Westwallweg

Dauer :  2:58 Stunden
Länge : 10,3 km
Rauf :   250 Meter
Runter: 250 Meter

Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

(Karte bei Karte bei www.komoot.de)
Karte bei www.komoot.deGPX Download

Geparkt haben wir auf dem Wanderparkplatz in Simonskall

GPS Tour / Wanderweg Nr. 86 (PDF Flyer)dsc00223

ENDLICH konnten wir wieder los wandern. Jules Pfote ist wieder verheilt und es beeinträchtigt sie nicht mehr. Wir möchten uns nochmals bei allen für die Genesungswünsche für Jule bedanken. Jule freute sich riesig, als wir unsere Rucksäcke rausholten . Sie hüpfte und jaulte unentwegt. Einen kleinen Anfahrtsweg mussten wir zurück legen. Als wir ankamen und die Heckklappe öffneten, konnte es Jule kaum aushalten und wollte sofort aus dem Auto. Wir mussten aber noch unsere Wanderschuhe anziehen und uns zum wandern fertig machen.dsc00207

Jetzt ging es aber los. Das Wetter war so la la. Keine Sonne dafür aber trocken. Zu Beginn, zogen wir noch unsere Handschuhe an, die wir nach den ersten Steigungen aber wieder wegpacken konnten. Die Wege waren sehr matchtig und rutschig. So kamen wir nicht sehr schnell voran. dsc00214

Es waren keine anderen Wanderer unterwegs, nur hörten wir ständig Schüsse. Irgendwo musste eine Jagt stattfinden. Wir hofften das sie nicht vergessen hatten, ihr Jagt Gebiet abzusperren. dsc00209

Die Schüsse wurden immer lauter und wir fingen an, vor uns her zu pfeifen. Es war ein komisches Gefühl, ständig die Schüsse zu hören, auf so einem historischem Boden.

Der Westwall Wanderweg führt entlang einiger Bunkerstellungen aus dem 2. Weltkrieg. Hier sind bei der Schlacht im Hürtgenwald, die zu den schwersten Kämpfen im zweiten Weltkrieg zählt, über 20.000 Menschen gestorben. Wenn man das tieg eingeschnittene Kall Tal sieht, wundert man sich schon, warum die Alliierten gerade diesen Weg für ihren Durchbruch wählten. Auf dem Weg ins Tal sollen auf dem Kall-Trail sogar mehrere US-Panzer weggerutscht und ins steile Tal abgestürzt sein. Es werden immer noch zahlreiche Minen und andere Sprengmittel in den Kampfgebieten vermutet. Es ist daher bis heute in diesen Gebieten lebensgefährlich, sich abseits der markierten Pfade oder Wanderwege aufzuhalten, vor allem in Waldgebieten.

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Die ersten Überreste, vielleicht ein Lüftungsschacht.

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Eine schöne Fernsicht erhielten wir während unserer Wanderung auch. Jule war sehr aufgedreht, dennoch genoss sie eine Weile die Aussicht.

20161126_104444Eigentlich planten wir die Wanderung etwas auszuweiten und bis zur Mestrenger Mühle und Kall Brücke zu laufen, aber nach der längeren Pause beschlossen wir unterwegs es ruhig anzugehen. Jules Pfote sollte unbedingt nichts passieren. Der Winter ist noch lang und wir haben noch einiges vor. Hoffentlich mit viel Schnee. dsc00233

Wir erreichten den ersten Bunker. An den Bunkern standen diese Schilder.

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Aus diesem Grund gibt es nur Fotos aus der Ferne. Wir möchten auf gar keinen Fall die Fledermäuse stören. Jule blieb in der Nähe der Bunger auch ruhig, obwohl wir sie zwischenzeitlich bellen ließen, um auf uns aufmerksam zu machen, wegen der Jagt. Dies funktionierte auch. Nach einiger Zeit begegneten uns drei Jäger, die uns beruhigen konnten. Sie erzählten uns, dass die Jagd im gegenüber liegenden Gebiet stattfindet und sie nur nach dem rechten schauen. Der nächste Bunker lies nicht lange auf sich warten. dsc00237

Bei so einer Wanderung darf eine Pause mit einem frisch gemachten Kaffee nicht fehlen. Am Anfang der Wanderung gab es jede Menge Bänke. Als wir eine Pause machen wollten weit und breit keine Bank. Dies passiert uns ständig und so suchten wir uns Baumstümpfe auf denen wir uns etwas hinsetzen konnten. dsc00248

Herrlich so ein Kaffee, dabei genießt man so richtig die Ruhe und bewundert einfach die Natur. dsc00241

Der Ausblick von unserem Pausenplatz. Zum vergrößern der Bilder wie immer drauf klicken. Weiter ging es über einen Weg , wo schon vor uns jemand da war. Die Wildschweine hatten wohl ein ausgiebiges Frühstückdsc00242

Blumen zum gähnen entdeckten wir keine mehr , dafür aber einen einzigen Pilz ( gähn) 😉.dsc00244

Wir hoffen euch hat unsere Wanderung Westwallweg gefallen und habt Lust auf eine Wanderung bekommen.

 

Vielen lieben Dank an alle Leser, Follower, Kommentatoren und Likerlie Gebern. Wir möchten euch noch einen schönen Rest 1. Advend wünschen und eine schöne Woche. dsc00253

Bis bald und bleibt Aktiv

Jule und ihre Dosenöffner

 

 

39 Gedanken zu „Westwallweg

  1. Das war wieder sehr interessant! In Bunkern lebende Fledermäuse, gefährliche Gegenden, einsame Pilze, Fernsicht … Schöne Fotos von unterwegs! Vielen Dank dafür!
    Und prima ist natürlich, dass Jule wieder fit ist und sich offensichtlich unbändig darüber freut, dass sie wieder mit auf Wanderung kann.

    Einen herzlichen Adventsgruß aus dem Norden!
    Michèle

    Gefällt 3 Personen

  2. Hi Jule,

    danke für den schönen Beitrag. Ich bin den Weg selbst noch vor einem Monat bei bestem Wetter gegangen. Einige deiner Wanderungen bin uch schon gelaufen und dadurch habe ich immer ein schönen “Flashback“ :).
    Weiter so!

    Gefällt 1 Person

  3. Kaum guckt man mal ein paar Stunden hier nicht rein, sind schon wieder neue Kommentare da!!!! 🙂

    Ich war letztens in der Wahnerheide. Da waren auch so Warnschilder. Ich fand das etwas unheimlich und habe mich da nicht so wohl gefühlt. Das fiel mir bei den Bildern von diesen Bunkerresten ein.

    Gefällt 1 Person

  4. Liebe Jule, wie schön, daß es deiner Pfote wieder besser geht.
    Frauchen hat sich auch verletzt und konnte jetzt seit einem Monat nicht mehr mit uns laufen – zum Glück gibts für sowas Herrchen…
    Unser ganzes Rudel wünscht dir und deinen Dosenöffnern eine schöne Adventszeit!

    Gefällt 1 Person

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