Wanderung Höfen, Rur und Milchtankstelle

Eine Wanderung vom Nationalparktor Höfen in der Eifel, an der Rur entlang bis zur Frischmilchtankstelle. Die Wanderung hatte eine Länge von 17,5 km und dauerte ca. 5 Stunden. Es ging 310 Meter Bergauf und wieder Bergab.JuleWandert_DSC09887Hallo Liebe Wanderfreunde!

War das ein schönes Wochenende, oder? Und das mitten im Februar. Einfach phantastisch. Nach der Wetterprognose packten wir Ruck Zuck unseren Nils und fuhren in die Eifel nach Höfen. Höfen ist auch bekannt durch die zahlreichen großen Hecken, die es dort gibt. Viele Wanderungen können von dort gestartet werden, wie zum Beispiel die Heckenwanderung, der Wildnistrail oder die Klosterroute. Auch der Eifelsteig führt hier vorbei.

(Karte bei www.komoot.de)
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Bevor wir los wanderten, schauten wir noch zu, wie ein Heißluftbalon direkt neben uns auf der Wiese landete. Danach starteten wir am Nationalparktor unsere Wanderung.

Wir können uns nicht daran Erinnern, wann wir so oft die Jacke an- und wieder aus- gezogen haben.

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Wanderten wir in der Sonne, wurde uns warm. Im Wald, an schattigen Stellen zogen wir schnell wieder die Jacke an. An einigen Stellen lag noch Schnee, worüber Jule sich besonders freute. JuleWandert_DSC09906

Die Sonne tat richtig gut. Wir waren ein wenig erstaunt, dass bei diesem Wetter so wenige andere Wanderer unterwegs waren. JuleWandert_DSC09907Die Wege waren gut zu gehen, kaum Matsche und wenig glatte Stellen. Nur an dieser Brücke hatten wir ein kurzes Problem. Über die Komoot App suchten wir eine andere Brücke und liefen einen kleinen Umweg. JuleWandert_DSC09909

Bei diesem Wetter schmiedeten wir direkt Zelt-Tour Pläne fürs Frühjahr und Sommer. Frau Dosenöffner dörrt schon die ersten Wander- und Trekking Mahlzeiten. Damit es sofort losgehen kann, wenn es noch ein klein wenig wärmer ist. Diese Gegend werden wir noch mit Zelt erkunden. JuleWandert_DSC09912

Auf dieser Wanderung waren hier und da ein paar kleinere Steigungen dabei, aber alles recht einfach und gut begehbar.  JuleWandert_DSC09914Der Perlenbach wirkte recht voll und kräftig, sicher Reste der Schneeschmelze. Entlang des Weges tropfte und plätscherte es auch überall. Kein Vergleich zum letzten trockenen Sommer. JuleWandert_DSC09954Weiter ging es zum „Eifel-Dom“ (Pfarrkirche „St. Lambertus). Der Kirche steht in Kalterherberg. Auf jeden Fall ein Besuch wert.

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Von Kalterherberg führte uns die Wanderung zur belgischen Grenze und der Venn Bahn. Ein kleines Stück wanderten wir auf der Trasse und achteten darauf keine Fahrradfahrer zu stören, die haben dort natürlich Vorfahrt.JuleWandert_DSC09947 Nach kurzer Zeit erreichten wir wieder einen Wanderweg im Wald.

Zwischenzeitlich wurde die Rur schonmal richtig wild. JuleWandert_DSC09959

Nun sollte es zum Kloster Reichenstein gehen. Leider kann man nicht mehr einfach ins Kloster, nur noch zu bestimmten Zeiten.

 

JuleWandert_DSC09969Jule tobte und rollte sich und hatte riesigen Spaß.

 

Zum vergrößern einfach auf die Bilder klicken.

Vom Gut- bzw. jetzt wieder Kloster Reichenstein, wanderten wir entlang der wunderschönen „Felsen Rur“. Die Rur fliesst hier recht wild durch ein enges und felsiges Tal Richtung Monschau. Ein super schöner Wanderweg führt am Ufer entlang. Diesen Single Trail sind wir schon ein paar mal gelaufen, wählten aber heute die andere Flußseite und den dortigen Radweg. Da die Wege gerade erst auftauten, war uns der Wurzelweg am Ufer an diesem Tag zu kompliziert. Die Wahl war gar nicht so schlecht, da wir so die ganze Zeit in der Sonne liefen.

Das größte Highlight für uns war die Frischmilch Tankstelle, die wir immer besuchen, wenn wir in der Gegend sind. Unterwegs hatten wir extra nichts gegessen und freuten uns auf eine große Portion Milch. Wir tranken noch vor Ort, jeder ein Liter und packten zwei Liter in unseren Rucksack. Jule tankte auch fleissig, sie liebt Milch über alles.

Am Ende wanderten wir noch an der Perlenbachtalsperre entlang, die nach dem trockenen Sommer letztes Jahr jetzt wieder komplett gefüllt war. Wie wir hörten, wurde letzten Sommer sogar Wasser von hier an Belgien abgegeben.JuleWandert_DSC09996.jpg

Die Wanderung war wunderbar und wir hatten einen unbeschreiblich schönen Tag. Als wir zurück waren, machten wir uns einen Kaffee, setzten uns auf eine Picknick Bank und genossen die Sonne.
Besser konnte so ein Tag nicht Enden.

Vielen lieben Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerli Gebern.

Bis bald und bleibt Wanderfreudig

Jule und ihre Dosenöffner

13 Gedanken zu „Wanderung Höfen, Rur und Milchtankstelle

  1. Ein großer Lob an Euch Zwei 😃. Euer Bericht
    Ist gut geschrieben und gut beschrieben. Die schönen Bilder dabei, was will man mehr. Jule hat sich auch sein Leckkerchen verdient. Macht weiter so!. Liebe Grüße von Sabine

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  2. Ja, es wird immer besser und bald gibt es auch das erste Grün in Wald und Flur! Da freu ich mich schon sehr drauf. Eine tolle Beschreibung eurer Wanderung, die ja mal wieder recht lange gedauert hat. Würde ich zur Zeit leider mit meinem desolaten Knie nicht hin bekommen, aber letzhin bin ich hier in der Stadt knapp 7 Kilometer unterwegs gewesen, was ich dann zwei Tage büßen musste mit starken Knieschmerzen. Aber kürzere Wanderungen und Rad fahren ist ja auch schön! LG Sigrid

    Gefällt 1 Person

    • Vielen lieben Dank! Das freut uns sehr. 🤗 Ja, die Wanderung war wieder etwas länger. Die nächste wird etwas kürzer. Das mit den Knien tut uns leid. Ich kenne das nur zu gut, habe schon zwei Op‘ s hinter mir. Gute Besserung und LG von Jule und ihren Dosenöffnern 🤗

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