Lechweg mit Hund – Etappe 6 : Elmen – Stanzach


Elmen – Stanzach

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Wir freuen uns, euch zur nächsten Etappe begrüßen zu dürfen.

Unser Abendessen war hervorragend. Wir teilten uns einen Tisch, mit zwei Damen die auch auf dem Lechweg unterwegs waren. Wir unterhielten uns den gesamten Abend sehr nett. Sie hatten auch einen Hund dabei, der sich während der Wanderung die Pfote verletzt hatte. Sie sind zwischen den Etappen mit dem Bus gefahren und haben ihr Auto geholt, um ihn im Notfall zu fahren. Da hatten wir ganz schön Glück gehabt, da Jule doch auch oft Verletzungen an den Pfoten hat. Unterdessen erzählten sie uns, dass sie es bevorzugen unten entlang des Lechs zu wandern. Es würde ihnen unten direkt am Wasser besser gefallen und ändern so jeden Tag die Wanderung. Wir finden gerade die Ausblicke auf den Lech sehr schön und es wäre uns auf Dauer viel zu laut am Lech. So unterschiedlich kann die Meinung über eine Wanderung sein. Hauptsache ist ja, dass es allen Spaß macht. Wir hatten einen sehr netten Abend, mit sehr gutem Essen. Während wir uns unterhielten, merkten wir das unser Dialekt gar nicht so unterschiedlich ist und siehe da, die zwei Damen, waren aus Bonn. Was für ein Zufall!☺

Wir wollten eigentlich etwas länger schlafen, weil die Etappe kurz werden sollte. Jule musste pünktlich um 6:30Uhr dringend raus. Nix mit ausschlafen.

Das Frühstück war genauso hervorragend. Das ganze Personal, vom Chef angefangen, waren alle wunderbar. Als wir morgens zur Rezeption sind und für Jule bezahlen wollten, schaute man uns mit großen Augen an und sie sagten „Wieso, sie hatte doch kein Bett!“ Da haben wir erst erfahren, dass man für Hunde ein extra Bett bestellen könnte. So etwas haben wir noch nie gehört. Wahnsinn, oder? Habt ihr so etwas schon mal gehört?



Den Landgasthof – Kaiserkrone werden wir sicher noch einmal besuchen

Länge :  11,4 km
Dauer :   4:48 Stunden
Bergauf : 250 Meter
Bergab :  290 Meter
Höchster Punkt : 1100 Meter
Tiefster Punkt :    930 Meter

(Karte bei www.komoot.de)
Karte und weitere Bilder bei www.komoot.deGPX Download

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Endlich blauer Himmel. Es sollte vorerst nicht mehr regnen. Diese Etappe fiel kürzer aus, weil wir eine Änderung vorgenommen haben. Normalerweise würde die Etappe bis Forchach führen und dort mit dem Bus zurück ins Hotel. Bei der nächsten Etappe wieder mit dem Bus nach Forchach und bei der nächsten wieder mit dem Bus. Das war uns zu viel Bus fahren. Wir planten diese Etappe kurz und dafür die nächste sehr lang. Dann hätten wir sogar einen Ruhetag. Erstmal freuten wir uns über das schöne Wetter. Wir wanderten über Wiesenwege zurück zum Lechweg. Nicht alle Hotels liegen direkt am Lechweg.  DSC03649

So sehen die Fotos auch viel besser aus, Sonne und blauer Himmel.

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Wie wir den Lechweg erreichten wanderten wir steil über Singeltrails bergauf. Die Aussicht war fantastisch und wir ließen uns richtig Zeit.

 

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Jule hatte keine große Lust an diesem Tag, es lag wahrscheinlich an der wärme oder es waren ihre Pfoten. DSC03665

Da wir so viel Zeit hatten machte es an diesem Tag nichts. Wir machten uns allerdings Gedanken, ob es am nächsten Tag besser klappte. Da standen immerhin  26 km auf dem Plan.

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Wir wanderten weiter auf einem langen Panoramaweg, auf dem Bild gut zu erkennen. Wasserfälle gab es auf dieser Etappe auch.

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Zeit zum Fotografieren gab es reichlich. Zum vergrößern der Bilder braucht ihr nur drauf klicken. Wer noch mehr Bilder sehen möchte, schaut mal bei Komoot vorbei, dort haben wir noch mehr Bilder hinterlegt.

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Hier seht ihr nochmal ein Stück Weg und die Kieselsteine, die Jule immer mehr Schwierigkeiten machten. Zum abkühlen, duschten wir sie ein wenig an einem Wasserfall.

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Das machte ihr gar keinen Spaß 😃.

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Diesen Ausblick fanden wir besonders schön, wir blieben Minuten lang stehen und schauten in die Landschaft. Über einen Wiesenweg wanderten wir Richtung Vorderhornbach.

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Auf diesem Weg waren jede Menge Raupen unterwegs. Die zwei schönsten haben wir für euch fotografiert (gähn)😂.

Auf dieser Etappe lohnte es sich nicht das Handy oder die Kamera zu verstauen. Sobald wir alles weggepackt hatten kam schon das nächste Motiv. DSC03696

Und noch eins.

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In Vorderhornbach stand ein Brunnen mit eiskaltem Wasser. Wir wussten nicht , ob es in Österreich genauso gehandhabt wird wie in Deutschland. In Deutschland muss ein Schild an öffentlichen Brunnen stehen, wenn es kein Trinkwasser ist. Jetzt war die Zeit gekommen endlich unseren Wasserfilter auszuprobieren. So waren wir auf der sicheren Seite, dass wir das Wasser trinken konnten.

Der Filter funktionierte sehr gut und das Wasser schmeckte ganz normal. Wir füllten unsere Wasserflaschen mit dem Wasser auf. Eiskalt und lecker!

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Auch Lüftlmalerei gab es dort auf den Häusern. DSC03705

Wer denkt an diesem Tag brauchten wir nicht durch ein Tiergatter, falsch gedacht auch hier führte kein Weg daran vorbei.

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Die Kühe waren ganz friedlich, sie schauten nur Jule interessiert nach.

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Es wurde Zeit für eine Pause. Für Jule spannten wir den Regenschirm auf um ihr schatten zu spenden. Gleichzeitig konnten wir endlich mal unsere Wäsche trocken. 😂
Einen Kaffee kochten wir uns mit unserem Hobo. Obwohl die Temperaturen in der Sonne für einen heißen Kaffee nicht so richtig geeignet waren.

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In der Sonne 38,4 Grad.

Weiter ging’s nun zum Hotel Föhrenhof in Stanzach. Auch hier wurden wir sehr freundlich begrüßt. Da wir sehr früh im Hotel waren konnten wir auf der Hotel-Terrasse einen Kaffee und ein Stück Kuchen genießen. Danach hatten wir immer noch viel Zeit und so entschlossen wir uns noch für einen kleinen Spaziergang zum Lechzopf.
Der Lechzopf wird so genannt, weil der Flussverlauf hier zwischen Stanzach und Forchach die Form eines Zopfes hat. Das Flussbett ist sehr breit und der Lech teilt sich in kleinere Wasserläufe, die sich immer wieder neue Wege suchen. Besonders gut lässt sich der Lechzopf vom Baichlstein in der Nähe von Stanzach beobachten.

Am nächsten Tag würden wir nicht so viel Zeit haben, um uns dort ausgiebig umzusehen.  DSC03746

Mit Jule konnten wir ein wenig im Wasser spielen. DSC03747

Endlich spielen!!!

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Unser kleiner Ausflug ging über 3,5 km. DSC03752

Auf dem Rückweg fanden wir diese tollen Holzschnitzereien. Toll oder? DSC03768

Jule hatte nun endgültig genug! DSC03770

Wir machten uns im Hotel frisch und gingen im Hotel eigenen Restaurant essen. Dies können wir sehr empfehlen, dass Essen war gut und reichlich zu normalen Preisen. Jule erholte sich währenddessen im Zimmer. Wir gingen auch früh zu Bett, da am nächsten Tag einiges auf uns wartete. Noch ein letztes Foto vorm schlafen. DSC03776

Wir hoffen mit schönem Wetter machte euch auch das virtuelle wandern mehr Spaß. Wenn ihr neugierig auf die nächste Etappe geworden seit, dann drückt doch einfach den folgen Button, so verpasst ihr keine Wanderung von Jule☺.

Thank you for your Visit.

Vielen lieben Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerlies Gebern.

 

Bis bald und bleibt Gesund!

Jule und ihre Dosenöffner

 

18 Gedanken zu „Lechweg mit Hund – Etappe 6 : Elmen – Stanzach

  1. Bei so schönen Bildern bekomme ich richtig Lust auch einmal am Lech zu wandern. Leider habe ich niemanden der mit kommen würde. Beim Pilgern kann ich allein los gehen und treffe unterwegs andere Pilger. So bin ich meist nur kurze Zeit allein. Auf abgelegenen Pilgerwegen bin ich dann manchmal etwas länger allein, da diese kaum mehr bekannt sind. Diese Wege wurden viel im Mittelalter genutzt und gehen teilweise über alte Römerstraßen, was sehr interessant ist. Momentan regnet es viel in Niedersachsen, da kann ich nicht so schöne Bilder machen. Viel Spaß beim Wandern 🙂

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  2. Hallo,
    danke für die schönen Tiernahaufnahmen. Vor allen Dingen von den Raupen! 🙂
    …und für Jule´s Pfoten: Es gibt, glaube ich, so „Schuhe“ für Tiere. Vielleicht wäre das was für Jule?
    …und dann hab ich noch ne Frage wegen dem Waserfilter: Woher weiß man da, dass da etwas rausgefiltert wurde? Verändert der Filter die Farbe, wenn etwas drin war, was nun rausgefiltert wurde?
    Einen schönen Abend wünsche ich noch!

    Gefällt 1 Person

    • Vielen lieben Dank!😀 Schuhe haben wir für Jule, aber das wäre eine Comedy Vorstellung 😂. Damit kann Jule überhaupt nicht laufen. Am Filter kann man nichts erkennen. Er sieht genau so aus wie vorher. Allerdings war das Wasser auch optisch sauber. LG und eine schöne Woche von Jule und ihren Dosenöffnern.

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  3. Das hat mir jetzt so gut gefallen, mit dem Hotel, daß ihr so einen schönen Abend dort hattet und der Service und alles drumrum so gut war, und es hätte sogar ein Bett für Jule geben können, nein, das hab ich auch noch nicht gehört, toll! Das kann man echt nur weiter empfehlen!
    Oh, Wetter sieht aber schon mal fein aus zur 6. Etappe! Und wow, die Aussichten auch, traumhaft schön! Schön, daß ihr mal Jules Pfoten bissel kühlen konntet!
    Eure Lieblingsaussicht, ist wirklich wunderschön, da hätte ich mich auch nur schwer losreißen können! Schööön, die Raupen! Und tolle Idee mit dem Filter fürs Trinkwasser!
    Die Kirche ist so hübsch, und auch die Lüftlmalerei!
    Booaaah, das war warm, 38,4°C!
    Da freut sich aber jemand über die Wasserspielzeit, hihihi, kann ich gut verstehen!
    Ach, wie herzig, die Holzschnitzereien, das sieht richtig lieb aus! Unser Favorit ist natürlich die Katze, hihihi!
    Klasse war sie wieder, die 6. Etappe eurer tollen Wanderung, ich bin sehr gerne wieder mitgewandert und hatte meine Freude! Und freu mich auf die nächste!!!
    Bleibt auch schön gesund und habt eine gute neue Woche, liebe Grüße
    Monika und Mimi.

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  4. Liebe Jule, wir warten immer schon gespannt auf den nächsten Teil deiner Abenteuer! Schade, dass du solche Probleme mit der Wegbeschaffenheit und den Pfoten hast. Uns ist das zum Glück nur einmal passiert, als im Kleinwalsertal ganz viel Salz gestreut wurde. Allerdings war das so schlimm, dass wir die Tour abbrechen mussten.

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