Lechweg mit Hund Ruhetag und Etappe 8 : Reutte – Füssen


Reutte – Füssen

Unseren Ruhetag hatten wir uns regelrecht erwandert. Es hatte sich gelohnt. Wir verbrachten einen wunderbaren Tag. Aber der Reihe nach. Erstmal Herzlich Willkommen zu unseren Letzten Etappe des Lechwegs. Bei uns ist im Moment jede Menge los. Wir beschäftigen uns derzeit mit einigen Projekten und mussten das Berichten leider etwas vernachlässigen. DSC04016_LI

Unser Ruhetag war fantastisch und wir waren richtig froh, dass wir die Wanderung so umgeplant hatten. Wir hatten super Wetter und planten einen Spaziergang zum Urisee See.

Nur Jule fand diesen Ausflug überhaupt nicht lustig. Schwimmen ist nicht ihr Ding und wenn wir uns auch noch ins Wasser wagen, ist der Teufel los.

Die Schwimmsachen wollten wir ja auch nicht umsonst mit getragen haben. Der Lech war nach den Regenfällen der letzten Tage zu kalt und gefährlich zum Baden.

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Das wir schwimmen könnten, ist für Jule unmöglich. Sobald jemand von uns ins Wasser geht , jault und bellt Jule was das Zeug hält. Dies konnten wir den anderen Leuten nur kurz zumuten. Frau Dosenöffnerin ging ins Wasser und Herr Dosenöffner lenkte Jule mit Leckerlis ab.

Allzu lange klappte es nicht und Frau Dosenöffnerin kam schnell aus dem Wasser, bevor es noch Beschwerden gab. Eine Zeitlang blieben wir einfach am Wasser sitzen und genossen es, nichts zu tun. DSC03951

Jule war  beruhigt, dass sie ihre Dosenöffner wieder im trockenen hatte. Doch sie beobachtete den kompletten See. Das andere Leute schwimmen gehen, war ihr auch nicht richtig recht. DSC03946

Jule ist wohl ein wasserscheuer Rettungsschwimmer 😂. Nach einiger Zeit wurde es uns zu langweilig nur rum zu sitzen und wir gingen los, um den See zu erkunden. Auf der gegenüberliegenden Seite sahen wir ein Strandcafe. Da mussten wir hin.

Es dauerte nicht lange und wir hatten jede Menge Anschluss. Fast jeder sprach uns auf Jule an . Immer wieder lustig. Ein Pärchen aus Bayern setzte sich zu uns an den Tisch und wir unterhielten uns mehrere Stunden. Über Jule, übers Wandern, Bayern und und und….

Die Verständigung war zwar schwierig, durch unsere unterschiedlichen Dialekte, aber es war wirklich nett und lustig. Irgendwann mussten wir dann doch wieder los und wir verabschiedeten uns. Den See umwanderten wir komplett und wir können den Urisee, für solch einen Ausflug, absolut empfehlen! In Reutte gingen wir noch etwas Essen und dieser wunderbare Tag , war schon wieder vorbei.

Das Hotel in Reutte war ok, obwohl unser Zimmer nichts mit den Zimmern auf der Internet Seite zu tun hatte. Als Hundebesitzer ist man froh überhaupt ein Zimmer zu bekommen und da nimmt man schon mal ein älteres Zimmer in Kauf. Nachts ging ein sehr schweres Gewitter über Reutte. Man hatten wir ein Glück, dass wir den Tag genießen konnten und am nächsten Tag sollte es wieder vorbei sein.
Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, checkten wir aus und mussten für Jule 20€ bezahlen. Na ja , was soll man sich ärgern.

Wir freuten uns auf die letzte Etappe, gleichzeitig machte sich etwas Wehmut breit. So lange planten wir die Tour, freuten uns drauf und nun war es schon wieder vorbei. Aber erstmal mussten wir noch wandern und einen Abend in Füssen konnten wir noch verbringen, bis es wieder nach Hause ging. Am morgen war es noch sehr bedeckt und die Sonne lies sich noch nicht blicken, dafür war es ziemlich schwül. DSC03958

Dauer :     8:43 Stunden
Länge :     23 km
Bergauf :  590 Meter
Bergab :   640 Meter
Höchster Punkt : 1050 Meter
Tiefster Punkt :    780 Meter

(Karte bei www.komoot.de)
Karte und weitere Bilder bei www.komoot.deGPX Download

Der Weg führte uns zunächst aus Reutte heraus, zurück zum Lech. DSC03961

An einem kleinen Zufluss sah man die Feuchtigkeit richtig. DSC03964

Dort gab es einen Aussichtsturm und Frau Dosenöffnerin opferte sich und ging hoch😂. Zum Ärgernis von Jule. DSC03972

Die Aussicht lohnte sich. DSC03968

So klein waren Jule und Herr Dosenöffner. DSC03971

Weiter ging es …. DSC03976

Weiter wanderten wir bergauf zu der Ruine Sternschanze PinswangDSC03995

Hier machten wir eine kleine Pause und Jule Modellte etwas. DSC04001

Das Wetter wurde besser und die Sonne ließ sich hin und wieder blicken. DSC04024

Die Ausblicke waren fantastisch. Ein letztes mal ging es über 1000 Meter Höhe.
Als nächstes sollte der Grenzübergang nach Deutschland kommen. Leider gibt es keinen Hinweis wo sich der Übergang genau befindet. Auf der Alpenüberquerung standen auf beiden Grenzübergängen Schilder. Hier konnten wir es nur erahnen und über unser GPS Gerät schätzen. Hier müsste es ungefähr gewesen sein.

Ein ganzes Stück wanderten wir durch Wald und an Felsen entlang, nun begann der teilweise mit Handseilen gesicherte Abstieg Richtung Alpsee. DSC04036DSC04040Als wir aus dem Wald kamen, schien die Sonne und alle Wolken waren weg, nun lag der Alpsee traumhaft vor uns.DSC04042

Jetzt wurde fotografiert(gähn). Es gab so viel zu sehen.

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Ein Blick auf Schloß Hohenschwangau.

Ein kleines Problem gab es noch auf diesem Weg, an vielen Stellen war der Weg mit Gittern versehen und wir mussten Jule wieder tragen.

Tragen?

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Vom schönen Rundweg um den Alpsee haben wir nicht mehr viel zu erzählen, vielleicht waren wir aber auch schon wehmütig und träumten von den zurückliegenden Tagen. Am besten schaut ihr euch die Fotos an. Bilder erzählen mehr als tausend Worte. Wir waren fasziniert. Um die Bilder zu vergrößern einfach drauf klicken.

Etwas lustiges gab es doch noch. Wir dürfen ja nicht ins Wasser, aber Stöckchen auch nicht, die müssen regelmäßig gerettet werden. An einer Stelle, hatte Jule eine Menge Arbeit. 😂DSC04092

Sie begann zu tauchen und holte Stöckchen für Stöckchen aus dem See. DSC04091

Der Lechweg führte uns wieder bergauf zu einem KalvarienbergDSC04102

Ganz oben gibt es einen tollen Ausblick auf Füssen.

Jule schaute sich auch alles genau an, was immer zur Belustigung für alle sorgt. Hier lachte ein Nonne herzlich. DSC04131

Langsam nahte das Ende des Lechwegs. Erst einmal der Lechfall. DSC04134

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Ende des Lechwegs!

Zum Abschluss verbrachten wir noch einen schönen Abend in Füssen, mit einem richtigen Festmahl. Wir haben so viel gegessen , dass wir kaum schlafen konnten.😀

Unser Fazit: 

Den Lechweg können wir uneingeschränkt empfehlen. Die Landschaft ist wunderschön. Der Weg ist hervorragend ausgeschildert. Der Lechweg ist nicht zu leicht und auch nicht zu schwer und sollte auch für nicht so geübte Wanderer etwas sein. Die Hotels waren durchweg gut und auch auf Wanderer eingestellt.

Trotz allem, haben wir festgestellt, dass es für uns persönlich, nicht immer das Richtige ist. Da wir doch relativ sportlich unterwegs sind und unser Gepäck selber tragen, passt das mit den schönen Hotels nicht zusammen. Die ganzen Angebote in den Hotels konnten wir gar nicht wahrnehmen. Nach einer Wanderung, abends in den Wellness Bereich, dazu fehlte uns die Zeit und auch die Energie. Für Jule war es auch nicht immer optimal, oft mussten wir sie allein im Zimmer zurück lassen. Es ist unser ganz persönlicher Eindruck und sollte niemanden davon abhalten es selbst auszuprobieren. Nun überlegen wir, wie wir in Zukunft unsere großen Wanderungen planen und welche Art von Unterkunft wir bevorzugen. Eine Lösung ist in Sicht, aber noch in weiter Ferne. Es wird ein größeres Projekt, über das wir bald auf einem zweiten Blog berichten. Bei Zeiten werden wir euch darüber informieren.

Wir hoffen euch hat unser Bericht gefallen. Über einen Kommentar freuen wir uns immer und für neue Ideen oder Vorschläge sind wir jederzeit offen. Um unsere Berichte nicht zu verpassen, einfach den Follower Button drücken und ihr verpasst keine Wanderung von Jule.

Vielen lieben Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerli Gebern.

Bis bald und bleibt Gesund

Jule und ihre Dosenöffner 

 

27 Gedanken zu „Lechweg mit Hund Ruhetag und Etappe 8 : Reutte – Füssen

  1. Vielleicht bellt Jule, wenn ihr ins Wasser geht, da sie Euch da nicht so gut retten kann. Sie mag schwimmen ja selber nicht. Das Modellfoto von Jule an der Ruine find ich super und bei auf dem einen Foto schaut es so aus, als hätte sie super gepflegte Zähne! Alles weiß! 🙂
    …und das Foto mit Jule am Ende des Lechwegs sieht auch toll aus!!!

    Hm, ich lese grade, dass Jule im Alpsee getaucht ist. Ich dachte, die mag kein Wasser? Hm.
    Nur tauchen?

    …und ihr macht einen zweiten Blog auf? Ich bin gespannt! Vielleicht wäre ein Wohnmobil was für Euch? Dann würdet ihr draußen übernachten, könntet allerdings dann nur Touren machen, die vom Stellplatz aus los gehen…wobei man den ja auch wechseln kann.
    …oder pilgern? (Wobei ich denke, ne Pilgerherberge mit Hund,…ob es so etwas gibt?)

    Wart ihr eigentlich immer bei WordPress oder kennt ihr auch noch andere Blog-Seiten, wie Blogger.de und Myblog.de? Hab auch mal überlegt, mir einen Blog zuzulegen, kenne aber nicht die jeweiligen Bedingungen (und nein, weder über Hunde, noch übers Streckenwandern). 😉

    Was den Lechwanderweg angeht, denke ich, ich würde in der Nähe von Füssen bleiben. Irgendwie gefallen mir die Bilder von den Seen am Besten.

    Einen schönen Abend wünsche ich! 🙂

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    • Vielen lieben Dank! 😀 Jule geht nur ins Wasser, wenn sie etwas retten kann und sollte es Unterwasser sein, dann taucht sie😂.
      Wir kennen und haben nur Erfahrung WordPress.
      Der zweite Blog muss sich noch ein klein wenig gedulden. Erst wenn alles geregelt und sicher ist. Aber schon sehr nahe dran. 😀
      LG und ein schönes Wochenende von Jule und ihren Dosenöffnern.

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      • Danke schön! Dann freu ich mich mal auf den zweiten Blog und hoffe, dass der hier überlebt, damit ich weiterhin noch so schöne Jule-Wanderberichte lesen und sehen kann…und natürlich von Euch, denn ohne Euch wär´s ja kein Blog! 😉

        Falls ich noch fragen darf: Kann man bei WordPress seinen Blog dann wieder löschen und auf ein Impressum verzichten? Ich würde ungerne meine realen Daten angeben.

        Einen schönen (Wander-) Sonntag noch! (Also morgen dann. Heute seit ihr vielleicht schon unterwegs oder bastelt am nächsten Blog)

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      • Vielen lieben Dank! Hier werden wir weiter von unseren Wanderungen berichten. 😀
        Die Frage zum Blog können wir nicht beantworten. Ein Blog oder Webseite ohne Impressum halten wir für falsch und nicht in Ordnung.
        LG und noch einen schönen Sonntag von Jule und ihren Dosenöffnern.

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  2. Schöööön, der See!
    Ach, die arme Jule, da hat sie wohl Angst, ihre Dosenöffner könnten ertrinken, wenn sie ins Wasser gehen, ich mußte jetzt so lachen über den Ausspruch „Jule ist ein wasserscheuer Rettungsschwimmer“, herrlich! Aber das Strandcafé war ja dann doch eine feine Entschädigung fürs nicht schwimmen dürfen der Dosenöffner, hihihi!
    Und so unterschiedlich können Hotels sein, dieses war ja dann wohl nicht so besonders hundefreundlich! Aber im Gedächtnis behält man ja wohl doch eher die netten!
    Schön, daß Bild mit der zu sehenden Feuchtigkeit über dem Lech! Und die Aussicht vom Turm ist ja herrlich!
    Hach, jetzt bin ich ganz verliebt in das Modell-Bild von Jule, da lächelt sie ja richtig, wie süß!!!
    Traumhaft, der Alpsee! Oh, ja, auf den Gittern war wohl wieder tragen für Jule angesagt, knuffiges Bild! Kann ich gut verstehen, daß bei euch dann doch Wehmut aufkam, gerade wo der See auch so wunderbar aussieht!
    Ach, nee, Stöckchen werden also sogar tauchend aus dem Wasser gerettet, ist das drollig!
    Wunderbar, die Aussicht auf Füssen!
    Das glaub ich, daß die Nonne herzlich gelacht hat über Jule, das ist aber auch so niedlich!
    Toll, der Lechfall! Und schön, mal die Dosenöffner von Jule zu sehen, hihihi!!!
    Schade, daß die schöne Wanderung nun vorbei ist, ich bin ehrlich sehr gerne mitgewandert! Und hab auch gerade überlegt, ob ihr es vielleicht mal mit einem Wohnmobil versuchen solltet?
    Danke für all die schönen Berichte, bleibt auch gesund, liebe Grüße
    Monika und Mimi.

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    • Vielen lieben Dank! Wenn Jule etwas retten kann , wird auch getaucht 😂. Wir sind wohl zu groß, obwohl sie es mit ihrer Leine versucht hat. Hoffentlich bleibt sie so lustig. Unsere Überlegungen müssen wir noch etwas für uns behalten, sonst geht noch was schief! 😉 Aber schon nah dran. Mittlerweile waren wir schon wieder in der Eifel und sobald einiges geregelt ist, berichten wir. 😀LG und ein schönes Wochenende von Jule und ihren Dosenöffnern.

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      • Das ist wirklich so lustig mit Jule und ihren Rettungsversuchen, hihihihi!
        Ja, kenn ich, etwas für sich zu behalten, damit nix schief geht, mach ich auch! Ich freu mich auf euren Bericht!
        Wir wünschen euch auch ein wunderschönes Wochenende, an den beiden Feiertagen dieser Woche war ich in eurem schönen Köln, da wohnen nämlich Sohn und Schwiegertochter in spe, liebe Grüße
        Monika und Mimi.

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  3. Ihr Lieben, wieder wunderbare Fotos und so lustige Berichte, Jule ist wirklich klasse! Ich kann mir ihre „Rufe“ am See richtig vorstellen:-)
    Die 20 € haben mich auch „umgehauen“, so viel haben wir noch nie bezahlen müssen für Bono.
    Den Lechweg wollen wir uns nun mal genauer anschauen, wäre für uns vorstellbar als nächstes Team-Ereignis, da helfen Eure Eindrücke prima!
    Glg Gisi Thüsing aus dem Sauerland

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  4. Hallo ihr 3, habe mit viel Interesse euren Bericht über den Lech Wanderweg gelesen. Eure Idee mit dem Kastenwagen ist gut aber wie wollt ihr dann solche Wanderungen machen? Wie kommt das Auto zum Ziel? Wir fahren ja auch Wohnmobil, wandern zwar nur wenig, aber doch auch öfter, am meisten fahren wir Fahrrad. Das Wohnmobil ist dabei eher hinderlich wenn man z.B. den Donauradweg o.ä. fahren möchte. Da würde ich es so machen wie ihr, jeden Abend eine Pension. Mit Wohnmobil gehen leider nur Rundtouren. LG Konni

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    • Vielen lieben Dank!😀 Bis her waren wir auch mit unserem Wohnwagen unterwegs und mit Wohnwagen ist es sehr unflexibel. Meist sind wir eine oder auch zwei Wochen auf dem gleichen Campingplatz geblieben und nach drei Tagen mussten wir mit dem Auto den Umkreis erweitern. In Deutschland ist es sicherlich möglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln solche Wanderungen durchzuführen. Das heißt, Wohnmobil am Ziel abstellen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Start fahren. Dies ist mit Wohnwagen undenkbar. Wie diese Idee im Ausland funktioniert, müssen wir noch abwarten. Eine andere Überlegungen wäre, ein Fahrrad/Roller am Ziel abstellen und damit das Wohnmobil holen. Zudem würden wir gerne etwas weiter weg, z.B. nach Norwegen und dies trauen wir unserem alten Wohnwagen nicht mehr zu. Wie das alles klappt müssen wir einfach ausprobieren und abwarten. LG und ein schönes Wochenende von Jule und ihren Dosenöffnern 😀

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