Traben-Trarbach – Wanderung T11 und Jacobsweg

Eine wunderschöne Winterwanderung von Traben-Trarbach über den Zeltinger Berg zurück zur Mosel. Die Wanderung hatte eine Länge von 17,9 km und dauerte ca. 5 Stunden. Bergauf ging es 410 Meter und wieder Bergab. julewandert_dsc09417Willkommen Liebe Wanderfreunde!

Wir hoffen ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht. Wir möchten nochmal die Gelegenheit nutzen und euch und euren Familien ein Gesundes Neues Jahr wünschen. Es sind viele Neujahrswünsche bei uns angekommen und dafür möchten wir uns nochmals ganz herzlich bedanken!

Nach ein paar sehr schönen Weihnachtstagen wurde es für uns wieder Zeit, unseren Nils zu packen und auf Tour zu fahren. Gepackt war schnell, nur einen geeigneten Ort zu finden, wurde zur Herausforderung. Zuerst planten wir ins Sauerland zu fahren. Doch dann wurden dort Sturmwarnungen heraus gegeben. Gut, dann in die Südeifel, nahe Luxemburg. Doch dort fanden wir keinen Stellplatz, der uns zusagte und es wurden viele gesperrte Wanderwege gemeldet.
Na dann, an die Mosel! Puuuh, viele Stellplätze und Campingplätze geschlossen. Schlussendlich fanden wir den Stellplatz bei Traben-Trarbach. Noch ein paar Wanderungen auf Komoot entworfen und es konnte los gehen. Wir entschieden uns von Koblenz aus die komplette Mosel hoch zu fahren und nicht über den kürzesten Weg. Das zog sich ganz schön mit den vielen schönen Moselschleifen, aber die Strecke ist richtig toll. Auf der Fahrt sahen wir noch jede Menge Ecken die wir erwandern könnten.

Der Stellplatz war ein reiner Glücksgriff. Es gab dort Strom, Toiletten, Duschen und WLAN (alles in der Tageskarte inklusive), sowie sehr nette Nachbarn.

Nachmittags machten wir uns noch auf den Weg und gingen nach Traben-Trarbach. Dort gab es den MOSEL-WEIN-NACHTS-MARKT, der unter anderem in mehreren Weinkellern stattfindet. Durch den großen Erfolg, wurde der Wein-Nachts-Markt verlängert und das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Es gibt einen Rundweg zu den einzelnen Weinkellern. Es war alles Wunderbar hergerichtet und schön anzusehen. Doch leider empfanden wir den Geruch in den Weinkellern, mit all den  Weihnachtsleckereien auf engem Raum (z.B. Edelschimmel Salami neben Waffeln), als sehr unangenehm und nach dem vierten Keller war für uns Schluss. Wart ihr schon mal auf diesem Wein-Nachts-Markt?

Für den nächsten Tag stellten wir uns den Wecker.

(Karte bei www.komoot.de)
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Im unteren Moseltal war Tauwetter und es war nasskalt. julewandert_dsc09425Beim Wandern wurde uns aber schnell warm, nur Fotografieren wird bei so einem Wetter schwierig. Ständig beschlägt die Linse und man muss warten, bis sie wieder frei ist.
Was macht ihr mit euren Kameras, bei so einem Wetter? Vielleicht habt ihr einen Tipp für uns.

Erst wanderten wir an der Mosel entlang und wechselten über eine Brücke die Seite.

Blick auf den nahe gelegenen Campingplatz.

Blick auf den nahe gelegenen Campingplatz in der nähe des Wohnmobilstellplatzes.

Von nun an wanderten wir durch Weinberge bergauf und Weinberge sind ziemlich steil😉. Je höher wir kamen, je frostiger wurde es. Im Winter sind Weinberge sehr kahl und eignen sich nicht für schöne Fotos.  julewandert_dsc09441Ein besonders Highlight dieser Wanderung sollte die Kloster Ruine sein. Von dort soll man eine tolle Aussicht über Wolf und Kröv mit der Weinlage Kröver Nacktarsch haben.

Kloster Ruine

Kloster Ruine

Mit der Aussicht war an diesem Tag nichts, ein eisiger Nebel hing über dem Moseltal. Jule hatten wir ihr Wintermäntelchen angezogen. Glücklicherweise, denn es wurde ordentlich kalt.  julewandert_dsc09503Die Ruine konnten wir uns nur von außen ansehen. Früher konnte man wohl auch nach oben, aber jetzt war das wegen Baufälligkeit gesperrt.

 

Zum Vergrößern der Bilder einfach drauf klicken. Wie immer weitere Bilder auf Komoot oder auch auf Instragram.

Die Aussicht blieb aus, alles vernebelt. Fotomotive gab es dafür reichlich(gähn)😂.

 

Nach einer kurzen Pause machten wir uns wieder auf den Weg, diesmal bergab.julewandert_dsc09462

Noch ein Blick zurück zur Ruine.

Wir wechselten in das nächste Tal und auf den Wanderweg T-11. Der Weg führte ein kurzes Stück auf einer Straße und dann als Forstweg stetig weiter bergauf.

Mit jedem Höhenmeter wurde es kälter und wir kamen dem tiefhängenden Eisnebel näher.
Am höchsten Punkt der Wanderung endete der Wald und damit auch die leichte Orientierung bzw. die Wegmarkierungen an den Bäumen. Hier sollte es über Wiesenwege weiter gehen, die man aber in der Suppe nicht richtig sehen konnte. Wir waren froh, dass wir unser GPS Gerät dabei hatten und brauchten es auch.

Nichts war mehr zu sehen.

julewandert_dsc09485An diesem Weidezaun konnten wir nicht mehr erkennen, ob wir links oder rechts davon laufen mussten. Das kann wichtig sein, wegen mögicher Tiere, Umwege oder auch gefährlichem Gelände. GPS bzw. die Karten sind für eng nebeneinanderliegende Wege nicht genau genug. Normalerweise muss man dann einfach ein Stück laufen um zu sehen, ob man auf dem richtig Weg ist.

Wir haben aber zum Glück Jule, sie stellt sich immer sehr gut auf die Wege ein und mit dem Komando „Jule, such den Weg“ führt sie uns zielsicher auch über schlecht erkennbare Pfade. Das funktioniert sehr gut auch in Laubwäldern im Herbst, wo man wegen der Blätter die Wege nicht sehen kann.
Manchmal, wenn wir nicht aufpassen und an einem Abzweig vorbei laufen, den Jule aber angezeigt hatte, ist sie danach immer stolz wie Bolle, dass sie den richtigen Weg gefunden hatte.😜julewandert_dsc09491An diesem Tag war mal wieder niemand außer uns unterwegs. Ist wahrscheinlich keiner so verrückt 😂. Doch plötzlich tauchte doch noch jemand aus dem Nebel auf!😉

Von der Seite besser erkennbar😉

julewandert_dsc09492

Für den Abstieg hatten wir einen recht steilen Weg geplant, aber wegen des Nebels planten wir nun um und liefen erst noch ein Stück oben weiter bis zum Jacobsweg. Dieser Wanderweg zwischen Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach führte uns sicher wieder nach unten.

Ok, in Trarbach angekommen wurde es noch einmal kurz steiler

Obwohl das Wetter nicht so toll war oder eher interessant, hatten wir eine wunderschöne Wanderung.

Auf der Wanderung überlegten wir uns, dass wir weiterhin auf diesem Stellplatz bleiben und auch Sylvester dort feiern wollten. Wir waren dort bestens versorgt und wir fühlten uns dort wohl. Besonders hatten wir mal gutes Internet😊.

Jule war während des Feuerwerks wieder der Renner, weil sie absolut keine Angst hat und sich das Feuerwerk draussen ansieht. Sobald sie merkt, dass wir es gut finden, freut sie sich einfach mit und schaut nach den Raketen. Auf einem Wohnmobil Stellplatz selbst wird auch zum Glück nicht geknallt, aber im engen Moseltal ist das gesamte Feuerwerk ziemlich laut.

Zum Fotografieren war der Standort nicht optimal, aber ein paar Fotos haben wir hinbekommen.
Wir würden gerne mal ein Feuerwerk von oben anschauen, also einem Berg (Stellplatz 😉) oberhalb eines Ortes. Wer Tipps hat, nur her damit.

 

 

Vielen lieben Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerli Gebern. Momentan bekommen wir wieder viele neue Follower dazu, was uns sehr freut.
Wir freuen uns auf das neue Jahr und würden euch gerne weiterhin hier begrüßen.

Eine Wanderung haben wir noch an der Mosel unternommen und davon werden wir euch nächste Woche berichten.
Einer unsere Vorsätze für 2019😉, immer Dienstags einen neuen Bericht veröffentlichen.

Bis bald und liebe Wandergrüße

Jule und ihre Dosenöffner

12 Gedanken zu „Traben-Trarbach – Wanderung T11 und Jacobsweg

  1. Sicher auch bei blauem Himmel eine sehr schöne Wanderung. Aber die Nebelwanderung hat auch ihren Reiz sonst hättet ihr nicht so schöne Fotos mit Eiskristallen schießen können.
    Das ist schon eine Besondherheit, dass Jule das Feuerwerk ohne Angst anschaut.
    Seid ihr eigentlich jedes Wochenende zum Wandern unterwegs?
    Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß beim Wandern.
    Harald

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    • Vielen lieben Dank! Der Nebel hatte schon etwas besonders. Letztes Jahr hatten wir ja viel blauen Himmel. Es war halt sehr kalt😀. Wenn es die Zeit erlaubt, sind wir unterwegs. Könnte mehr sein😂. LG und einen schönen Abend von Jule und ihren Dosenöffnern.

      Gefällt mir

  2. Welch ein wunderschönes Eingangsbild zu eurer Wanderung!
    Und Mosel-Wein-Nachts-Markt hört sich toll an, aber könnte ich jetzt auch nicht sagen, wie die Vielfalt an Düften da auf mich gewirkt hätte, das kann doch schnell zu viel werden, so wie ihr das auch empfunden habt.
    Die Landschaft an der Mosel ist herrlich, ich mag sie sehr, ich war auch schon in den steilen Weinbergen. Was für ein wunderschönes Foto mit den frostigen Hagebutten! Den Wein Kröver Nacktarsch hab ich schon getrunken, hihihi! Gut, daß Jule ihr Wintermäntelchen an hatte, wenn es so kalt war. Die Frostbilder gefallen mir sehr! Der Nebel hat richtig was mystisches, geheimnisvolles, ich mag Nebel. Wie toll, daß Jule euch da so gut durchführen kann, da war sie mit Recht stolz wie Bolle! Das aus dem Nebel auftauchende Pferd verstärkt den mystischen Eindruck!
    Oh, schön, ihr seid über Sylvester geblieben, das stell ich mir ja auch herrlich vor im Wohnmobil, und prima, daß Jule keine Angst beim Feuerwerk hat, die Bilder sind schön!!!
    War wieder wunderschön, mit euch mitzuwandern, ich freu mich schon aufs nächste Mal, liebe Grüße
    Monika und Mimi.

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo Jule,
    da hast du als Pfadfinder ja ganz tolle Arbeit geleistet…der Lohn sollte in einer extra grossen Dose leckerstem Hundeessen bestehen ! Ich als Mensch hingegen finde auch etwas toll, diesen Wein , wie hiess er noch : Kröver Nacktarsch…wenn der so schmeckt wie er heisst…muss ich den unbedingt probieren 🙂 Lieber Gruss an dich und deine Dosenöffner von Jürgen ( PS bei hoher Luftfeuchtigkeit (Nebel)ist das Beschlagen der Linse normal , entweder Optik abwischen (ganz weiches fusselfreies Autopoliturtuch)oder die Kamera möglichst draussen tragen damit sie gleichermassen abkühlt und sich an die Umgebung gewöhnt)

    Gefällt 1 Person

    • Vielen lieben Dank! 😀 Unsere Antwort hat etwas länger gedauert, weil wir mal wieder Internet Probleme hatten. Vielen Dank für die Kamera Tipps. Den Wein müssen wir auch noch probieren 😂. LG und eine schöne Woche von Jule und ihren Dosenöffnern.

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