhe.

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Die Strapazen wurden belohnt, mit einem fantastischen Blick.

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Nach der Belohnung jedes Wanderers, wanderten wir weiter durch ein Tiergatter. In diesem Gehege leben Ziegen, die komischerweise nicht stinken.
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Die nächste Stadion unsere Wanderung war das Weinfelder (Toten) Maar. Dieses Maar hat eine Tiefe von 51 Meter. Wir blickten auf die „Kirche ohne Dorf“.
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Über den Ort Weinfeld kam vor ca. 500 Jahren, die Pest und das Totenglöcklein läutete bis es den letzten aus Weinfeld, mit der tragischen Epidemie hinraffte.
Die Kirche ist nur noch von Weinfeld übrig.

Alle guten Dinge sind drei, es fehlte noch das Schalkenmehren Maar. Es ist aus einem Doppelkrater entstanden. Dort lag auch unser Notfall Campingplatz, falls wir nicht mehr weiter könnten. Wir waren uns einig, daß wir weiter gehn und unser Ziel erreichen wollen.
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An einer Streuobstwiese wanderten wir immer weiter, macht ja SPAß.
Der Rucksack machte sich immer mehr bemerkbar. Es war Zeit für Fotos (gähn), diesmal beschwerte sich keiner.
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Hinter den Streuobstwiesen erschrak sich Jule vor einem merkwürdigen Tier.
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Der letzte Teil unserer Wanderung verlief an dem Mürmes entlang. Der Mürmes ist ein Moorgebiet im Naturschutzgebiet.
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Wir waren nicht mehr weit von unserem Etappenziel entfernt.
Im Vorfeld entschieden wir uns für den Campingplatz „Feriendorf Pulvermaar“.
Da Pfingsten war riefen wir vor unserer Wanderung, den Campingplatz an. Man erklärte uns, dass wir nicht reservieren könnten, weil an Pfingsten viele Gruppen zum feiern da wären. Aber für ein kleines Zelt würde sich immer ein Platz finden. Völlig erschöpft erreichten wir endlich den Campingplatz und kämpften uns durch Zelte, Bier Garnituren und Kühlwagen einen Weg zur Anmeldung. Der Inhaber empfing uns sehr freundlich und suchte mit uns sofort einen Platz für unser Zelt. Er suchte einen relativ ruhigen Platz und er erklärte uns, um Mitternacht würde er versuchen für Ruhe zu sorgen. Wir erwiderten darauf, daß wir so fertig wären und nichts mehr hören würden. Nun bauten wir unser Zelt auf. Jule hüpfte hin und her vor Freude.
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Wie wir alles aufgebaut hatten, besuchten wir die Gaststätte des Campingplatzes und fragten ob es noch etwas zu essen gibt. Es wäre nicht mehr viel da, aber der Inhaber sagte er würde mal sehn was sich noch machen läßt. Wir sahen wohl etwas fertig aus und so bekammen wir noch ein sehr leckers Abendessen. Dazu gab es noch für jeden zwei Bier.
Zufrieden gingen wir zu unserem Zelt und legten uns hin. Jule fand es einfach toll, so nah bei uns und brummte vor sich hin.
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Nun lagen wir in unseren Schlafsäcken, bei Tageslicht und inmitten eines Ramstein Konzertes.
Innerhalb weniger Minuten waren wir eingeschlafen.
Weiter geht’s im nächsten Bericht.
Bis bald und viele Grüße von Jule und ihren Dosenöffnern.

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6 Gedanken zu „Eifelsteig 11.1 – Tour mit Zelt

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