Rund um Dernau- Rotweinwanderweg-Weihnachtsmarkt

Dauer :  3:55 Stunden
Länge : 16 km
Rauf :    470 Meter
Runter : 490 Meter (wie immer das gehen soll, wir sind keine 20 Meter gesprungen😃 )

Dernau Rotweinwanderweg (Karte bei Karte bei www.komoot.de)
Karte bei www.komoot.deGPX Download

Mittelschwere Wanderung, Trittsicherheit erforderlich, Gute Grundkondition erforderlich.

Vergangenes Wochenende beschlossen wir uns mal auszuruhen und nicht zu wandern. Zudem gab es Sturm Warnungen die uns daran hinderten. Sonntagnachmittag tigerten Frau und Herr Dosenöffner durch die Wohnung „Und Jetzt?“. Wir sind es einfach nicht gewohnt nix zu tun. Jule störte es nicht weiter, Sturm ist nicht ihr Ding.

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Miniatur Aufnahme vom Weinberg.

So starteten wir voll motiviert in das neue Wochenende und erlebten einiges.


Wir parkten, anders als auf der Karte oben, in Marienthal und nicht auf dem Wanderparkplatz (A). So hatten wir nach dem Weihnachtsmarkt nicht mehr weit bis zum Auto.

Also machten wir uns marsch bereit. Dabei fing Jule an zu jammern, es ging ihr nicht schnell genug. Als wir fertig waren, zog sie sofort los. Nach einigen Metern sagte Frau Dosenöffner:“ Guck mal, läuft dort drüben ein Hund frei?“ Fast zeitgleich merkten wir, dass es ein Wildschwein war. Unser erstes freilaufendes Wildschwein. Es war total in Panik und lief an einem Zaun entlang und suchte einen Ausweg.

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Die Kamera war noch im Miniatur Modus.

Wir fragten uns wo das Wildschwein hin will. Hinter dem Zaun, ist direkt die Ahr. Plötzlich trauten wir unseren Augen nicht, dass Wildschwein entdeckte ein Loch im Zaun und sprang in einem Satz in die Ahr.

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Wildschwein in der Ahr.

Wir wussten überhaupt nicht das Wildschweine schwimmen können. Es schwamm mit einer selbstverständlichkeit, als würde es ein Morgen Bad nehmen. Hoffentlich ist es gut irgendwo angekommen. Nach diesem Erlebnis wanderten wir zunächst auf dem Rotweinwanderweg. Auf diesem Teil, war einiges los. Mittlerweile merkten wir, dass es mit Jule ein anstrengender Tag wird. Das ruhige Wochenende und die verregnete Woche setzten einige Energie in ihr frei.

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Was könnte ich als nächstes anstellen ?

Der erste Teil auf dem Rotweinwanderweg sind die Wege asphaltiert und sehr gut begehbar. Den ersten Aussichtspunkt hatten wir an der Fischley.

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Aussicht von der Fischley.

Weiter ging es zur „bunten Kuh“, ein rausragender Felsen.

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„Bunte Kuh“

Durch eine Sprengung ist dieser Felsen entstanden.

Nachdem wir den Rotweinwanderweg verlassen hatten ging es hinter dem Wanderparkplatz gleich sehr steil bergauf und die Waldwege wurden schwierig zu begehen. Hier braucht man in jedem fall festes Schuhwerk. Durch das nasse Laub auf den Schiefersteinen war es eine rutschige Angelegenheit. Hier gibt es nur ein Foto, weil wir mit „nicht hinfallen“ beschäftigt waren.

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Waldweg

Jule wurde und wurde nicht ruhiger. Bei einer Pause, hielt sie aber kurz inne und genoss die Aussicht.DSC05129

Während dieser Pause zeigte sich die Sonne. DSC05130

Als nächstes erreichten wir den Alfred-Dahm-Turm. Wir gingen nicht hoch, da Jule so schon schlechte Laune hatte.

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Alfred-Dahm-Turm

Wir versuchten es mit verstecken spielen um sie etwas zu beruhigen.

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Jule beim verstecken spielen.

Danach wanderten wir zum Krausberg Turm.

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Krausberg Turm

Wenn auf dem Krausberg Turm eine Fahne gehisst ist, bedeutet dies, dass die Gaststätte bewirtschaftet ist. Bei uns wehte keine Fahne, aber die Toiletten konnten wir benutzen.

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Gaststätte am Krausberg Turm.

Jule war immer noch nicht ausgepowert, jetzt versuchten wir es im Blätterbad. Auf Facebook haben wir ein Video veröffentlicht, wie Jule in den Blättern tobt. Dort sieht man ein wenig wie aufgedreht sie an diesem Tag war.

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Weg war sie!😃

Aber auch dies half diesmal nicht. Wir wanderten weiter nach Rech, unterwegs bekamen wir noch eine schöne Aussicht.

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Wir überquerten die Ahr und nahmen unseren Weg wieder auf dem Rotweinwanderweg auf.

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Die Ahr.

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Rotweinwanderweg

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Markierung des Rotweinwanderweg.

Wir wanderten oberhalb von Dernau und hatten von dort einen herrlichen Blick auf den Krausberg Turm.

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Blick auf den Krausberg Turm.

Die letzte Station unserer Wanderung sollte der Weihnachtsmarkt von Weingut Kloster Marienthal sein. Da Jule schon den ganzen Tag sehr anstrengend war, hatten wir etwas bedenken ob es ein angenehmer Weihnachtsmarkt Besuch wird. Versuchen wollten wir es trotzdem. Der Weihnachtsmarkt ist sehr liebevoll gestaltet und sehr gemütlich beleuchtet.

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Weingut Kloster Marienthal

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Weingut Kloster Marienthal

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Weingut Kloster Marienthal

Der Weihnachtsmarkt war sehr gut besucht und mit unseren Rucksäcken auf dem Rücken nicht sehr angenehm sich durch die Menschen zu drängen. Zudem zog es Jule überall hin und das sofort (Fressmodus). Leicht genervt aßen wir eine Grillbratwurst und machten uns danach auf den Heimweg. Auf dem Weg nach draußen sprach uns eine Frau an und sagte: „Och ist die Süß“. Gleichzeitig sagten wir „ABER ANSTRENGEND „😃

Wer interesse hat, nächstes Wochenende ist nochmal Weihnachtsmarkt im Weingut Kloster Marienthal am 29. November 2015  12.00-20.00 Uhr.

Eine sehr Ereignis reiche Wanderung. Uns ist der Rotweinwanderweg zu voll, deshalb werden wir uns in Zukunft, einen Nebenweg suchen. Zu Jule können wir nur sagen es war nicht ihr Tag. Aber wir sind ja auch nicht jeden Tag gleich gut gelaunt.

Vielen Dank für euren Besuch und eine schöne Woche.

Jule und ihre Dosenöffner

Thank you for your visit and a nice week.

Jule and their can openers

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39 Gedanken zu „Rund um Dernau- Rotweinwanderweg-Weihnachtsmarkt

  1. Hallo,

    ich mach´s mal in Stichworten:

    -20m gesprungen: Naja, vielleicht war der Zielpunkt der Wanderung einfach landschaftlich 20 m tiefer als der Ausgangspunkt?
    -Weinberge: Irgendwie scheinen die Weinberge bunter als die bunte Kuh!!! 🙂
    -Freilebendes, schwimmendes Wildschwein: Ihr macht Entdeckungen!!! Erst die Rehe hinterm Zaun, dann das Wildschwein. (Ich wusste gar nicht, dass es die hier freilebend gibt. …und das Schwein muss echt Angst gehabt haben, wenn es als letzten Ausweg die Ahr sieht).
    -Ahr: Hatte die Hochwasser? Sieht auf dem einen Bild so aus.
    -Jule-Video: Ich habe beide nun auf Facebook gesehen. Bei dem Jule-im-Gras-Video sieht man kaum eine Jule, sondern „wuselndes Gras.“ 😉
    -Halsband: Jule hat ja ein schweizer Halsband!!! 🙂
    – Höhenmeter: Auf dem einen Bild mit Blick auf den Turm sieht man richtig, wieviel ihr gelaufen seit!!!

    Viele Grüße und gute Nacht!

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    • Hallo, dass haben wir auch noch nocht verstanden, warum die Höhenmeter springen. ☺
      Vielleicht ist die bunte Kuh im Frühjahr bunter ?
      Das Wildschwein hatte große Angst! Wir haben jede Menge freilebende Wildschweine , bisher hatten wir nur Spuren gefunden .
      Hochwasser ist uns nicht aufgefallen, vielleicht ist sie auf normal Stand.
      Jule ist ja auch ein Schweizer Hund (nur die Schweizer ruhe fehlt 😉), da braucht man auch ein Schweizer Halsband. ☺
      Einen schönen Tag und LG von Jule und ihren Dosenöffner

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  2. Wildschweine sind gute und ausdauernde Schwimmer. Die schaffen auch weite Strecken ohne Probleme. Die kommen bei Hochwasser auch über den Rhein. Um die braucht man sich keine Sorgen machen.
    Der Name „Bunte Kuh“ hat angeblich nichts mit dem Aussehen zu tun. Da soll wohl irgendwann mal ein aus dem Französischen stammender Begriff, der phonetisch ähnlich klingt, falsch eingedeutscht worden sein. So einmal erklärt bekommen von der Wirtin des „Sängers“ (bei Walporzheim).

    War wieder sehr schön und spannend „mitzugehen“. 🙂
    LG Hans

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  3. Eine schöne Wanderung. Bis du nicht gleich dem Wildschwein nachgelaufen. Da muß ich ja an den Weihnachtstagen aufpassen ob ich das Wildschwein sehe, wenn ich dort unterwegs bin. Weiter viel Spass bei deinen Wanderungen und keinen Abstecher in die Weinkeller 😆
    lg.

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    • Vielen lieben Dank! Jule hat zwar sehr viel Power im Hintern, aber bei so einem Ereignis kommt der „Schweizer“☺ durch. Dann wird erstmal ganz besonnen nachgedacht und schon war das Wildschwein weg😂. LG und Pass gut auf ( die wollen nur spielen ) Jule und ihre Dosenöffner

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  4. Hallo Jule,
    das ist ja eine super schöne Route. Da möchte man direkt mit wandern; doch ich lebe im ganz flachen Münsterland, und da ist man Bergwandern gar nicht gewohnt.
    Deine Fotos in diesem Bericht sind alle sehenswert.
    Dir weiterhin viel Spaß bei diesem schönen Hobby.
    Liebe Grüße
    Ruth

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